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Diese Initiative sollte jeder Fahrzeugführer regelmäßig besuchen, um sich einen gesunden Respekt gegenüber den Gefahren im Straßenverkehr zu erhalten !
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Unfallzahlen im Straßenverkehr im Jahr 2010


Trotz Tiefstand 10 Verkehrstote täglich auf deutschen Straßen

Das Jahr 2010 war das unfallreichste Jahr seit elf Jahren.
Die Polizei erfasste bundesweit rund 2,4 Millionen Unfälle, das waren 4,2% mehr als im Jahr 2009.

Tiefstand bei Verkehrstoten
Trotz der gestiegenen Zahl an Unfällen starben im Straßenverkehr so wenig Menschen wie noch nie seit 60 Jahren. Im Jahr 2010 wurden auf Deutschlands Straßen 3648 Personen getötet. Das waren 504 Getötete oder 12% weniger als ein Jahr zuvor. Damit hat sich der positive Trend der letzten Jahre in 2010 sogar noch verstärkt fortgesetzt. Die Zahl der Getöteten erreichte den niedrigsten Stand seit 60 Jahren.

Rückgang bei Verletzten
Auch bei den Verletzten gab es gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang, und zwar um 6,7% auf rund 371170 Personen.

Alle zwei Stunden stirbt ein Mensch im Straßenverkehr
Trotz dieser erfreulichen Entwicklung darf nicht vergessen werden, dass immer noch durchschnittlich 10 Menschen täglich im Straßenverkehr sterben und mehr als 1000 verletzt werden. Das heißt, dass durchschnittlich alle zwei Stunden ein Mensch im Straßenverkehr getötet und rund alle anderthalb Minuten ein Mensch verletzt wurde.

Mehr Kinder unter den Opfern
Erstmals nach fünf Jahren kamen im Jahr 2010 wieder mehr Kinder zu Tode. Die Zahl der getöteten Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16% auf 104 Kinder an. Fast jedes zweite getötete Kind verunglückte als Mitfahrer in einem Auto.

Günstigste Entwicklung
In fast allen anderen Altersgruppen ging die Zahl der Unfallopfer zurück. Die günstigste Entwicklung hatten die Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren. Das zweite Jahr in Folge ging bei dieser Altersgruppe die Zahl der Getöteten um 24% zurück, auf nunmehr 101.

Junge Menschen am stärksten gefährdet
Obwohl es bei den 18- bis 24-Jährigen das zehnte Jahr in Folge eine Abnahme bei der Zahl der Getöteten gab, ist diese Altersgruppe mit den meisten Pkw-Fahranfängern immer noch mit Abstand am stärksten gefährdet.

Hauptunfallursache ist Geschwindigkeit
Als Hauptunfallursache bei Unfällen mit Personenschaden wurde im Jahr 2010 eine nicht angepasste Geschwindigkeit festgestellt. Die schlimmsten Folgen haben Unfälle verursacht durch eine „nicht angepasste Geschwindigkeit“. 40% aller Todesopfer im Straßenverkehr 2010 gingen auf diese Unfallursache zurück.





Getötete im Straßenverkehr für das Jahr 2010 nach Bundesländer

Bundesland Unfalltote
Baden-Württemberg 494 Menschen
Bayern 697 Menschen
Berlin 44 Menschen
Brandenburg 192 Menschen
Bremen 13 Menschen
Hamburg 22 Menschen
Hessen 250 Menschen
Mecklenburg-Vorpommern 108 Menschen
Niedersachsen 479 Menschen
Nordrhein-Westfalen 550 Menschen
Rheinland-Pfalz 205 Menschen
Saarland 41 Menschen
Sachsen 168 Menschen
Sachsen-Anhalt 157 Menschen
Schleswig-Holstein 108 Menschen
Thüringen 120 Menschen
   
Deutschland kpl. 3648 Menschen


hier gehts zum kompletten Bericht von 2010


Quelle: Statistisches Bundesamt

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