Der Fahrer eines getunten BMW-M3 (Typ Hartge mit ca. 400 PS) fuhr auf der Kreisstraße MÜ 46 von Hohenlinden in Richtung Albaching.
Laut Aussagen unbeteiligter Zeugen überholte der 28-jährige Fahrer aus Erding in diesem kurvenreichen Waldstück mehrere Lkw und Pkw.
Kurz vor der Abzweigung nach Schätzl kam der Fahrer, vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit, in einer langgezogenen Rechtskurve von der Fahrbahn ab.
Auf Grund der Fahrdynamik stellte sich das Fahrzeug quer und driftete etwa 30 Meter zwischen Fahrbahn und Waldrand. Dem Fahrer gelang es nicht mehr, sein Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen.
An einer leichten Böschung wurde das Fahrzeug in die Luft geschleudert. Während des ca. 15 Meter langen Fluges drehte sich der Wagen und kam dann auf den Rädern entgegen der Fahrtrichtung zu stehen.
Da vermutlich der Benzintank aufgerissen bzw. Benzinleitungen abgerissen wurden geriet das Fahrzeug sofort in Brand.
Der Fahrer, der angeschnallt war, konnte sich selbst befreien bzw. wurde von anderen Verkehrsteilnehmern aus dem Auto gezogen.
Die Kleidung des verunfallten Fahrers hatte bereits Feuer gefangen. Zwar gelang es den Helfern die Flammen zu löschen, der junge Mann musste aber nach notärztlicher Erstversorgung mit schwersten Brandverletzungen in eine Spezialklinik geflogen werden.
Der brennende Pkw bzw. brennende Büsche und Bäume konnten von den alarmierten Feuerwehren schnell unter Kontrolle gebracht werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe ca. 35000 Euro.
An der Unfallstelle waren neben Notarzt und mehreren Rettungsdienstfahrzeugen die Feuerwehren als Maitenbeth, Haag i. OB, Hohenlinden, St. Christoph, Albaching, Edling und Pfaffing. Die Strecke war für ca. 3 Stunden total gesperrt.
Der Fahrer hat es nicht geschafft...
Wie die Polizei am Dienstagmorgen bekannt gab, ist der BMW-Fahrer seinen schweren Verletzungen mittlerweile erlegen.
Der 28-Jährige, der laut Informationen von www.tz-online.de, in München als Polizist arbeitete wurde nur 28 Jahre alt.
Quelle: Polizeistation Haag in Oberbayern
Fotos: © Georg Barth
Überhöhte Geschwindigkeit
Die eingesparte Fahrtzeit durch überhöhte Geschwindigkeit, aber nicht selten auch einfach nur der Spaß an Geschwindigkeit, steht in keinem Verhältnis zum Risiko eines schweren Unfalls. Wenn sich die Vermutung der Polizei zur Unfallursache bestätigen sollte, beweist es dieser Unfall einmal mehr auf grausame Weise.
Ein 32-jähriger Autofahrer aus Essen befuhr zur Unfallzeit den linken Fahrstreifen der A40 in Fahrtrichtung Dortmund und überholte mehrere andere Fahrzeuge.
Nach Zeugenangaben und bisherigen polizeilichen Ermittlungen kam es zum Verkehrsunfall in einem Baustellenbereich.
Die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit ist auf 60 km/h beschränkt.
Zeugen gaben an, dass der BMW mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit geführt wurde.
Im Bereich einer Verschwenkung geriet das Fahrzeug außer Kontrolle, prallte zunächst gegen Baustelleschutzplanken, flog dann ca. 40 Meter durch die Luft und prallte dann gegen diverses Baustellenmaterial und einen Bauwagen.
Der BMW-Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Bochumer Krankenhaus eingeliefert.
Der 32-jährige Mann verstarb am Morgen im Krankenhaus.
Der unfallbedingte Sachschaden beträgt 70.000 Euro.
Für die Dauer der Bergung und der Unfallaufnahme musste die A40 Richtung Dortmund zeitweise gesperrt werden, ohne dass es zu nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen kam.
Interview mit Feuerwehr und Ersthelfer
Quellen: Polizei Dortmund + Wiebold TVnews
Fotos: © Wiebold TVnews
Der 42 Jahre alte Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Ersten Schätzungen nach beläuft sich der Sachschaden auf rund 300.000 Euro.
Gegen 9.40 Uhr kam der portugiesische Sattelzug wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Rechtskurve des Zubringers auf die A67 in Richtung Norden von der Fahrbahn ab und rutschte etwa zehn Meter einen Hang hinunter.
Die Ladung des Lkw, acht neuwertige Gebrauchtwagen mit spanischer Zulassung, geriet dabei teilweise außer Kontrolle und löste sich vom Anhänger. Die Fahrbahn der A6 musste zeitweise komplett gesperrt werden, so dass sich am Morgen ein Stau von rund fünf Kilometern bildete.
Die Bergungs- und Räumungsarbeiten gestalteten sich aufgrund der Lage des verunglückten Lastzuges und der Ladung sowie der engen Fahrbahn in diesem Bereich als schwierig und zeitaufwendig.
Der portugiesische Fahrer zog sich bei dem Unfall mehrere Prellungen zu und wurde vorsorglich ins Klinikum nach Mannheim verbracht.
Sein vierzehnjähriger Sohn, der sich als Beifahrer im Führerhaus befand, kam - einer ersten Untersuchung zufolge - mit dem Schrecken davon.
Quelle + Fotos: Polizei Südhessen
Eine 52-jährige Frau aus dem Landkreis Lüneburg war mit ihrem Skoda Fabia in Richtung Evendorf unterwegs. Auf einem längeren Straßenabschnitt ist die Fahrbahn dort mit Rollsplitt versehen worden.
Durch zusätzliche Verkehrszeichen wurde die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zunächst auf 80 und dann auf 40 km/h reduziert.
Nach ersten Erkenntnissen hatte die 52-Jährige den Bereich mit nicht angepasster Geschwindigkeit durchfahren und war dadurch auf dem Rollsplitt nach links von der Fahrbahn abgekommen.
Hier geriet der Skoda in einen Graben und wurde regelrecht hoch geschleudert. Der Pkw prallte in rund fünf Metern Höhe gegen mehrere Bäume und blieb letztlich auf der Fahrerseite liegen. Die Fahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.
Für die Bergungsarbeiten musste die Straße kurzfristig gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Ein Gutachter wurde zu den Ermittlungen hinzugezogen.
Quelle + Fotos: Polizeiinspektion Harburg
Ein 36-jähriger Fahrer eines BMW 850 CSI aus Polen war mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße aus Richtung Rutenbeck kommend in Richtung Grundoldendorf unterwegs.
In Höhe km 5,7 am Ausgang einer leichten Linkskurve war er vermutlich wegen deutlich überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte ein Verkehrsschild und einen Leitpfahl überfahren, ungefähr 70 Meter durch den Graben gerutscht und dann frontal gegen einen Straßenbaum geprallt.
Durch die Wucht der Kollision wurde der Wagen in zwei Teile gerissen, schleudert noch ca. 35 Meter weiter, überschlug sich und blieb völlig zerstört im Seitenraum liegen.
Die Trümmer des Fahrzeugs wurden dabei in weitem Umkreis umher geschleudert. Der 36-Jährige wurde aus dem Fahrzeugwrack geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle, der alarmierte Notarzt aus Buxtehude und die eintreffenden Rettungswagenbesatzungen konnten ihm nicht mehr helfen.
Sein ebenfalls aus Polen stammender 29-jähriger Beifahrer saß bei Eintreffen der Ersthelfer noch angeschnallt im Fahrzeugwrack und konnte von diesem gerettet werden.
Der Mann zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu und musste nach der Erstversorgung ins Elbeklinikum Buxtehude gebracht werden.
Der BMW wurde bei dem Unfall total zerstört, der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.
Die Feuerwehren aus Apensen und Buxtehude rückten mit ca. 25 Mann an der Unfallstelle an, halfen der Polizei bei der Suche nach weiteren Fahrzeuginsassen, auch mit der Wärmebildkamera von der Drehleiter aus und unterstützten bei den Bergungsmaßnahmen sowie der Ausleuchtung der Unfallstelle.
Die Kreisstraße 26 musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. eine Stunde voll gesperrt werden.
Der Verkehr wurde durch Polizei und Feuerwehr umgeleitet.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
weitere Unfälle im Landkreis Stade
Nach polizeilicher Auswertung vorgefundener Spuren sowie erster Zeugenaussagen befuhr ein 41-jähriger Mann aus Mülheim, mit seinem schwarzen Porsche 911, die Essener Straße, aus Richtung August-Thyssen-Straße in Kettwig kommend, in Fahrtrichtung Am Sondert.
Im serpentinenartigen Kurvenbereich im Bereich Steinberg geriet er in einer scharfen Rechtskurve vermutlich in Folge zumindest unangepasster Geschwindigkeit auf die Fahrspur des Gegenverkehrs.
Dort kollidierte der Porsche mit dem entgegenkommenden Mercedes eines 74-jährigen Mannes aus Heiligenhaus, der die schwere Kollision der zwei Fahrzeuge nicht mehr verhindern konnte.
Ein dem schlagartig abgebremsten Mercedes folgender 35-jähriger VW-Fahrer aus Essen konnte sein Fahrzeug nicht mehr stoppen und prallte mit seinem VW Passat mit großer Wucht in das Heck des Mercedes.
Bei diesen Unfallvorgängen wurden der Porsche- und der Mercedes-Fahrer verletzt und deshalb mit angeforderten Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser in Ratingen und Essen transportiert.
Diese konnten beide Patienten jedoch nach ambulanter ärztlicher Behandlung wieder verlassen. Der dritte Unfallbeteiligte blieb nach eigenen Angaben unverletzt.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Unangepasste Geschwindigkeit
Es deutet stark darauf hin, dass der Porschefahrer in dem serpentinenartigen Kurvenbereich zu schnell unterwegs war. Auch die Polizei vermutet zumindest unangepasste Geschwindigkeit.
weitere Unfälle aus Ratingen
Nach Zeugenaussagen, vorgefundenen Unfallspuren und dem Ergebnis erster polizeilicher Ermittlungen, befuhr ein noch nicht zweifelsfrei identifizierter italienischer Staatsangehöriger, mit einem gelben Lamborghini Gallardo aus Italien, die linke Fahrspur der Kraftfahrtstraße in Fahrtrichtung Ronsdorf.
Dabei überholte er gleich mehrere nicht unfallbeteiligte Fahrzeuge, deren Fahrer später der Polizei zu Protokoll gaben, dass der Sportwagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Ausgangs einer nur leichten Rechtskurve verlor der Sportwagenfahrer auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug. Der PKW prallte auf die Mittelbeplankung aus Beton und schleuderte danach mit der Fahrerseite gegen einen massiven Laternenmast im Mittelstreifen. Hierbei wurde das Fahrzeug total zerstört und ging sofort in Flammen auf.
Unfallzeugen unternahmen erste Löschversuche und retteten eine 28-jährige Beifahrerin aus dem Fahrzeugwrack. Für den Fahrer des Lamborghini kam aber bereits zu diesem Zeitpunkt jede Hilfe zu spät. Der wahrscheinlich schon von dem wuchtigen Aufprall am Laternenmast getötete Mann konnte nicht mehr aus dem brennenden Fahrzeugwrack befreit werden.
Der PKW konnte durch die schnell eintreffende Feuerwehr sofort gelöscht werden. Trotz schneller Erstversorgung der lebensgefährlich verletzten Beifahrerin aus Remscheid durch einen Notarzt, konnte das Leben der 28-jährigen Frau aus Remscheid nicht gerettet werden. Sie verstarb im Rettungswagen, während ein angeforderter Rettungshubschrauber bereits zur Landung am Unfallort ansetzte. Der beim Unfall entstandene Sachschaden wird auf über 150.000,- Euro geschätzt.
Mitarbeiter des Autoherstellers
Bei dem verstorbenen Mann handelt es sich um einen 38-jährigen italienischen Staatsangehörigen, der sich mit dem verunfallten Firmenfahrzeug aus beruflichen Gründen in Deutschland aufhielt und die 28-jährige Remscheiderin erst wenige Minuten vor dem Unfall zu einer nur kurzen Mitfahrt in dem Sportwagen eingeladen hatte.
zu den Unfallfotos
Quelle: Polizei Wuppertal
Fotos: © Wiebold TVnews
weitere Unfälle aus Wuppertal
Ein 38-jähriger Rumäne fuhr kurz nach 3 Uhr mit seinem italienischen Kühllastzug zu schnell in die Rechtskurve im Überleitungsbereich von der Autobahn 8 in die Autobahn 93. Dadurch kam er nach links von der Fahrbahn ab.
Dort walzte der mit 15 Tonnen Schweinehälften beladene Lkw auf eine Länge von ca. 200 Meter die Leitplanke und mehrere Verkehrszeichen nieder. Schließlich kippte der schwere Sattelzug um. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem beim Unfall stark zerstörten Führerhaus befreien. Er wurde vom Rettungsdienst mit Prellungen und Schnittverletzungen ins Rosenheimer Klinikum verbracht. Erste Schadensschätzungen belaufen sich auf mindestens 150.000 Euro.
Das Fleisch des verunfallten Sattelzugs wurde nach Begutachtung durch einen Havariekommissar von Kräften des THW Rosenheim vollständig auf einen Ersatzkühlzug umgeladen.
Zur Bergung des verunglückten Lkw musste ein Autokran eingesetzt werden und die Überleitung von der A8 auf die A93 für 1 Stunde gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
zu den Unfallfotos
Quelle: Polizei Oberbayern Süd
Fotos: © Georg Barth
Unangepasste Geschwindigkeit
Und wieder steht die eingesparte Fahrtzeit durch überhöhte Geschwindigkeit in keinem Verhältnis zum Risiko eines schweren Unfalls.
Unfälle im Landkreis Rosenheim