Ein Rudel Rehe
Der junge Mann war mit seinem Golf in Richtung Altes Land auf der L125 unterwegs, als plötzlich ein Rudel Rehe die Straße überquerte. Der 26-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen bzw. ausweichen und prallte zunächst mit einem der Tiere zusammen, kam dadurch ins Schleudern, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Honda eines 55-jährigen Fahrers aus Grünendeich.
Golf-Fahrer schwer verletzt
Der Dollerner wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum nach Stade eingeliefert werden. Der Honda Fahrer sowie sein 46-jähriger Beifahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen, konnten aber nach ihrer Versorgung an der Unfallstelle verbleiben.
Das angefahrene Reh hat bei dem Unfall offenbar unverletzt überlebt und konnte flüchten. Der Golf wurde bei dem Unfall total beschädigt und auch der Honda trug schwere Beschädigungen davon, der Gesamtschaden wird auf ca. 7.500 Euro geschätzt.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Ein Pkw-Fahrer war am Samstagabend von Relsberg in Richtung Hefersweiler unterwegs als plötzlich ein Reh von rechts auf die Fahrbahn sprang. Beim Versuch dem Tier auszuweichen konnte er das Fahrzeug nicht mehr beherrschen und prallte im linken Straßengraben gegen einen Baum.
Zu einer Berührung mit dem Tier war es nicht gekommen. Während der Fahrer unverletzt blieb wurde sein Beifahrer zur Abklärung seiner Verletzungen durch das DRK ins Krankenhaus nach Kaiserslautern gebracht. Vermutlich ist er mit leichten Blessuren davon gekommen. Ein nachfolgender Fahrzeugführer konnte seinen Wagen noch rechtzeitig abbremsen.
Quelle + Foto: Polizei
Weil eine Autofahrerin einem Tier ausweichen wollte, hatte die Frau am Samstagabend bei Schwedelbach einen Unfall gebaut.
Die 31-jährige Frau fuhr auf der L367 aus Richtung Reichenbach-Steegen kommend, als gegen 20.15 Uhr plötzlich ein Reh die Fahrbahn überquerte. Beim Versuch auszuweichen, geriet der Toyota ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Die Fahrerin wurde verletzt ins nächste Krankenhaus gebracht. Ihr Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Quelle + Foto: Polizei
Dieser fuhr mit seinem Pkw auf der L482 aus Richtung Gronau kommend in Richtung Eime. Kurz hinter Gronau will der Fahrzeugführer nach eigenen Angaben einem Reh ausweichen und prallt gegen einen massiven Straßenbaum. Dann schleudert der Pkw des Geschädigten auf ein angrenzendes Feld und kommt hier zum Stehen.
Genau in diesem Augenblick kommt ein Streifenwagen der Polizei Elze entgegen. Rettungsmaßnahmen können so nur wenige Sekunden nach dem Unfall eingeleitet werden. Der Verursacher, der sich allein im Fahrzeug befunden hat, ist ansprechbar.
Der Notarzt und ein Rettungswagen sind wenige Minuten später am Unfallort und beginnen mit der Erstversorgung. Der 30-Jährige klagt über starke Schmerzen im Brustbereich. Nach Auskunft des eingesetzten Notarztes können innere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden. Der Geschädigte wird ins Hildesheimer Klinikum eingeliefert. Die Freiwillige Feuerwehr Gronau muss für die Beseitigung des teilweise in die Fahrbahn ragenden Baumes eingesetzt werden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 15000,- Euro geschätzt.
Quelle + Foto: Polizei Hildesheim
Nach ersten Ermittlungen der Polizei kollidierten gegen 05.30 Uhr auf der Erler Straße, aufgrund von Reifglätte und Wildwechsel, zwei Pkw frontal im Begegnungsverkehr.
Die Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls im Frontbereich völlig zerstört.
Um 05.30 Uhr befuhr ein 30-jähriger Mann aus Raesfeld mit einem Opel Astra die Erler Straße in Fahrtrichtung Schermbeck, als er ein quer zur Fahrbahn laufendes Reh bemerkte.
Daraufhin lenkte er sein Auto auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem VW Polo einer 20-Jährigen zusammenstieß.
Die 20-jährige Frau aus Schermbeck wurde in ihrem VW Polo eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Die junge Frau erlitt derart schwere Verletzungen, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der 30-jährige Fahrer (aus Raesfeld Erle) des Opel Astras konnte sich selbst aus dem Unfallwagen befreien. Er wurde leicht verletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Erstversorgung der Verletzten wurde die Erler Straße gesperrt.
zu den Unfallfotos
Dringender Rat der Polizei:
Lässt sich ein Zusammenprall nicht vermeiden, Lenkrad gut festhalten und weiterfahren. Auf keinen Fall ausweichen. Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben, auch für andere Verkehrsteilnehmer.
Quellen: Wiebold TVnews + Polizei Wesel
Fotos: Wiebold TVnews