Die junge Frau war mit ihrem VW Polo auf der Issendorfer Straße in Richtung Ortsmitte Horneburg unterwegs und wollte die Bundesstraße 73 überqueren. Dabei übersah sie offenbar, dass die Ampelanlage außer Betrieb und von links aus Richtung Stade ein Sattelzug auf der B73 in Richtung Buxtehude unterwegs war.
Der 35-jährige Fahrer der Scania-Zugmaschine aus Liebenburg konnte weder rechtzeitig bremsen noch ausweichen und es kam zu Kollision der beiden Fahrzeuge auf der Kreuzung.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Polo um die eigene Achse geschleudert und erlitt einen Totalschaden. Die Zugmaschine kam kurz hinter der Unfallstelle zum Stehen und wurde bei dem Unfall ebenfalls erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 30.000 Euro belaufen.
Die Horneburgerin erlitt bei dem Unfall durch Glück nur leichte Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Elbeklinikum Stade eingeliefert werden. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehr Horneburg war mit 15 Feuerwehrleuten im Einsatz.
Ampel außer Betrieb
Die Polizei weißt im Zusammenhang mit diesem Unfall nochmals daraufhin, dass wenn Ampelanlagen außer Betrieb sind, die angebrachten vorfahrtregelnden Verkehrszeichen zu beachten sind.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Vor Ort konnten die Beamten ermitteln, dass ein 45-jähriger Kaarster mit seinem VW Golf die Marsstraße in Richtung Lange Hecke befuhr und an der Einmündung nach rechts auf die Lange Hecke in Richtung Alte Heerstraße abbog.
Hierbei missachtete er die Vorfahrt einer von links kommenden 41-jährigen Fahrerin eines Citroens, die die Lange Hecke aus Richtung Südstraße in Richtung Alte Heerstraße befuhr.
Nachdem der Golf frontal in die rechte Seite des Citroen fuhr, schleuderte der Wagen der Kaarsterin und prallte anschließend frontal gegen eine Straßenlaterne.
Die Wucht des Zusammenpralls war derart groß, dass im Citroen die beiden Frontairbags auslösten und die Straßenlaterne vollkommen aus der Verankerung gerissen wurde.
Während der Unfallverursacher unverletzt blieb, brachte ein Rettungswagen die leicht verletzte Unfallgeschädigte zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Nach Schätzung der Polizeibeamten entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 10000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Rhein-Kreis Neuss
Mit Binderfarbe bzw. Wandfarbe beladen befuhr ein 52 Jahre alter Mann mit seinem MAN Lkw zunächst die Kreisstraße 38 von Prezelle kommend in Richtung Rondel B493.
Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der 52-Jährige ungebremst in den Kreuzungsbereich und kollidierte hier mit einem aus Richtung Gartow kommenden und vorfahrtsberechtigten Mercedes LKW, beladen mit Propangasflaschen.
Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der 52-jährige Unfallverursacher wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Unfallklinikum Hamburg-Boberg geflogen. Der andere Lkw-Fahrer, ein 50-Jähriger aus Fleetmark (Kreis Salzwedel), wurde durch eine Rettungswagenbesatzung ins Krankenhaus gebracht.
Aufgrund der Kollision beider Fahrzeuge wurde auch die Fracht beider LKW beschädigt. Dabei setzte sich zum einen Propangas frei. Zudem verteilte sich Binderfarbe auf die Fahrbahn.
Explosionsgefahr bestand nicht.
Für die Räumungs- und Säuberungsarbeiten durch Feuerwehr und Straßenmeisterei wurde die Bundesstraße über mehrere Stunden voll gesperrt.
Der geschätzte Sachschaden liegt bei rund 75.000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Lüneburg
Unfälle im Landkreis Lüchow-Dannenberg
Ein vier Monate altes Baby und eine 30-jährige Unfallbeteiligte erlitten so schwere Verletzungen, dass sie stationär im Krankenhaus aufgenommen wurden.
Gegen 19:10 Uhr befuhr eine 30-jährige Waldnielerin mit ihrem Pkw die Gladbacher Straße in Richtung Steegskamp.
An der Kreuzung L475 missachtete die Waldnielerin vermutlich die Vorfahrt einer 28-jährigen Autofahrerin. Die Viersenerin war mit ihrem vier Monate alten Baby auf der L475 in Richtung Eicken unterwegs. Durch den Zusammenstoß wurde das Fahrzeug der Viersenerin auf den verkehrsbedingt wartenden Pkw einer 32-jährigen Frau aus Ungerath geschleudert.
Die 30-jährige Viersenerin und das ordnungsgemäß gesicherte Baby mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die 28-jährige Mutter des Säuglings sowie die 32-jährige Frau aus Ungerath und ihre neunjährige Tochter erlitten leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden konnten.
Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Viersen
Ein 43-jähriger Autofahrer aus Hoya schwebt nach Auskunft eines Notarztes sogar in Lebensgefahr. Ihn mussten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Thedinghausen, Morsum und Lunsen aus den Trümmern seines Audis herausschneiden.
Ein Rettungshubschrauber flog ihn anschließend in eine Klinik.
Nach ersten Ermittlungen der Achimer Polizei hatte der 43-Jährige beim Abbiegen von einer untergeordneten Kreisstraße auf die Landesstraße in Richtung Lunsen einen in Richtung Wulmstorf fahrenden VW übersehen, dessen 34-Jähriger nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte und den Audi in Höhe der Fahrertür traf.
Durch den Aufprall wurde der Audifahrer schwer verletzt in den Trümmern seines Wagens eingeklemmt, sein vier Jahre jüngerer Beifahrer wurde ebenfalls schwer verletzt, konnte sich aber aus eigener Kraft aus dem völlig zerstörten Wrack befreien. Das Gleiche gilt für den 34-jährigen VW-Fahrer, der ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Beide Unfallwagen besitzen nur noch Schrottwert. Die Höhe des entstandenen Schadens wird von der Polizei mit rund 12.000 Euro angegeben. Die Landesstraße 203 musste für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Verden / Osterholz
Feuerwehrmänner mussten den in seinem Pkw eingeklemmten Mann mit schweren Gerät befreien.
Der Fahrer war gegen 10.50 Uhr auf der Landstraße 764 aus Richtung Lavelsloh gekommen und wollte offenbar die L770 überqueren.
Dabei kam es zur Kollision mit dem Lkw eines 59-jährigen Mannes aus Hille, der auf der Vorfahrtsstraße in Richtung Petershagen unterwegs war.
Durch die Wucht des Aufpralls schleuderten beide Fahrzeuge von der Straße, wobei der Lkw mit nach vorn heruntergeklappten Führerhaus direkt vor dem im Straßengraben liegenden Pkw der Marke Nissan liegen blieb.
Der Autofahrer war schwer verletzt in seinem Wagen eingeklemmt. Die Feuerwehr musste erst das komplette Dach abschneiden, um den Mann bergen zu können.
Er kam anschließend ins Johannes-Wesling-Klinikum nach Minden. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Da der Autofahrer Blutkonserven für ein Labor transportierte, wurden diese zunächst zur Polizeiwache nach Petershagen gebracht. Später wurden sie dort abgeholt.
Während der Bergung des Pkw musste die Kreuzung zeitweise komplett gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf zirka 15.000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Minden-Lübbecke
Ein 21-jähriger Fordfahrer aus Rommerskirchen befuhr, gegen 16.40 Uhr, die Landstraße 375 in Fahrtrichtung Bundesstraße 59. An der dortigen Kreuzung beabsichtigte er diese in Fahrtrichtung Oekoven zu überqueren.
Zum Unfallzeitpunkt war ein 77-jähriger Rommerskirchener mit seinem PKW Hyundai auf der B59 in Richtung Sinsteden unterwegs.
Beim Queren der Kreuzung übersah der junge Fordfahrer den aus seiner Sicht von links kommenden Hyundai. Dadurch kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Der Senior kam infolge der Kollision nach links von der Fahrbahn ab und fuhr eine etwa fünf Meter tiefe Böschung hinab, wo der PKW zum Stillstand kam.
Der 77 Jährige wurde schwer verletzt und nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch den Abschleppdienst abgeschleppt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 9000 Euro geschätzt.
Quelle + Fotos: Polizei: Rhein-Kreis Neuss