Stauende
                           

Unfälle am Stauende von Januar bis Juni 2010

Risiko Stauende


Auffahrunfälle am Stauende auf der Autobahn von Januar bis Juni 2010


Die nachfolgenden Unfälle sollen zum Nachdenken anregen...


Autofahrer wie durch ein Wunder nur leicht verletzt
Auto kracht in Sattelzug am Stauende


Verkehrsunfall auf der A1 bei Großenkneten im Landkreis Oldenburg (Niedersachsen)
24.06.2010


Unfall am Stauende auf der A1 bei Großenkneten
Unfall am Stauende auf der A1 bei GroßenknetenZur Großansicht
Am Donnerstag den 24.Juni 2010, gegen 15.58 Uhr kam es auf der Autobahn 1 bei der Gemeinde Großenkneten zu einem schweren Verkehrsunfall.

Am Ende eines Staus, der sich nach einem vorangegangenen Verkehrsunfall gebildet hatte, kam es zu dem schweren Auffahrunfall.

Ein 61-Jähriger gebürtiger Österreicher, der bei München lebt, hatte das durch Warnschilder angekündigte Stauende aus Unachtsamkeit zu spät erkannt.

Auto kracht in Sattelzug am Stauende
Auto kracht in Sattelzug am StauendeZur Großansicht

Der Mann prallte mit seinem Renault Kangoo auf den Sattelzug eines 47-Jährigen aus Lohne.

Durch Ersthelfer konnte der Österreicher aus dem total zerstörten Renault Kangoo befreit werden. Er wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und kann das Krankenhaus voraussichtlich am Samstag bereits wieder verlassen.

Es entstand ein Sachschaden von ca. 11.000 Euro an den beiden Fahrzeugen.

Quelle + Fotos: Polizei Delmenhorst / Oldenburg - Land


weitere Unfälle im Landkreis Oldenburg







Reisebus verursacht schweren Verkehrsunfall am Stauende


Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 zwischen Heidenau und Hollenstedt
Landkreis Harburg (Niedersachsen)
10.06.2010


Reisebus verursacht schweren Unfall auf der A1
Reisebus verursacht schweren Unfall auf der A1Zur Großansicht
Am 10.06.2010 kam es, gegen 15.40, auf der Autobahn 1 zwischen den Autobahnanschlussstellen Heidenau und Hollenstedt zu einem schweren Auffahrunfall.

In Fahrtrichtung Hamburg stockte in einem Baustellenabschnitt aufgrund starken Verkehrsaufkommens der Verkehr. Ein Lkw-Fahrer aus Vechta bremste deshalb seinen Sattelzug stark ab. Der nachfolgende Fahrer eines VW-Passat bremste ebenfalls. Dieses bemerkte der dahinter fahrende Fahrer eines Reisebusses aus Holland offensichtlich zu spät.

Er prallte mit großer Wucht auf den Pkw und schob ihn unter den davor stehenden Sattelzug. Der Bus rutschte links an dem Pkw vorbei und durchbrach die Mittelschutzplanke. Er durchquerte die Fahrbahn des Gegenverkehrs, glücklicherweise ohne mit einem weiteren Fahrzeug zu kollidieren.

Der Fahrer in dem VW-Passat wurde schwer verletzt
Der Fahrer in dem VW-Passat wurde schwer verletztZur Großansicht

Nach Durchbrechen der äußeren Schutzplanken kam der Bus zum Stehen. Ein hinter dem Bus fahrender Schwertransport aus Holland wich dem auf der Fahrbahn liegenden zertrümmerten Passat aus. Dabei prallte er mit zwei auf der Überholspur neben ihm fahrenden Pkw zusammen. Die Pkw wurden stark beschädigt.

Der Fahrer des Passats, ein 32-Jähriger aus Sittensen, wurde schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Nach Bergung durch die Feuerwehr und Erstversorgung durch den Rettungsdienst konnte er mit einem Hubschrauber in eine Hamburger Klinik geflogen werden.

In dem Reisebus befand sich eine holländische Schulklasse mit 35 Jugendlichen auf dem Weg an die Ostsee. Fünf Schüler im Alter von 14 - 17 Jahren und der Busfahrer (55 Jahre) erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und kamen zur Versorgung in umliegende Krankenhäuser.

180 Rettungskräfte waren im Großeinsatz
180 Rettungskräfte waren im GroßeinsatzZur Großansicht

Die Rettungsleitstellen alarmierten wegen der Beteiligung des Busses eine Vielzahl von Helfern. So waren die Feuerwehren aus Heidenau, Hollenstedt, Rade und Tostedt vor Ort eingesetzt ebenso wie 7 Rettungsfahrzeuge und ein Notarzt. Weiterhin kamen Einsatzgruppen des DRK und der Johanniter aus dem Landkreis Harburg zum Einsatz. Sie versorgten die Unfallbeteiligten und im Stau Stehende mit Getränken. Insgesamt setzten die Rettungskräfte 180 Helfer ein.

Die A1 musste zwischen Heidenau und Hollenstedt über Stunden voll gesperrt werden.



Quelle + Fotos: Polizei Rotenburg


weitere Unfälle im Landkreis Harburg







Schwerer LKW-Auffahrunfall am Stauende auf der A 1


Schwerer LKW-Unfall auf der A1 bei Hollenstedt im Landkreis Harburg
(Niedersachsen)
03.06.2010


Schwerer LKW-Unfall am Stauende bei Hollenstedt
Schwerer LKW-Unfall am Stauende bei HollenstedtZur Großansicht
Am 03.06.2010, um 6.15 Uhr, kam es auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Hollenstedt und der Rastanlage Aarbachkate zu einem schweren LKW-Unfall, bei dem zwei LKW-Fahrer schwer und einer leicht verletzt wurden.

Die drei beteiligten Lastzüge wurden erheblich beschädigt, die Autobahnpolizei Sittensen schätzt den Gesamtschaden auf rund 120.000 Euro.

Zu dem schweren Verkehrsunfall war es gekommen, als ein 46-jähriger Kraftfahrer aus Handewitt wegen eines Staus seinen mit Metallteilen und Wachs beladenen Sattelzug bis auf 50 km/h herunter bremste.

Der Fahrer bekundete gegenüber der Polizei, dass er in den Innenspiegel geschaut habe und sich noch fragte, wieso der hinter ihm fahrende Kraftfahrer nicht bremse.

Der Fahrer aus Rheine fuhr als erster auf
Der Fahrer aus Rheine fuhr als erster aufZur Großansicht

In diesem Moment kam es auch schon zum ersten Stoß, als ein 54-jähriger Trucker aus Rheine mit seinem mit Papierrollen beladenen Lastzug hinten auffuhr.

Sekundenbruchteile später kam es zum zweiten Aufprall, so der Kraftfahrer, als ein weiterer Lastzug aus Spanien, gesteuert von einem 23-jährigen Portugiesen, auf den Rheiner auffuhr.

Der Portugiese wurde im Fahrerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Hamburg geflogen. Sein Führerhaus wurde total beschädigt. Auch der Kraftfahrer aus Rheine erlitt schwere Verletzungen, er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der vorn fahrende Sattelzugfahrer kam mit leichten Verletzungen davon und musste nur ambulant behandelt werden.

Der Verkehr staute sich hinter der Unfallstelle bis nach Sittensen auf fast 20 Kilometer.

Quelle + Fotos: Polizei Rotenburg


weitere Unfälle im Landkreis Harburg







LKW schob am Stauende mehrere Fahrzeuge ineinander


Schwerer Verkehrsunfall auf der A44 kurz vor Aachen-Brand
(Nordrhein-Westfalen)
30.04.2010


Schwerer Unfall auf der A44 bei Aachen-Brand
Schwerer Unfall auf der A44 bei Aachen-BrandZur Großansicht
Am Freitag den 30.04.2010 sind fünf Verkehrsteilnehmer infolge eines Auffahrunfalls auf der Autobahn A44 Richtungsfahrbahn Mönchengladbach bei Aachen verletzt worden.

Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache war gegen 15.25 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Aachen - Brand ein aus Belgien kommender Lastzug auf ein Stauende aufgefahren.

Insgesamt sechs Fahrzeuge wurden in den Unfall involviert.

Darunter ein Pkw Citroen, der völlig zerstört wurde, ein Pkw Toyota, zwei Kleintransporter Sprinter sowie ein weiterer Sattelzug. Den alarmierten Rettungs- und Polizeikräften bot sich am Unfallort ein so chaotisches Bild, dass der genaue Ablauf bislang nicht im Detail rekonstruiert werden konnte.

Eigenen Angaben zufolge wollte der 40-jährige Unfallverursacher im letzten Moment ein Ausweichmanöver nach links durchführen. Auf welchem Fahrstreifen welches der beteiligten Fahrzeuge dann zuerst gerammt wurde, ist bislang unklar.

LKW schob mehrere Fahrzeuge ineinander
LKW schob mehrere Fahrzeuge ineinanderZur Großansicht

In dem Citroen befand sich zum Unfallzeitpunkt eine Frau mit Kind. Beide wurden offenbar schwer verletzt und mussten in eine Klinik gefahren werden, wo sie stationär verbleiben. Auch die Fahrer eines der beiden Sprinter sowie des Pkw Toyota wurden infolge der Karambolage verletzt. Der 40-jährige Lastzugfahrer erlitt einen Schock. Auch diese Drei wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Deren genauer Verletzungsstatus ist derzeit unklar.

Laut Feuerwehr Aachen hatte der LKW Gefahrstoffe geladen, die aber zum Glück nicht ausgelaufen sind.

zu den Unfallfotos

Quellen: Wiebold TVnews + Polizei Köln
Fotos: Wiebold TVnews

Unfälle in Aachen






LKW-Fahrer starb am Stauende auf der A1


Schwerer LKW-Unfall auf der A1 bei Rhade im Landkreis Rotenburg (Wümme)
(Niedersachsen)
07.04.2010


Schwerer LKW-Unfall auf der A1 bei Rhade
Schwerer LKW-Unfall auf der A1 bei RhadeZur Großansicht
Am 07.04.2010, gegen 09.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A1 zwischen den Anschlussstellen Rhade und Hollenstedt, in Fahrtrichtung Bremen, ein folgenschwerer Auffahrunfall.

Beteiligt waren insgesamt vier Sattelzüge und ein LKW. Im Zuge einer Tagesbaustelle war es zu einem Verkehrsstau gekommen. Die Fahrer von drei Sattelzügen und der aus den Niederlanden stammende LKW-Fahrer bremsten ihre Fahrzeuge ab.

Ein 59-Jähriger aus Osterholz-Scharmbeck erkannte die Gefahrenstelle vermutlich zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug auf die vor ihm stehenden Fahrzeuge auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden er und ein weiterer Sattelzug-Fahrer in den Führerhäusern ihrer Lastzüge eingeklemmt und konnten erst nach einigen Stunden durch die Rettungskräfte befreit werden. Für den Osterholz-Scharmbecker kam jedoch jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.

LKW-Fahrer starb am Stauende auf der A1
LKW-Fahrer starb am Stauende auf der A1Zur Großansicht

Der andere eingeklemmte Fahrer, ein 54-Jähriger aus Friesoythe, wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus geflogen.

Der niederländische Fahrer und seine ihn begleitende Ehefrau wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Auch ein weiterer Sattelzugfahrer wurde durch den Aufprall leicht verletzt.

Die A1 wurde in Fahrtrichtung Bremen voll gesperrt. Auch die Richtungsfahrbahn Hamburg musste für die Rettungsarbeiten zwischendurch voll gesperrt werden.

Ein LKW-Fahrer erkannte die Gefahrenstelle zu spät
Ein LKW-Fahrer erkannte die Gefahrenstelle zu spätZur Großansicht

Die Bergungsarbeiten dauerten auch am späten Nachmittag noch an, so dass auch die Richtungsfahrbahn Bremen voll gesperrt blieb.

Neben mehreren Streifenwagen der Polizei, waren auch zwei Rettungshubschrauber, Notärzte, Rettungssanitäter und über 50 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren im Einsatz.

Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.

Quelle + Fotos: Polizei Rotenburg



weitere Unfälle im Landkreis Rotenburg






Stauende auf der A1 wurde einem Schweden zum Verhängnis


Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 bei Sittensen/Tiste im Landkreis Rotenburg (Wümme)
(Niedersachsen)
01.04.2010


Schwerer Unfall auf der A1 bei Sittensen/Tiste
Schwerer Unfall auf der A1 bei Sittensen/TisteZur Großansicht
Am 01.04.2010 kam es auf der A1 in Höhe Sittensen/Tiste zu einem schweren Verkehrsunfall an einem Stauende.

Zuerst kam es um 13.55 Uhr bei Hollenstedt auf der Hansalinie in Richtung Hamburg zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Dabei liefen erhebliche Mengen Betriebsflüssigkeiten auf den Überholfahrstreifen, sodass dieser durch eine Spezialfirma gereinigt werden musste. Für die Reinigungsarbeiten war eine einstreifige Verkehrsführung erforderlich. Infolge dessen kam es zu einem Rückstau von mehr als zehn Kilometern.

Im letzten Moment noch geistesgegenwärtig reagiert
Im letzten Moment noch geistesgegenwärtig reagiertZur Großansicht

Das hieraus resultierende Stauende bemerkte in Höhe Sittensen/Tiste ein 61-jähriger Schwede offenbar zu spät und fuhr mit seinem BMW ungebremst im Baustellenbereich auf den Sattelzug eines 42-jährigen litauischen Kraftfahrers.

Glücklicherweise hatte der Schwede sein Fahrzeug noch nach links gelenkt, da er sonst vermutlich keine Überlebenschance gehabt hätte. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Schwede dennoch schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus geflogen werden. Insgesamt entstand hier ein Sachschaden von rund 15 000 Euro.

Quelle + Fotos: Polizei Rotenburg

weitere Unfälle aus Sittensen






LKW Auffahrunfall fordert ein Menschenleben an Stauende


Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 bei Reeßum im Landkreis Rotenburg (Wümme)
(Niedersachsen)
23.03.2010


LKW Auffahrunfall fordert ein Menschenleben an Stauende
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Am 23.03.2010 kam es auf der A1 zu einem folgenschweren Verkehrunfall, bei dem der Fahrer einer Sattelzugmaschine seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle erlag.

Der 57-jährige Mann aus Wildeshausen war gegen 14.30 Uhr mit seinem Lkw auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Hamburg unterwegs. In Höhe der Ortschaft Reeßum hatte sich aufgrund einer Tagesbaustelle ein Stauende gebildet.

Dies erkannte der Lkw-Fahrer ganz offensichtlich zu spät und fuhr auf einen VW-Caddy auf. Der Fahrer des Caddy hatte die Gefahr von hinten kommen sehen und noch versucht nach links auf den linken Fahrstreifen auszuweichen. Es kam trotzdem zum Zusammenstoß, bei dem der Pkw glücklicherweise nur zu Seite geschoben wurde.

VW-Caddy glücklicherweise nur zu Seite geschoben
VW-Caddy glücklicherweise nur zu Seite geschobenZur Großansicht

Die Sattelzugmaschine fuhr dann auf einen polnischen und zwei weitere Lkw auf. Durch diesen Aufprall wurde der 57-jährige Wildeshausener so schwer verletzt, dass er nur noch tot geborgen werden konnte.

Der 49-jährige Fahrer des VW-Caddy wurde von Rettungskräften in das Diakoniekrankenhaus nach Rotenburg gebracht. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mehrere hunderttausend Euro.

Quelle + Fotos: Polizei Rotenburg

weitere Unfälle im Landkreis Rotenburg






Sattelzug krachte in stehenden LKW am Stauende bei Kamen


Tödlicher Verkehrsunfall auf der A2 im Kamener Kreuz bei Kamen im Kreis Unna
(Nordrhein-Westfalen)
02.03.2010


Tödlicher Verkehrsunfall auf der A2 bei Kamen
Tödlicher Verkehrsunfall auf der A2 bei KamenZur Großansicht
Am 02.03.2010, gegen 13.25 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn 2 im Kamener Kreuz ein schwerer Verkehrsunfall an einem Stauende.

Bei dem Unfall waren drei Lkw beteiligt. Nach jetzigen Erkenntnissen fuhr der Fahrer eines Sattelzuges aus Bautzen aus bisher ungeklärter Ursache am Stauende auf einen bereits stehenden holländischen Lkw auf, der wiederum auf einen vor ihm stehenden Sattelzug geschoben wurde.

Sattelzug krachte in stehenden LKW am Stauende
Sattelzug krachte in stehenden LKW am StauendeZur Großansicht

Der Fahrer des auffahrenden Lkw, ein 35-jähriger Fahrzeugführer aus dem Kreis Bautzen, wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der polnische Fahrer des holländischen Lkw erlitt einen Schock und wurde zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gefahren.

Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, an denen auch ein Rettungshubschrauber beteiligt war, war die A2 in Richtung Hannover bis gegen 17.00 Uhr voll gesperrt. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

zu den Unfallfotos

Quellen: Wiebold TVnews + Polizei Dortmund
Fotos: Wiebold TVnews

weitere Unfälle im Kreis Unna






LKW Fahrer raste trotz Stauwarnanlage ins Stauende


Schwerer LKW-Unfall auf der A1 bei Sittensen-Kalbe im Landkreis Rotenburg
(Niedersachsen)
18.01.2010


LKW Fahrer raste trotz Stauwarnanlage ins Stauende
LKW Fahrer raste trotz Stauwarnanlage ins StauendeZur Großansicht
Am 18.01.2010 kam es auf der Autobahn 1 bei Sittensen-Kalbe zu einem schweren LKW Unfall am Stauende.

Trotz Geschwindigkeitslimit, Stauwarnanlage und Warnbanner an den Autobahnbrücken der A1 zwischen Hamburg und Bremen ist es um 10.12 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Bremen im Entspannungsabschnitt zwischen den Baustellen kurz vor der Rastanlage Ostetal zu einem schweren Lkw-Auffahrunfall gekommen.

Bei dem Unfall ist der Unfallverursacher in seinem völlig zerstörten Führerhaus ums Leben gekommen, ein Lkw-Fahrer aus Kiel wurde schwer und zwei niederländische Kraftfahrer leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf weit über 100 000 Euro geschätzt, berichtete die Autobahnpolizei in Sittensen.

Der LKW-Fahrer wurde bei dem Unfall getötet
Der LKW-Fahrer wurde bei dem Unfall getötetZur Großansicht

Nach bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei gab es in Richtung Bremen kurz vor der Rastanlage Ostetal vor einer einspurig befahrbaren Baustelle einen kurzen Rückstau. Die mobile Stauwarnanlage zeigte dies mit "Achtung Staugefahr!" und gelbem Blinklicht deutlich an.

Ein 64-jähriger Silo-Sattelzug-Fahrer aus Schleswig-Holstein, der Kiefernöl geladen hatte, fuhr nach Aussage einer Autofahrerin völlig ungebremst auf das Stauende zu und krachte vermutlich mit einer Geschwindigkeit von um die 80 km/h in einen niederländischen Sattelzug.

Auch der LKW einer Parkettfirma wurde schwer beschädigt
Auch der LKW einer Parkettfirma wurde schwer beschädigtZur Großansicht

Dieser wurde auf einen 7,5-Tonner-Lkw aus Kiel und der auf einen Sattelzug aus Borken geschoben. Auch die Ford-Fahrerin, die auf dem Überholfahrstreifen neben dem Unfallverursacher gefahren war, erlitt Sachschäden an ihrem Mondeo von herumfliegenden Fahrzeugteilen.

Der 64-jährige Unfallverursacher verstarb noch an der Unfallstelle in seinem völlig zusammengeschobenen Führerhaus.

Der 49-jährige Fahrer wurde schwer verletzt
Der 49-jährige Fahrer wurde schwer verletztZur Großansicht

Der 20-jährige niederländische Sattelzugfahrer und sein 23-jähriger Beifahrer wurden mit leichten Verletzungen zur Untersuchung in das Rotenburger Diakoniekrankenhaus gebracht. In dem Kieler Klein-Lkw einer Parkettfirma wurde der 49-jährige Fahrer schwer verletzt. Der 47-jährige Sattelzugfahrer aus dem Raum Borken und die Ford-Fahrerin blieben unverletzt.

Insgesamt geht die Polizei in Sittensen von einem Sachschaden von weit über 100 000 Euro aus. Die Fahrbahn im Bereich der Unfallstelle wurde zudem durch ausgelaufenes Diesel und Kiefernöl verunreinigt und musste gereinigt werden. Die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Quelle + Fotos: Polizei Rotenburg

weitere Unfälle aus Sittensen





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