Eine 25-jährige Autofahrerin aus Bösel befuhr um 07:52 Uhr mit ihrem Pkw die "Glaßdorfer Straße" von Bösel in Richtung Garrel.
Bereits in einer 70-er Zone versuchte die junge Frau, den Pkw eines 73-jährigen Böselers zu überholen. Dieser Versuch wurde dann von der jungen Frau, vermutlich wegen einer dort eingerichteten Baustelle, abgebrochen.
Direkt nach der Baustelle setzte die 25-Jährige, in Höhe der Straße "Am Richtweg", erneut zum Überholen an, geriet dann jedoch nach links auf die Berme und lenkte gegen.
Noch auf der Fahrbahn kam sie dann ins Schleudern und prallte dann mit der Beifahrerseite gegen zwei Straßenbäume.
Der sofort hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod der 25-Jährigen feststellen.
Mit Hilfe einer Rettungsschere der Feuerwehr Bösel, die mit 15 Mann vor Ort war, wurde die Frau geborgen.
An dem Pkw entstand Totalschaden.
Eine Betreuung erfolgte durch das Kriseninterventionsteam Nord.
Quelle + Fotos: Polizei Cloppenburg / Vechta
Unfälle im Landkreis Cloppenburg
Der 28-Jährige aus dem Kreis Oldenburg hatte zwischen Mahlstedt und Wildeshausen in einer Kurve in einem auf Tempo 70 begrenzten Bereich zum Überholen eines vorausfahrenden Pkws angesetzt, ohne den Bereich des Gegenverkehrs weit genug einsehen zu können.
Beim Überholen kam es dann zum Zusammenstoß mit dem in Richtung Harpstedt fahrenden Pkw eines 52-Jährigen, der noch nach rechts auf den unbefestigten Bereich zwischen Fahrbahn und Radweg ausgewichen war, um eine Kollision zu verhindern.
Gleichzeitig hatte der 28-Jährige auch einen Ausweichversuch in seine Fahrtrichtung nach links unternommen, also in die gleiche Ausweichbewegung wie der 52-jährige Unfallbeteiligte aus der Samtgemeinde Harpstedt.
Der Harpstedter und seine 49-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Nach Erstversorgung vor Ort wurden die Verletzten mit einem Rettungswagen zur weitergehenden Behandlung ins Wildeshauser Krankenhaus eingeliefert. Die beiden stark beschädigten Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Ein Ermittlungsverfahren folgt:
Gegen den 28-Jährigen, der den Unfall unverletzt überstanden hatte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.
Die durchgezogene Linie:
Der Unfall ereignete sich in einem Bereich, der mit Zeichen 295 gekennzeichnet ist (durchgezogene Linie, aufgebracht als Fahrstreifenbegrenzung zwischen den Fahrstreifen).
Die "durchgezogene Linie" darf wie in diesem Fall aufgebracht als Fahrstreifenbegrenzung nach den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung weder überquert, noch überfahren werden.
Quelle + Fotos: Polizei Delmenhorst / Oldenburg - Land
Unfälle im Landkreis Oldenburg
Gegen 07.57 Uhr, befuhr ein 21-jähriger Autofahrer mit seinem VW Scirocco die L294 aus Richtung Witzhelden kommend in Richtung Leichlingen.
Trotz Überholverbot und durchgezogener Linie setzte der junge Fahrer des VW Scirocco zum Überholen an und stieß dabei frontal mit dem entgegenkommenden PKW eines 19-jährigen Autofahrers zusammen. Trotz Vollbremsung konnte er nicht mehr rechtzeitig ausweichen und es kam zum Frontalzusammenstoß.
Der 21-jährige Fahrer des verursachenden PKW wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die eingesetzte Feuerwehr befreit werden. Er wurde, ebenso wie der Fahrer des entgegenkommenden PKW, mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der ebenfalls 21-jährige Beifahrer im Scirocco wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik transportiert. Alle Personen erlitten schwere Verletzungen.
An beiden PKW entstand Totalschaden und sie mussten abgeschleppt werden. Die L294 blieb für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.
zu den Unfallfotos
Quellen: Wiebold TVnews + Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis
Fotos: Wiebold TVnews
Unfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis
Ein silberner Mercedes überholte trotz Gegenverkehr einen Lkw in Richtung Lüneburg. Ein entgegenkommender Ford Focus konnte soweit nach rechts ausweichen, dass der Mercedes als drittes Fahrzeug zwischen dem Lkw und dem Ford hin durch fuhr.
Eine dem Ford folgende 30-jährige Nissan-Fahrerin führte ein Vollbremsung durch, um einen Unfall zu verhindern. Ein ihr folgender 38-jähriger Mann auf seinem Yamaha Motorrad fuhr auf den Nissan auf. Er zog sich hierdurch schwere Verletzungen zu. Nach notärztlicher Behandlung wurde er in das Klinikum nach Lüneburg gebracht.
Verursacher geflüchtet: Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen zum Unfall, die insbesondere Hinweise auf den in Richtung Lüneburg flüchtigen silbernen Mercedes geben können. Auch der überholte Lkw-Fahrer wird dringend gebeten sich als Zeuge bei der Polizei zu melden. Hinweise unter der Tel. Nr.04171/7960.
Quelle + Fotos: Polizeiinspektion Harburg
weitere Unfälle im Landkreis Lüneburg
Nach ersten Erkenntnissen musste der 50-jährige Fahrer eines Tanklastzuges einer Spedition aus Bayern stark abbremsen, weil ein überholender polnischer Sattelzug sehr kurz vor dem Lkw eingeschert war. Auf der schneeglatten Fahrbahn geriet der Tanklastzug sofort ins Rutschen und schleuderte quer über die dreispurige Fahrbahn.
Die Zugmaschine durchschlug dabei die Mittelschutzplanke und kam auf der linken Spur der Gegenfahrbahn zum Stehen. Der Tankanhänger kippte um und riss auf. Rund 20.000 Liter Milch ergossen sich über die Fahrbahn und bildeten vor allem auf dem Standstreifen einen etwa 200 Meter langen Bach. Der Fahrer wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Verkehr in Richtung Norden auf der mittleren und rechten Spur nahezu störungsfrei weiterlaufen konnte, musste die Autobahn 7 in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Eine Spezialfirma musste die ausgelaufene Milch entfernen.
Quelle + Fotos: Polizeiinspektion Harburg
weitere Unfälle im Landkreis Harburg
Am 03.12.2009 ereignete sich auf der Bundesstraße 304 bei Forsting ein tödlicher Verkehrsunfall.
Ein 35-jähriger BMW-Fahrer prallte bei einem Überholmanöver in einer Linkskurve, frontal mit einem entgegenkommenden VW-Golf zusammen.
Dabei wurde die 27-jährige Golf-Fahrerin wie auch der BMW-Fahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die VW-Fahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der BMW-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik geflogen.
Seine 31-jährige Beifahrerin kam mit mittelschweren Verletzungen mit dem Rettungsdienst in die Triamed-Klinik nach Wasserburg. Die beiden mitfahrenden Kinder in dem BMW wurden ebenfalls verletzt. Das 8-jährige Mädchen versorgte eine zweite Besatzung eines Rettungshubschraubers.
Es kam in das Klinikum nach Traunstein. Der 12-jährige Bub wurde zusammen mit seiner Mutter mit dem Rettungsdienst nach Wasserburg ins Klinikum gefahren.
Zur Klärung der Unfallursache ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten zum Unfallhergang, sowie ein technisches Gutachten über die Fahrzeuge an.
Die Unfallursache dürfte im unübersichtlichen Überholvorgang
zu suchen sein.
Quellen: Polizei Oberbayern Süd / Polizei Wasserburg
Fotos: © Georg Barth
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Riskantes Überholen
Unterschätzte Gefahr: Oft eine überstürzte Moment Entscheidung.
Die eingesparte Fahrtzeit steht dabei in keinem Verhältnis zum Risiko eines schweren Unfalls...
Unfälle aus dem Landkreis Rosenheim