Bei dem Unfall um kurz vor 11.00 Uhr, erlitt ein 25-jähriger Lkw-Fahrer aus Ungarn tödliche Verletzungen, als er auf einen am Stauende stehenden Sattelzug auffuhr.
LKW durchbricht Mittelschutzplanke
Der Stau hatte sich gebildet, weil ein Sattelzug die Mittelschutzplanke durchbrochen hatte, mit mehreren entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengeprallt und dann umgestürzt war.
Auslöser war ein Reifenplatzer
Gegen 10.50 Uhr fuhr ein Lkw-Fahrer mit seinem mit Altöl beladenen Sattelzug auf der A7 in Richtung Hannover. Kurz hinter der Abfahrt Schwarmstedt platze bei der Sattelzugmaschine der vordere linke Reifen. Hierdurch verlor der Mann die Kontrolle über den Sattelzug. Dieser schleuderte über die Autobahn, durchbrach die Mittelschutzplanke und geriet in den Gegenverkehr.
Mehrere teils Schwerverletzte
Hier prallte er zunächst mit einem Audi zusammen, der 37-jährige Fahrer und sein 9-jähriger Sohn, der hinten links im Pkw saß, wurden schwer verletzt. Die Beifahrerin, die 38-jährige Ehefrau und der Zwillingsbruder kamen mit dem Schrecken davon.
Weiter prallte der Sattelzug gegen einen Klein-Lkw der Sprinter-Klasse, der 23-jährige Fahrer aus Langenhagen wurde hierbei leicht verletzt. Auch ein 7,5 Tonnen Lkw und ein Volvo wurden durch den schleudernden Sattelzug bzw. Teile davon beschädigt. Die Fahrer und Insassen dieser Fahrzeuge blieben hierbei unverletzt. Der Sattelzug stürzte um und blieb auf dem rechten Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Hamburg liegen. Der Fahrer erlitt ebenfalls schwere Verletzungen.
Lkw Fahrer bei Folgeunfall am Stauende getötet
In wenigen Minuten baute sich in Richtung Hamburg ein Stau auf und ein 60-jähriger Trucker aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme) bremste seinen Sattelzug circa 500 Meter hinter der Unfallstelle auf dem rechten Fahrstreifen ab.
Kurz nachdem er zum Stillstand gekommen war, fuhr der Fahrer eines Klein-Lkws (3,5-Tonner mit Plane und Spriegel) ungebremst auf das Heck des Sattelaufliegers. Der 25 Jahre alte Fahrer wurde hierbei tödlich verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der Leichnam musste durch die Feuerwehr aus dem Lkw befreit werden.
Weiterer Unfall am Stauende
Die folgenden Verkehrsteilnehmer bremsten ihre Fahrzeuge nach und nach ab und weitere 400 Meter dahinter wollte ein 28-jähriger Lkw-Fahrer aus Brandenburg die vor ihm langsamer werdenden Lkw überholen. Als er ausscheren wollte, sah er den Stau, lenkte seinen Sattelzug auf den rechten Fahrstreifen zurück, prallte hier auf den vorausfahrenden Sattelzug und schob diesen auf den davor fahrenden Sattelzug, der dann noch auf einen weiteren Sattelzug prallte.
Die Autobahn wurde durch die Polizei in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Es entstand ein Rückstau von insgesamt knapp 50 Kilometern (je Fahrtrichtung circa 25 Kilometer).
Quelle + Fotos: Polizei Heidekreis
Der Unfall forderte vier zum Teil schwer verletzte Personen und einen Gesamtschaden von mindestens 11.000 Euro.
Ein 27-jähriger Manager aus dem Raum Heidelberg war mit seinem Wohnmobil und drei weiteren mitreisenden jungen Männern im Alter zwischen 25 und 27 Jahren auf dem Nachhauseweg von einem Urlaubstrip.
Reifenplatzer
Die Heimreise fand ein abruptes Ende, als ein Reifen des Wohnmobils zwischen den Ausfahrten Bayreuth-Süd und Trockau platzte.
Glück im Unglück
Das Fahrzeug schleuderte nach rechts von der Fahrbahn und überschlug sich. Die vier Insassen hatten dennoch „Glück im Unglück“, da das Wohnmobil nach dem Überschlag auf dem Dach im Straßengraben landete und die vier Insassen das total beschädigte Wrack selbst verlassen konnten.
Der Rettungsdienst samt Notarzt brachte die verletzten Urlauber aufgrund ihrer erlittenen Schürf- und Schnittverletzungen ins Klinikum Bayreuth. Die Autobahnmeisterei Trockau sicherte die Unfallstelle ab.
Quelle + Fotos: PP Oberfranken
Gegen 06:45 Uhr wurde der Polizei ein Unfall auf der Autobahn A26 zwischen den Anschlussstellen Stade Ost und Dollern gemeldet.
Ein 33-jähriger Fahrer eines Opel Zafira aus Stade war dort nach eigenen Angaben nach einem Reifenplatzer von der Fahrbahn abgekommen und dann zunächst links und dann rechts mit der Leitplanke kollidiert. Anschließend wurde sein Fahrzeug auf die Autobahn zurückgeschleudert und blockierte beide Fahrstreifen.
Die Autobahn musste für die Zeit der Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. eine dreiviertel Stunde mit Hilfe der Straßenmeisterei voll gesperrt werden, der morgendliche Berufsverkehr staute sich ca. 5 km bis zur Anschlussstelle Stade Ost zurück.
Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand, am Zafira entstand Totalschaden, der Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Die Bilanz des Unfalls am Mittwochvormittag sind drei Verletzte und Sachschaden im sechsstelligen Euro-Bereich.
Gegen 10.30 Uhr war ein Sattelzug mit angehängtem Auflieger auf seinem Weg in Richtung Mainz nach links von der Fahrbahn abgekommen. Der Lkw durchbrach die Mittelschutzplanken, rammte zwei Pkw, die in Richtung Kaiserslautern unterwegs waren, schoss quer über die Fahrbahn und fuhr eine etwa fünf Meter hohe Böschung hinunter.
Während der 55-jährige Sattelzug-Fahrer mit dem Schrecken davon kam, wurden die Pkw-Insassen verletzt: Ein 70-jähriger Fahrer und seine Beifahrerin schwer, eine weitere 60 Jahre alte Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Die schwer verletzte Beifahrerin wurde mit dem Rettungshubschrauber in die nächste Unfallklinik geflogen, die beiden anderen Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt 200.000 Euro. Sowohl der Sattelzug als auch die beiden Pkw dürften nur noch „Schrottwert“ haben. Darüber hinaus wurden 76 Meter Mittelschutzplanken und 127 Meter Seitenschutzplanken sowie ein Wildzaun zerstört.
LKW-Reifenplatzer
Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter heran gezogen. Ersten Ermittlungen zufolge war an dem Sattelzug während der Fahrt ein Reifen geplatzt.
Dadurch stellte sich die Zugmaschine quer und war, in Verbindung mit dem Gewicht des von hinten schiebenden Aufliegers, quasi „unkontrollierbar“.
Die Autobahn in Richtung Kaiserslautern musste für Stunden voll gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei
Wegen eines geplatzten Reifens an seiner Zugmaschine hatte ein 55-jähriger Lkw-Fahrer aus den Niederlanden gegen 22.30 Uhr die Kontrolle über seinen 40-Tonner verloren und sich kurz hinter der Anschlussstelle Oyten in Fahrtrichtung Hamburg mit seinem tonnenschweren Gefährt auf die Seite gelegt.
Der Sattelzug des 55-Jährigen schob die flexible Mittelschutzplanke zur Seite und rutschte in den Gegenverkehr, wo er zunächst einen in Richtung Bremen fahrenden Gliederzug die linke Seite aufriss und dann gegen den Pkw prallte, dessen 26-jähriger Fahrer im Zuge eines Ausweichmanövers noch rechts heran gefahren war, jedoch einen Zusammenstoß nicht hatte vermeiden können.
Fahrzeuge in Flammen
Durch den Aufprall fingen der mit Blumen und Gemüse beladene Sattelzug des Holländers und der BMW des 26-Jährigen Feuer und brannten komplett aus. Beide Fahrer konnten sich verletzt aber gerade noch rechtzeitig aus den Trümmern befreien.
Der Brummi-Fahrer trug allerdings erhebliche Schnittverletzungen davon, mit denen er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Pkw-Fahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Er konnte die Klinik jedoch nach ein paar Stunden wieder verlassen.
150.000 Euro Schaden
Der 59-jährige Fahrer des Gliederzuges konnte seine Fahrt unverletzt und trotz erheblichen Schadens weiter fortsetzen. Die Gesamthöhe wird von der Langwedeler Autobahnpolizei auf rund 150.000 Euro geschätzt. Wegen der Bergungsarbeiten musste die Autobahn zwischen Oyten und Posthausen für mehrere Stunden voll gespert werden.
Quelle + Fotos: Polizei Verden / Osterholz