Ein 44-jähriger Trucker aus dem Kreis Steinfurt befuhr gegen 12:00 Uhr den Kirchsiek in Fahrtrichtung Hausberge. In einer scharfen Rechtskurve geriet sein beladener Siebeneinhalbtonner, der einen Anhänger zog, auf regennasser Fahrbahn nach links in den Gegenverkehr.
Der LKW (Daimler Benz) prallte mit seiner Front gegen die linke Fahrzeugseite eines entgegen kommenden BMW, der mit zwei Personen besetzt war. Der 20-jährige Fahrer und seine 17-jährige Beifahrerin, beide aus Porta Westfalica, wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Ein hinzugerufener Notarzt leistete am Unfallort Erste Hilfe, ein Rettungswagen brachte die beiden jungen Leute zur ambulanten Behandlung ins Mindener Klinikum.
Bis ca. 14:00 Uhr blieb die Fahrbahn des Kirchsieks beidseitig gesperrt. Die Polizei schätzt die Höhe der entstandenen Sachschäden auf insgesamt rund 20.000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Minden-Lübbecke
Letzte Spritztour
So hatte sich der 41-jährige Bayreuther die letzte Spritztour dieser Saison mit seinem italienischen Sportwagen sicher nicht vorgestellt, nachdem er am Samstagnachmittag auf der A9 in die Schutzplanke krachte.
Der Fahrer des Boliden war gegen 15.30 Uhr auf der Autobahn in Richtung Berlin unterwegs.
Unangepasste Geschwindigkeit
Auf Höhe der Anschlussstelle Pegnitz geriet sein Wagen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der feuchten Fahrbahn ins Schleudern. Dem 41-Jährigen gelang es nicht mehr den Ferrari zu stabilisieren und krachte in die Außenschutzplanke.
Während der Fahrer unverletzt blieb, erlitt sein 17-jähriger Sohn auf dem Beifahrersitz leichte Handverletzungen.
Der völlig zerstörte Sportwagen hat allerdings nur noch Schrottwert und musste abgeschleppt werden. Nach Angaben des Besitzers beläuft sich der Schaden auf rund 150.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme war die Autobahn in Richtung Berlin zeitweise nur einspurig befahrbar. Die Autobahnmeisterei reinigte die durch den Unfall verdreckte Fahrbahn vom aufgewirbelten Erdreich.
Fahrlässige Körperverletzung
Der Sportwagenfahrer muss sich nun unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Quelle + Fotos: PP Oberfranken
Insgesamt vier Verkehrsunfälle ereigneten sich am Samstag, in der Zeit von 07.30 Uhr bis 08.30 Uhr auf der A27.
Auf Grund des einsetzenden Hagelschauer in dem Bereich AS Stotel/AS Hagen verunfallten dort in beiden Fahrtrichtungen gleich vier Pkw. (drei in Richtung Süden, einer in Richtung Norden). Bei einem der Unfälle wurde ein Fahrzeugführer leicht verletzt, musste aber nicht ins Krankenhaus verbracht werden. Die Fahrbahn musste teilweise halbseitig in beiden Richtungen gesperrt werden. An allen Pkw entstand Sachschaden. Schadenshöhe ca. 50.000 Euro.
Der Unfall, bei dem ein 36-jähriger Buxtehuder schwer verletzt wurde, passierte in der Gemarkung Waidmannsruh-Daudieck.
Unangepasste Geschwindigkeit bei Nässe?
Der Fahrer eines Ford Fiesta war mit seinem Auto aus Richtung Issendorf in Richtung Horneburg unterwegs und hatte bei km 30,05 nach dem Durchfahren einer Rechtskurve vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Gegen Straßenbaum geprallt
Der Fiesta kam auf die Gegenfahrbahn, von dort in den linken Seitenraum und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Straßenbaum.
Der 36-Jährige wurde in seinem Auto eingeschlossen und musste von der alarmierten Horneburger Feuerwehr, die mit ca. 15 Feuerwehrleuten anrückte befreit werden.
Schnelle Hilfe durch Zufall
Der zufällig vorbeifliegende Rettungshubschrauber Christoph Hansa aus Hamburg hatte den Unfall bemerkt und war sofort zur Landung gegangen, so dass schnell notärztliche Hilfe vor Ort war.
Der Buxtehuder wurde nach seiner Rettung aus dem Fahrzeug und der zusätzlichen Erstversorgung durch den Buxtehuder Notarzt von der Besatzung des Horneburger Rettungswagens mit schweren Verletzungen ins Elbeklinikum Stade eingeliefert.
Acht Personen wurden zum Teil schwer verletzt, der Sachschaden beträgt ca. 20.000,- €.
Nach starken Regenfällen hatte sich auf der Fahrbahn eine größere Menge Wasser angesammelt.
Unangepasste Geschwindigkeit
Wegen an diese Witterungs- und Fahrbahnverhältnisse nicht angepasste Geschwindigkeit kam es in Verbindung mit Aquaplaning zu den Verkehrsunfällen.
Zunächst verlor eine 25-jährige PKW-Fahrerin aus Oer-Erkenschwick die Kontrolle über ihren 3er BMW, schleuderte gegen die linke Schutzplanke und prallte schließlich gegen die rechte Betonwand, an der sie zum Stehen kam.
Daraufhin hielten zwei weitere Fahrzeugführer auf dem Seitenstreifen an um Hilfe zu leisten. Die 25-Jährige blieb unverletzt, der Sachschaden beträgt 2.000,- €.
Als ein 29-jähriger BMW-Fahrer aus Bielefeld diese Unfallstelle passierte, verlor er ebenfalls die Kontrolle über seinen PKW und schleuderte nach rechts gegen die beiden Helferfahrzeuge, in denen jeweils noch eine Person saß.
Acht Personen wurden zum Teil schwer, der Fahrer und eine 25-jährige Beifahrerin lebensgefährlich verletzt.
Schließlich kam es noch zu einer seitlichen Berührung zweier Fahrzeuge, bei der es nur zu Sachschaden kam.
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser der umliegenden Städte verbracht.
Zwei Rettungshubschrauber waren neben zahlreichen Feuerwehr- und Rettungskräften im Einsatz.
Die Richtungsfahrbahn Hannover musste zeitweilig voll gesperrt werden, es bildete sich ein Stau von bis zu 3 km Länge.
Ein mit vier Personen besetzter PKW ist am Abend auf der Ruhrau in Essen Steele von der regennassen Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug prallte vor eine Straßenlaterne.
Die Wucht des Aufpralls deformierte den Vorderwagen des Honda Civic vollständig, die Türen ließen sich jedoch öffnen. Alle vier Insassen des Autos wurden vom Notarzt untersucht, der 20-jährige Fahrer des Unfallfahrzeugs und eine 23-jährige Mitfahrerin sind vorsorglich mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht worden.
Die vier hatten Glück, die Hilfe war extrem schnell vor Ort. Ein von einem anderen Einsatz auf dem Heimweg befindliches Einsatzfahrzeug bemerkte den Unfall, unmittelbar nachdem er geschehen war. So waren die ersten Helfer sofort vor Ort. Während der Dauer des Einsatzes blieb die Ruhrau gesperrt. Ein Anwohner berichtete, an dieser Stelle sei es wegen des Linksknicks der Straße schon häufig zu teils heftigen Unfällen gekommen.
Quelle: Feuerwehr Essen
Foto: Mike Filzen
Zu hohe Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn war die Ursache des Verkehrsunfalls am Dienstagnachmittag.
Ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis Kaiserslautern fuhr auf die A6 in Richtung Mannheim auf und geriet infolge zu hoher Geschwindigkeit im Kurvenbereich mit seinem Wagen ins Schleudern - die Folge: Er stieß mit einem auf der Nebenfahrbahn der A6 fahrenden Pkw zusammen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, der Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.
Quelle + Foto: Polizei
Ein 26-jähriger VW-Fahrer war kurz nach 19 Uhr auf der Kreisstraße 108 in Richtung B71 unterwegs.
Bei feuchter Straße und Nieselregen passte der VW-Fahrer aus Darmstadt seine Geschwindigkeit nicht den Straßenverhältnissen und dem Straßenverlauf an, so dass er in einer lang gezogenen Linkskurve ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn abkam. Dort prallte er mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Seine 25-jährige Ehefrau wurde dabei tödlich verletzt.
Der Fahrer erlitt schwerste Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack herausgetrennt werden. Danach wurde er mit dem Rettungshubschrauber Christoph 6 in das Krankenhaus Bremen Mitte geflogen.
Der Passat des Darmstädters wurde total beschädigt. Neben der Polizei Selsingen waren die Feuerwehren aus Bremervörde, Selsingen, Deinstedt und Bevern sowie Notfallseelsorger vor Ort, die auch die Benachrichtigung der Angehörigen übernahmen.
Quelle: Polizei Rotenburg
Fotos: Rainer Klöfkorn, BZ
Laut Polizei führten am Sonntagabend Aquaplaning und überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall.
Ein 25-jähriger Autofahrer war gegen 20.26 Uhr von Boke in Richtung Verne unterwegs, als er in der regennassen Rechtskurve vor der Hederbrücke die Kontrolle über sein Auto verlor.
Der VW Polo kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte in den Fluss. Das Auto blieb auf dem Dach im Wasser liegen. Der Polofahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu, konnte sich aber selbstständig aus dem Auto befreien.
Er wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Am Auto entstand ein Totalschaden. Der Polo wurde mit einem Kran aus der Heder geborgen und abtransportiert. Die Feuerwehr Salzkotten legte auf dem Fluss vorsichtshalber eine Ölsperre.
Quelle + Foto: Polizei Paderborn