Der Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich vormittags am letzten Tag des Jahres um 11:10 Uhr in Westervesede.
Ein 47-jähriger Autofahrer aus Scheeßel fuhr mit seinem Opel Tigra von Hemslingen in Richtung Westervesede.
Vermutlich in Folge unangepasster Geschwindigkeit geriet der PKW auf der winterglatten Straße ins Schleudern und prallte im linken Seitenraum gegen einen Baum.
Der Fahrer verstarb noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen.
Quelle + Fotos: Polizei Rotenburg
Unfälle im Landkreis Rotenburg
Gegen 00:10 Uhr, befuhr ein Sattelzug mit Auflieger (40t zGG) die Bundesstraße 482 in Richtung Minden. In Höhe der Ortschaft Petershagen - Wasserstraße kam der 40-Tonner aufgrund extremer Straßenglätte sowie den Witterungsverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab.
Er geriet auf den Grünstreifen und prallte dort mit dem Führerhaus gegen einen Straßenbaum. Hierdurch drehte sich der Auflieger um die eigene Achse und kam ebenfalls im Grünstreifen zum Stehen.
Der Leichtverletzte, 38-jährige Fahrer konnte sich anschließend selbstständig aus dem völlig zerstörten Führerhaus befreien.
Zu dieser Zeit hielt zunächst ein 25-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Renault Twingo hinter dem verunfallten Lkw, um die Unfallstelle abzusichern. Als er aus seinem Pkw das Warndreieck holen wollte, sah er einen bereits rutschenden Lkw auf sich zukommen.
Dieser 7,5Tonnen Lkw war zuvor in gleicher Richtung unterwegs und verlor ebenfalls aufgrund extremer Glätte und überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Gefährt.
Dem Pkw-Fahrer gelang es gerade noch, aus der Gefahrenzone zu laufen. Anschließend stieß der 7,5 Tonner frontal in das Heck des Pkw und schob in ca. 36 Meter weiter auf den Gegenfahrstreifen.
Durch den Zusammenprall kam der Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen im Grünstreifen stehenden Baum. Teile dieses Baumes durchschlugen die Frontscheibe und verletzten den Fahrer schwer sowie seine Beifahrerin leicht.
Mit mehreren RTW sowie einem zufällig anwesenden Arzt wurden die Unfallopfer erstversorgt und danach dem Klinikum in Minden zugeführt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Für die Dauer der Bergung wurde die Bundesstraße in beide Fahrtrichtungen bis 05.30 Uhr gesperrt. Die schwer beschädigten Lkw wurden durch Kräne geborgen. Der Gesamtschaden beläuft sich ersten Schätzungen nach auf 41.000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Minden-Lübbecke
Am frühen Donnerstagmorgen fuhr die Frau, mit ihrem Honda Civic in Richtung Norden, als sie in Höhe der Ortschaft Kästorf aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und ins Schleudern geriet.
Hierbei drehte sich der Pkw um 90 Grad und geriet auf die Gegenfahrspur.
Ein entgegenkommender Audi, der von einem 23-jährigen Wesendorfer gelenkt wurde, konnte nicht mehr ausweichen und krachte frontal in die Beifahrerseite des Hondas.
Dabei zog sich die Frau leichte Verletzungen im Gesicht zu und wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Gifhorn gebracht. Der 23-Jährige blieb offensichtlich unverletzt, wurde aber vorsorglich zur weiteren Untersuchung ebenfalls ins Gifhorner Krankenhaus gebracht.
An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 5.000,- Euro.
Glück im Unglück
Hätte ein Beifahrer im Honda gesessen, so hätte dieser die Kollision vermutlich nicht überlebt, da die gesamte rechte Fahrzeugseite durch den Zusammenstoß vollkommen demoliert wurde.
Im Einsatz waren auch Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Kästorf, die vorsorglich die Batterien der Autos vom Bordnetz trennten und auslaufendes Öl beseitigten.
Die B4 blieb während der Bergungsarbeiten zwischen 7 Uhr und 8 Uhr voll gesperrt, der Verkehr wurde über Gamsen und Kästorf umgeleitet.
Quelle + Fotos: Polizei Gifhorn
Bei dem Unfall, in der Nähe von Bad Wünnenberg, wurden sieben Autoinsassen schwer verletzt. Zeugenangaben zu Folge war ein mit drei Personen besetzter Opel Vectra gegen 12.25 Uhr auf der Bundesstraße 480 aus Richtung Alme kommend in Fahrtrichtung Bad Wünnenberg unterwegs.
Kurz nach Passieren der Kreisgrenze versuchte der 47-jährige Fahrzeugführer auf Schnee bedeckter Fahrbahn vier vor ihm fahrende Autos zu überholen.
Kurz vor Beendigung des Überholvorgangs verläuft die Straße in einer unübersichtlichen Rechtskurve. In diesem Bereich kam dem Überholenden eine Fahrzeugkolonne bestehend aus vier Autos entgegen. Während es dem ersten, dem dritten und dem vierten Fahrzeugführer des Gegenverkehrs noch gelang nach rechts auf den mit tiefen Schnee bedeckten Seitenstreifen ausweichen, touchierte das zweite Fahrzeug, ein Daimler Chrysler, mit den entgegenkommenden Opel Vectra.
Dabei gerieten beide Autos ins Schleudern und wurden erheblich beschädigt. Vier der fünf Insassen des Daimler im Alter zwischen 15 und 54 Jahren mussten ebenso wie die drei Mitfahrer (Alter zwischen 10 und 47 Jahre) aus dem Opel mit zum Teil erheblichen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Ein 49-jähriger Insasse aus dem Daimler blieb unverletzt.
Quelle + Foto: Polizei Paderborn
Ein 38-jähriger Familienvater befuhr mit seinem Mazda den nicht geräumten Überholfahrstreifen auf der Autobahn 1.
Aufgrund von Schneeglätte geriet er ins Schleudern und prallte zweimal gegen die Mittelschutzplanke.
Nach einer Drehung schleuderte der Pkw mit der Fahrerseite direkt vor einen niederländischen Sattelzug, der den Hauptfahrstreifen befuhr.
Der 38-jährige Familienvater aus Laage wurde in seinem Pkw eingeklemmt.
Er wurde durch die Freiwilligen Feuerwehren Hittfeld, Maschen und Fleestedt mit schweren Verletzungen aus seinem Fahrzeug herausgeschnitten.
Die weiteren drei Insassen, seine gleichaltrige Ehefrau und die 13- und 15-jährigen Töchter erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden zunächst vor Ort durch die Besatzungen von vier Rettungswagen und einem Notarzt versorgt und anschließend in Krankenhäuser gebracht.
Die A1 musste für die Bergungs- und Rettungsarbeiten in Fahrtrichtung Bremen voll gesperrt werden.
Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 35000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizeiinspektion Harburg
Am 22.12.2010 kam es, um 10:50 Uhr, auf der Hauptstraße in Kutenholz im Landkreis Stade zu einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen.
Eine 44-jährige Frau aus Kutenholz befuhr mit ihrem BMW die Hauptstraße (Landesstraße 123) innerhalb der Ortschaft Kutenholz aus Richtung Bremervörde kommend in Richtung Ortsmitte.
In der Rechtskurve, kurz hinter der Einmündung der Straße Im Ellerbusch, geriet der BMW vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und rutschte auf die Gegenfahrbahn.
Dort stieß der BMW mit einem entgegenkommenden Jeep Munga zusammen, der von einer 45-jährigen Frau, ebenfalls aus Kutenholz, gelenkt wurde.
Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt und beide Fahrzeugführerinnen leicht verletzt.
Der Gesamtschaden wird auf ca. 8000,- Euro geschätzt. Neben der Polizei Fredenbeck waren zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen eingesetzt.
Die Hauptstraße (L123) war für ca. 1 Stunde halbseitig gesperrt. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Raritäten Jeep
Bei dem Geländewagen handelt es sich augenscheinlich um einen DKW Munga, der bei der Auto Union in Ingolstadt in der Zeit von 1956 bis 1968 gebaut wurde.
Bei dem schweren Unfall in den frühen Morgenstunden erlitt ein 39-jähriger Autofahrer aus Bevern tödliche Verletzungen.
Der Bevener war gegen 7.35 Uhr von Minstedt in Richtung Bevern unterwegs. Vermutlich aufgrund von unangepaßter Geschwindigkeit auf der winterglatten Fahrbahn kam er auf gerader Strecke mit seinem VW Passat ins Schleudern.
Dabei verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß im linken Seitenraum mit der Fahrerseite gegen einen Straßenbaum. Der 39-Jährige wurde mit schwersten Kopfverletzungen in seinem Pkw eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Kreisstraße musste für die Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungsarbeiten bis um 9 Uhr voll gesperrt werden.
Quelle + Foto: Polizei Rotenburg
Unfälle im Landkreis Rotenburg
Nachdem es zunächst zu zwei kleineren Unfällen auf der Autobahn 27 kam, bei dem zum einen ein Pkw alleinbeteiligt und zum anderen drei Fahrzeuge ineinander fuhren setzte bei der Unfallaufnahme starkes Schneetreiben ein und sorgte für einen folgeschweren Unfall.
Durch das starke Schneetreiben kam es zu mehreren Fahrzeugkollisionen mit insgesamt 20 Fahrzeugen.
Die Polizeibeamten die gerade dabei waren die ersten beiden Unfälle aufzunehmen, konnten sich lediglich durch einen Sprung über die Leitschutzplanke vor dem nachfolgenden Unfall retten. Insgesamt fuhren 13 weitere Pkw und sieben Lkw in die Unfallstelle.
Ein Mini Cooper wurde dabei zwischen zwei Lkw eingeklemmt. Die beiden Fahrzeuginsassen, ein 39-jähriger Mann und eine 33-jährige Frau aus Duisburg, wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten schwer verletzt durch die Feuerwehr befreit werden.
Beide Fahrzeuginsassen wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken nach Bremen und nach Uelzen geflogen.
Fünf weitere Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Vorbildlicher Opel-Fahrer mit Riesenglück
Grosses Glück hatte der Fahrer eines Opel, der nach einem leichten Unfall sofort sein Fahrzeug verließ und hinter der Leitplanke Schutz suchte. Sein Pkw wurde kurz danach von einem Lkw erfasst und seitlich auf einen weiteren Lkw geschoben. "Der Fahrer hatte dermaßen Glück, er kann heute seinen zweiten Geburtstag feiern", so ein Feuerwehrmann vor Ort. Die gesamte Fahrerseite des Opels war fast vollständig zerstört.
Die Autobahn zwischen dem Autobahndreieck Walsrode und der Anschlussstelle Walsrode Süd musste in beiden Fahrtrichtungen für mehrere Stunden voll gesperrt werden.
Zwischenzeitig wurde die Mittelschutzplanke durchtrennt, damit der Verkehr über die Gegenfahrbahn abgeleitet werden konnte.
Während der gesamten Zeit wurden die im Stau befindlichen Verkehrsteilnehmer durch die Feuerwehr mit warmen Getränken und Decken versorgt.
Quelle + Fotos: Polizei Soltau-Fallingbostel
Unfälle im Landkreis Soltau-Fallingbostel
Der Bremervörder war mit einem Linienbus der KVG auf einer Leerfahrt von Jork nach Buxtehude als er in Estebrügge bei km 5,3 auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein 15 Meter langes Fahrzeug verlor und in den Gegenverkehr geriet.
Dort kam ihm zu diesem Zeitpunkt ein 41-jähriger Fahrer eines Sattelzuges aus Richtung Buxtehude entgegen.
Der Fahrer aus Guderhandviertel hatte keine Möglichkeit dem Zusammenstoß auszuweichen und beide schweren Fahrzeuge kollidierten frontal. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bus ca. 20 Meter zurück in den Seitenraum geschleudert.
Der Fahrer wurde hinter seinem Lenkrad eingeklemmt und musste von den Feuerwehren aus Jork, Estebrügge, Hove, Königreich und vom 1. Zug der Stadt Buxtehude mit schwerem Rettungsgerät aus dem völlig zerstörten Führerhaus befreit werden.
Er erlitt schwere Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch den Buxtehuder Notarzt und der Besatzung zweier Rettungswagen vom Rettungshubschrauber Christoph 29 in eine Hamburger Spezialklinik geflogen werden.
Der Fahrer des Sattelzuges blieb bis auf einen Schock unverletzt.
Zufällig vorbeikommende Ersthelfer hatten sich sofort in vorbildlicher Weise um den eingeklemmten Fahrer gekümmert und die Rettungskräfte alarmiert.
Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich auf mindestens 60.000 Euro belaufen.
Die Kreisstraße 39 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. 3 Stunden voll gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Eine schwer verletzte und zwei leicht verletzte Personen sind das Resultat des Unfalls vom Sonntagnachmittag.
Eine 45-jährige Frau aus Warstein war gegen 15:00 Uhr mit ihrem Mitsubishi Spacestar aus Richtung Hirschberg kommend auf der Sauerlandstraße in Richtung Niederbergheim unterwegs.
Ausgangs einer Rechtskurve gerät das Fahrzeug auf der schneeglatten Straße außer Kontrolle. Der Mitsubishi landet im linken Straßengraben und bleibt dort auf der Seite liegen. Die Fahrerin und ein 23-jähriger Beifahrer werden leicht verletzt. Eine 18-jährige Beifahrerin musste schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An dem Mitsubishi entstand Sachschaden von etwa 5000,- Euro.
Quelle + Foto: Polizei Soest
Aufgrund des Glätteunfalles war die A 27 zwischen Verden und Walsrode ab 20.45 Uhr für rund drei Stunden gesperrt.
Ein 30-jähriger Holländer hatte auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über seinen 40-Tonner verloren, war in die Mittelschutzplanke gekracht und hatte anschließend die Überholspur blockiert.
Obwohl mehrere Autofahrer die Unfallstelle bereits passiert hatten, erkannte ein nachfolgender Sprinterfahrer den unbeleuchteten und entgegen der Fahrtrichtung stehenden Havaristen zu spät und fuhr frontal dagegen. Durch den Zusammenprall wurde der 50-jährige Fahrer schwer verletzt in den Trümmern seines Transporters eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Verdener Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden.
Zum Glück kein Beifahrer
Für einen Beifahrer hätte der Unfall wohl tödliche Folgen gehabt. Das Führerhaus des Sprinters war auf der Beifahrerseite komplett eingedrückt.
Der Fahrer des Sattelzuges kam mit dem Schrecken davon. Die Höhe des entstandenen Schadens wird von der Langwedeler Autobahnpolizei auf rund 50.000 Euro geschätzt. Wegen der Vollsperrung wurde der Verkehr über die Anschlussstelle Verden-Ost abgeleitet.
Quelle + Fotos: Polizei Verden / Osterholz
Die winterlichen Straßenverhältnisse fordern ihren Tribut aufgrund der starken Schneefälle in der vergangenen Nacht. Der Anhänger eines Lastzuges hatte sich auf schneeglatter Straße quergestellt und ein entgegenkommendes Wohnmobil war frontal in den Anhänger gefahren.
Die Beifahrerin im Wohnmobil musste mit schwersten Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Hildesheim eingeliefert werden. Der Fahrer des Lastzuges erlitt einen Schock. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 250.000,- Euro.
Um 12:20 Uhr befuhr ein 26-jähriger LKW-Fahrer aus Einbeck mit seinem Lastzug die L462 aus Richtung Hohenbüchen kommend in Richtung Hohe Warte. Auf der Gefällstrecke geriet der mit leeren Containern beladene Lastzug nach Durchfahren einer leichten Rechtskurve ins Schleudern, so dass der Fahrer nicht mehr verhindern konnte, dass sich der Anhänger, quer zur Fahrbahn stellte.
Der 48-jährige Fahrer eines entgegenkommenden Wohnmobils konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig abbremsen oder ausweichen und prallte frontal gegen den quer stehenden Anhänger. Anschließend geriet das Wohnmobil auf eine angrenzende Wiese und kippte auf die rechte Seite.
Während der Fahrer des Wohnmobils mit dem Schrecken davon kam, wurde seine um ein Jahr jüngere Ehefrau im Fond des Fahrzeugs eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber mit schwersten Verletzungen in ein Hildesheimer Krankenhaus eingeliefert.
Der Fahrer des Lastzuges musste mit einem Schock in das Krankenhaus in Alfeld eingeliefert werden. Da es sich bei dem Wohnmobil um ein neu- und hochwertiges Wohnmobil handelte, dürfte der entstandene Gesamtschaden nach ersten Schätzungen der aufnehmenden Polizeibeamten der Polizeistation Stadtoldendorf bei ca. 250.000,- Euro liegen.
Quelle + Fotos: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Ein 50-jähriger Hildener, der gegen 06.30 Uhr, mit seinem PKW KIA auf der Talstraße in Richtung Mettmann unterwegs war, verlor kurz vor dem Ortseingang die Kontrolle über seinen Wagen.
Obwohl er, nach eigenen Angaben, mit Geschwindigkeitsreduzierten 40 - 50 km/h statt der erlaubten 70 km/h unterwegs war, geriet sein Wagen, als er ihn aufgrund des Gegenverkehrs mehr zum rechten Fahrbahnrand ausrichten wollte und dazu leicht bremste, auf der wechselweise schneematschigen, nassen oder seifigen Fahrbahn ins Rutschen.
Der Wagen drehte sich und prallte mit der Fahrerseite, quer zur Fahrbahn, gegen einen Laternenmast auf dem rechten Gehweg. Zwei Zeugen, die unmittelbar nach dem Unfall dort eintrafen, leisteten, bis zur Übergabe an die Rettungskräfte, Erste Hilfe. Zum stationären Aufenthalt wurde der Hildener anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Der PKW, der mit Winterreifen ausgestattet war, musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden, der als Totalschaden bewertet wird, wurde auf mehr als 3500 Euro geschätzt.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Auch Winterreifen haben ihre Grenzen
Winterreifen sind bei den jetzigen Straßenverhältnissen ein Muss, das nicht diskutiert werden muss. Jedoch
stoßen auch Winterreifen bei bestimmten Witterungsverhältnissen an ihre Grenzen und haben dann kaum noch Haftung. In solchen Fällen, kommt man mit Schneeketten oder Spikes weiter. In jedem Fall sollte die Geschwindigkeit drastisch den Straßenverhältnissen angepasst werden. Das bedeutet, dass, wenn nötig auch mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden sollte.
Bei dem tragischen Unfall am Donnerstagmorgen ist eine 34-jährige Frau ums Leben gekommen.
Die junge Frau aus Hamburg war mit ihrem VW Fox infolge Glätte auf der Fahrbahn in Richtung Hannover ins Schleudern gekommen und zunächst rechts und links gegen die Schutzplanken geprallt.
Anschließend blieb sie mit dem Kleinwagen auf dem mittleren Fahrstreifen quer zur Fahrtrichtung stehen.
Ein nachfolgender Lkw prallte frontal in die Fahrzeugseite. Dabei wurde die Frau im Wrack eingeklemmt. Sie verstarb aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen noch am Unfallort.
Der 52-jährige Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Bispingen war mit knapp 20 Mann im Einsatz, um die Frau aus dem Wrack zu bergen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf zirka 25.000 Euro. Die Autobahn musste mit Unterbrechungen für zirka 2 Stunden voll gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Soltau-Fallingbostel
Achtung der Winter ist da!
Gerade in den ersten Tagen und Wochen müssen sich alle Verkehrsteilnehmer erstmal auf die winterlichen und somit glatten Straßenverhältnisse einstellen. In dieser Umstellungsphase passieren erfahrungsgemäß die meisten und schwersten Unfälle.
Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern spätestens jetzt auf Winterreifen umzurüsten und ihre Fahrweise auf die erschwerten Straßenverhältnisse umzustellen.
Unfälle im Landkreis Soltau-Fallingbostel