Kurz hinter dem Autobahnkreuz Breitscheid verunglückten, gegen 07:00 Uhr, in Fahrtrichtung Oberhausen gleich fünf PKW miteinander.
Laut Polizei Düsseldorf geriet ein PKW-Fahrer in Fahrtrichtung Arnheim mit seinem Wagen ins Schleudern. In der Folge konnten vier weitere Fahrzeuge nicht mehr ausweichen, bzw. kollidierten mit dem Wagen des Unfallverursachers.
Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer.
Die Feuerwehr Ratingen war mit fünf Fahrzeugen im Einsatz um die Verletzten zu versorgen und die Fahrbahn von auslaufenden Kraftstoffen zu reinigen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn bis auf eine Spur gesperrt. Alle verletzten Personen wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Autobahn wurde durch Kräfte der Autobahnmeisterei mit Streusalz abgestumpft.
Quellen: Feuerwehr Ratingen + Polizei Düsseldorf
Fotos: Feuerwehr Ratingen
Gegen 19.15 Uhr befuhr ein 52-jähriger Warsteiner mit seinem Mercedes-Sprinter die Möhnestraße von Allagen in Richtung Niederbergheim.
Überholvorgang bei Straßenglätte
Nachdem er einen wegen der Straßenglätte mit 50 km/h fahrenden Pkw überholt hatte, verlor er auf einem vereisten Straßenabschnitt die Kontrolle über den Transporter. Der Wagen prallte mit der linken Front gegen einen Baum, drehte sich und prallte dann mit dem Heck gegen einen weiteren Baum. Anschließend blieb das Auto mit Totalschaden im Grünbereich quer zur Fahrtrichtung stehen.
Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall und musste nach der Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Quelle + Foto: Polizei Soest
Gegen 05:55 Uhr kam ein 56-jähriger Autofahrer aus Tönisvorst auf der Hülserstraße zwischen Unterweiden und Steinheide von der Fahrbahn ab und prallte vor einen Straßenbaum.
Glück im Unglück
Der Fahrer hatte Glück im Unglück, er wurde nur leicht verletzt. Die Feuerwehr barg den eingeklemmten Mann aus dem Fahrzeugwrack.
Die Polizei bittet um angepasste Geschwindigkeiten
Bei diesen Wetterlagen muss man immer mit plötzlichem Glatteis rechnen und seine Fahrweise vorsorglich auf diese drohenden Wintergefahren anpassen.
Quelle + Foto: Polizei Viersen
Der Mann war mit seinem Firmenfahrzeug, einem VW Caddy, auf der Landesstraße 321 von Rethen nach Groß Schwülper unterwegs.
Kurz vor der "Lagesbütteler Kreuzung" verlor der 43-Jährige in einer Rechtskurve aufgrund von Straßenglätte und vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte über die Gegenfahrbahn auf den Seitenstreifen, wo er mit seinem Pkw zwei Leitpfosten überfuhr.
Danach prallte er mit der Beifahrerseite des Caddys gegen zwei dreißig Zentimeter dicke Straßenbäume. Von dort schleuderte das Fahrzeug fünf Meter weiter auf eine leicht abschüssige Böschung, wo es schließlich zum Stehen kam.
Glück im Unglück
Der Fahrer verletzte sich leicht und wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Gifhorn gebracht.
Motorblock herausgerissen
Durch die Aufprallwucht an den Bäumen wurde der Motorblock des Autos aus dem Motorraum herausgerissen und zwanzig Meter weit auf einen angrenzenden Acker geschleudert. Am Caddy entstand Totalschaden in Höhe von ca.12.500,- Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Gifhorn
Eine 58-jährige Frau aus dem Landkreis München befuhr mit ihrem BMW die B304 in Fahrtrichtung Ebersberg.
Kurz nach Zorneding geriet sie, nach unbeteiligten Zeugenaussagen, in einer leichten Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden BMW X3 zusammen, der von einem 61-jährigen Mann aus Traunstein gesteuert wurde.
Beide Unfallbeteiligten waren alleine in ihren Fahrzeugen unterwegs.
Während der Mann mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, erlitt die Unfallverursacherin lebensgefährliche Verletzungen.
Unfallverursacherin im Krankenhaus verstorben
Sie musste von den am Unfallort eingesetzten Feuerwehrkräften aus Zorneding und Kirchseeon mit dem Rettungsspreitzer aus ihrem Fahrzeug befreit und von den Rettungskräften reanimiert werden. Sie wurde mit einem Sanitätsfahrzeug in ein Krankenhaus verbracht, wo sie wenig später ihren schweren Verletzungen erlag.
Die Bundesstraße 304 musste komplett gesperrt werden.
Von der Staatsanwaltschaft wurde ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro.
Quelle: Polizei Poing
Fotos: © Georg Barth
Während sich eine beteiligte Autofahrerin und ihr Unfallgegner dabei schwere Verletzungen zuzogen, wurde ein 35 Jahre alter Beifahrer aus Niederzier glücklicherweise nur leicht verletzt.
Frontalzusammenstoß mit Sommerreifen
Kurz nach 07:00 Uhr befuhr eine 24 Jahre alte Frau aus Düren mit ihrem Wagen die Oberzierer Straße von Huchem-Stammeln in Fahrtrichtung Oberzier. Auf gerader Strecke verlor sie vermutlich aufgrund von Glatteis und einer nicht wintertauglichen Bereifung die Kontrolle über das Auto. Nach einer Drehung stieß sie schließlich mit ihrem Fahrzeug frontal mit dem ihr entgegen kommenden Pkw eines 38-Jährigen aus Eschweiler zusammen.
Hierbei entstand an den Unfallfahrzeugen ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 10000 Euro. Die Schwerverletzten mussten nach einer notärztlichen Erstversorgung am Unfallort vom Rettungsdienst zu stationären Weiterbehandlungen in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aachen wurde zur Verkehrsunfallaufnahme ein Sachverständiger hinzugezogen.
Quelle + Foto: Polizei Düren
Einen sehr aufmerksamen Schutzengel muss wohl ein Autofahrer aus Paderborn am Montagabend auf der A44 Kassel - Dortmund gehabt haben.
Unangepasste Geschwindigkeit?
Der 51-jährige Autofahrer befuhr gegen 22:30 Uhr die A44 aus Richtung Kreuz Kassel-West kommend in Fahrtrichtung Dortmund. Kurz hinter der Ausfahrt Kassel-Bad Wilhelmshöhe kam er bei Autobahnkilometer 8,8 vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf nasser, teilweiser schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern.
Hierbei kam der Paderborner nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über die dortige Schutzplankenabsenkung in den dahinterliegenden Flutgraben und überschlug sich mehrfach. Nach etwa einhundert Metern blieb das Auto schließlich auf dem Fahrzeugdach liegen. Mit viel Glück konnte der 51-Jährige sein total zerstörtes Auto unverletzt verlassen.
Mit Sommerreifen unterwegs
Wie die Polizeibeamten der Polizeiautobahnstation Baunatal feststellten, war der Pkw aus Paderborn nur mit Sommerreifen ausgestattet. Den entstandenen Sachschaden am Pkw und an der Schutzplanke schätzen die Beamten auf rund 11.000,- Euro.
Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht in den Unfall verwickelt. Zur Unfallzeit war die Fahrbahn der A44 nach Angaben der am Unfallort eingesetzten Polizeibeamten bei + 1,5 Grad Celsius regennass und aufgrund von Schneefällen stellenweise mit Schneematsch bedeckt.
Quelle + Foto: Polizei Nordhessen
Bei dem Unfall auf schneeglatter Straße wurden zwei Männer schwer verletzt. Ein 21-Jähriger aus Bielefeld verlor ausgangs einer lang gezogenen Rechtskurve, kurz hinter dem Ortsausgang Brilon, die Kontrolle über seinen Kleintransporter. Er schleuderte zunächst auf die Gegenfahrbahn und kam dann nach rechts von der Straße ab. Dort prallte der Lieferwagen gegen einen Baum. Anschließend schleuderte der Wagen zurück auf die Fahrbahn und blieb dort total beschädigt stehen.
Der Fahrer und sein 25-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus Bielefeld, wurden bei dem Unfall schwer verletzt und kamen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Motorblock des Transporters fing nach dem Aufprall durch auslaufendes Benzin Feuer. Die zuerst am Unfallort eintreffenden Polizisten konnten den Beifahrer aus dem Wagen retten und den entstehenden Brand mit einem Feuerlöscher löschen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro.
Quelle + Foto: Polizei Hochsauerlandkreis