Die junge Frau war mit ihrem Auto in Richtung Bundesstraße 74 unterwegs und geriet in Höhe km 1,3 vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei überfrierender Nässe ins Schleudern.
Die Frau verlor die Kontrolle über ihren Wagen und kam nach links von der Fahrbahn ab. Der Polo stürzte eine Böschung hinunter und blieb auf dem Dach in einem Wassergraben liegen.
Die junge Frau aus Kutenholz hatte dabei großes Glück und konnte sich über die Heckklappe aus dem Wrack befreien und sich bei Anwohner in der Nähe in Sicherheit bringen.
Feuerwehrleute aus Schwinge rückten an der Unfallstelle an und bargen zusammen mit einem Landwirt den Wagen aus dem Wasser. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen, die junge Frau blieb bis auf einen Schock unverletzt.
Der Polo erlitt bei den Unfall einen Totalschaden, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 5.000 Euro belaufen.
Der Winter ist noch nicht vorbei
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals alle Autofahrerinnen und Autofahrer darauf hin, gerade in den frühen Morgenstunden die Fahrweise den Witterungsverhältnissen anzupassen, auch wenn der Schnee zwischenzeitlich weggetaut ist, kann es aufgrund der niedrigen Temperaturen noch zu überfrierender Nässe und damit zu gefährlich glatten Straßen kommen.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
weitere Unfälle im Landkreis Stade
Gegen 09.05 Uhr befuhr ein 52-jähriger Mann aus Wülfrath, mit seinem Mercedes Coupe, die Nevigeser Straße bergauf in Fahrtrichtung Velbert. Etwa auf der Hälfte der Steigung geriet sein Wagen, bei strahlendem Sonnenschein, aber auf vereister Fahrbahn (-3,5 Grad Celsius), in Folge unangepasster Geschwindigkeit außer Kontrolle.
Das Coupe schleuderte und rutschte quer stehend in die Fahrspur des Gegenverkehrs. Hier kam es zur schweren Kollision mit dem VW Passat eines 46-jährigen Mannes aus Heiligenhaus, der die Straße bergab in Gegenrichtung befuhr und keine Chance hatte den Unfall auf ebenfalls vereister Fahrspur zu vermeiden.
Der Passat prallte frontal in die Fahrerseite des Mercedes. Dabei zog sich der 52-Jährige schwere, der 46-jährige Mann leichte Verletzungen zu. Während der Heiligenhauser mit einem Rettungswagen dem Klinikum Niederberg zugeführt wurde, welches er nach ambulanter ärztlicher Behandlung noch am gleichen Tag wieder verlassen konnte, musste für den schwerverletzten Wülfrather ein Rettungshubschrauber angefordert werden.
Christoph 9 aus Duisburg landete auf einer Freifläche direkt neben der Unfallstelle und flog den von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeugwrack befreiten Schwerverletzten in eine Spezialklinik nach Duisburg.
An den beiden Unfallfahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in einer geschätzten Gesamthöhe von mindestens 40.000,- Euro. Die Fahrzeuge wurden von örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
weitere Unfälle aus dem Kreis Mettmann
Gegen 08.35 Uhr, befuhr ein 30-jähriger Mann aus Haan, die Elberfelder Straße mit seinem schwarzen 3er-BMW, als ein in gleicher Richtung vorausfahrendes Fahrzeug in Höhe Jaberg nach links abbiegen wollte und deshalb zunächst stoppte, bremste der 30-Jährige seinen PKW ab.
Dabei verlor er bei leichtem Schneefall auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen BMW. Der Wagen brach mit dem Heck aus und schleuderte dabei auf die Fahrspur des Gegenverkehrs. Hier kam es zur Kollision mit einem Opel Zafira, dessen 58-jähriger Fahrer, die Kollision mit dem plötzlich schleudernden BMW nicht mehr vermeiden konnte.
Durch die große Wucht des Zusammenpralls zwischen Opel-Front und BMW-Heck schleuderten beide Fahrzeuge jeweils nach rechts von der Fahrbahn und kamen in den Straßenböschungen zum Stillstand. Geschützt von den ausgelösten Front- und Seitenairbags sowie den angelegten Sicherheitsgurten in beiden Fahrzeugen, wurden die zwei Unfallfahrer und der 19-jährige Beifahrer im BMW, jeweils nur leicht verletzt.
Sie alle wurden mit zwei Rettungswagen dem Krankenhaus Hilden zugeführt, welches die Patienten jedoch nach nur ambulanter ärztlicher Behandlung wieder verlassen konnten.
An den beiden Unfallfahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in einer geschätzten Gesamthöhe von mindestens 15.000,- Euro. Sie wurden von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
weitere Unfälle aus Hilden
Der LKW geriet vermutlich infolge überhöhter bzw. den Witterungsverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern.
Der Sattelzug durchbricht die Mittelschutzplanke und schlägt nach rechts um. Die Sattelzugmaschine reißt vom Sattelanhänger und kommt auf dem linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Der Tankauflieger legt sich quer über alle drei Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Ludwigshafen.
Bei dem Unfall wurde der 54-jährige Lkw-Fahrer schwer verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Sachschaden wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Bei dem Gefahrgut im Tankauflieger handelte es sich um eine stark ätzende Flüssigkeit. Zum Glück hielt der Tank dem Aufprall auf die Fahrbahn stand und es trat glücklicherweise kein Gefahrstoff aus. Der Gefahrstoff musste von einer Spezialfirma umgepumpt werden. Wegen der Bergung des Lkw musste die Richtungsfahrbahn Ludwigshafen (Süden) voll gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Koblenz
weitere Unfälle im Landkreis Ahrweiler