Winterglatte Straßen
                           

Unfälle bei winterlichen Straßenverhältnissen


Unfälle bei glatten Straßenverhältnissen im Winter 2010


Der Zustand "winterglatte Fahrbahn" endet zu oft mit schweren Unfällen !


Jeder Fahrzeugführer sollte seine Geschwindigkeit den winterlichen Straßenverhältnissen anpassen.

Die nachfolgenden Unfälle sollen zum Nachdenken anregen...


Auf glatter Straße ins Schleudern geraten und glücklicherweise kein Baum in der Nähe


Alleinunfall auf der Kreisstraße 2 bei Mulsum im Landkreis Stade
(Niedersachsen)
02.03.2010


Glätteunfall auf der Kreisstraße 2 bei Mulsum
Glätteunfall auf der Kreisstraße 2 bei MulsumZur Großansicht
Am 02.03.2010, kam es gegen 07:15 Uhr, auf der Kreisstraße 2 zwischen Mulsum und der Bundesstraße 74 zu einem Unfall, bei dem eine 30-jährige Polofahrerin aus Kutenholz durch Glück unverletzt blieb.

Die junge Frau war mit ihrem Auto in Richtung Bundesstraße 74 unterwegs und geriet in Höhe km 1,3 vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei überfrierender Nässe ins Schleudern.

Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit
Vermutlich aufgrund nicht angepasster GeschwindigkeitZur Großansicht

Die Frau verlor die Kontrolle über ihren Wagen und kam nach links von der Fahrbahn ab. Der Polo stürzte eine Böschung hinunter und blieb auf dem Dach in einem Wassergraben liegen.

Die junge Frau aus Kutenholz hatte dabei großes Glück und konnte sich über die Heckklappe aus dem Wrack befreien und sich bei Anwohner in der Nähe in Sicherheit bringen.

Die junge Frau aus Kutenholz hatte großes Glück
Die junge Frau aus Kutenholz hatte großes GlückZur Großansicht

Feuerwehrleute aus Schwinge rückten an der Unfallstelle an und bargen zusammen mit einem Landwirt den Wagen aus dem Wasser. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen, die junge Frau blieb bis auf einen Schock unverletzt.

Der Polo erlitt bei den Unfall einen Totalschaden, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 5.000 Euro belaufen.

 

An dem VW Polo entstand Totalschaden
An dem VW Polo entstand TotalschadenZur Großansicht

Der Winter ist noch nicht vorbei
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals alle Autofahrerinnen und Autofahrer darauf hin, gerade in den frühen Morgenstunden die Fahrweise den Witterungsverhältnissen anzupassen, auch wenn der Schnee zwischenzeitlich weggetaut ist, kann es aufgrund der niedrigen Temperaturen noch zu überfrierender Nässe und damit zu gefährlich glatten Straßen kommen.


Quelle + Fotos: Polizei Stade


weitere Unfälle im Landkreis Stade






Schwerer Unfall in Folge unangepasster Geschwindigkeit auf eisglatter Fahrbahn


Schwerer Verkehrsunfall auf der Nevigeser Straße (L74) in Wülfrath im Kreis Mettmann
(NRW)
16.02.2010


Schwerer Unfall auf eisglatter Fahrbahn
Schwerer Unfall auf eisglatter FahrbahnZur Großansicht
Am 16.02.2010, kam es auf der außerörtlichen Nevigeser Straße zwischen den Kreisverkehren Hammerstein und Kocherscheidt in Wülfrath zu einem schweren Verkehrsunfall.

Gegen 09.05 Uhr befuhr ein 52-jähriger Mann aus Wülfrath, mit seinem Mercedes Coupe, die Nevigeser Straße bergauf in Fahrtrichtung Velbert. Etwa auf der Hälfte der Steigung geriet sein Wagen, bei strahlendem Sonnenschein, aber auf vereister Fahrbahn (-3,5 Grad Celsius), in Folge unangepasster Geschwindigkeit außer Kontrolle.

Schwerer Unfall auf der Nevigeser Straße in Wülfrath
Schwerer Unfall auf der Nevigeser Straße in WülfrathZur Großansicht

Das Coupe schleuderte und rutschte quer stehend in die Fahrspur des Gegenverkehrs. Hier kam es zur schweren Kollision mit dem VW Passat eines 46-jährigen Mannes aus Heiligenhaus, der die Straße bergab in Gegenrichtung befuhr und keine Chance hatte den Unfall auf ebenfalls vereister Fahrspur zu vermeiden.

Der Mercedes-Fahrer wurde schwer verletzt
Der Mercedes-Fahrer wurde schwer verletztZur Großansicht

Der Passat prallte frontal in die Fahrerseite des Mercedes. Dabei zog sich der 52-Jährige schwere, der 46-jährige Mann leichte Verletzungen zu. Während der Heiligenhauser mit einem Rettungswagen dem Klinikum Niederberg zugeführt wurde, welches er nach ambulanter ärztlicher Behandlung noch am gleichen Tag wieder verlassen konnte, musste für den schwerverletzten Wülfrather ein Rettungshubschrauber angefordert werden.

Der VW Passat wurde im Frontbereich völlig zerstört
Der VW Passat wurde im Frontbereich völlig zerstörtZur Großansicht

Christoph 9 aus Duisburg landete auf einer Freifläche direkt neben der Unfallstelle und flog den von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeugwrack befreiten Schwerverletzten in eine Spezialklinik nach Duisburg.

An den beiden Unfallfahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in einer geschätzten Gesamthöhe von mindestens 40.000,- Euro. Die Fahrzeuge wurden von örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt.

Quelle + Fotos: Polizei Mettmann


weitere Unfälle aus dem Kreis Mettmann






Auf schneeglatter Fahrbahn in Gegenverkehr geschleudert


Glätteunfall auf der Elberfelder Straße in Hilden im Kreis Mettmann
(NRW)
15.02.2010


Auf schneeglatter Fahrbahn in Gegenverkehr geschleudert
Auf schneeglatter Fahrbahn in Gegenverkehr geschleudertZur Großansicht
Am Rosenmontag den 15.02.2010, kam es auf der Elberfelder Straße in Hilden zu einem Unfall bei winterglatter Straße.

Gegen 08.35 Uhr, befuhr ein 30-jähriger Mann aus Haan, die Elberfelder Straße mit seinem schwarzen 3er-BMW, als ein in gleicher Richtung vorausfahrendes Fahrzeug in Höhe Jaberg nach links abbiegen wollte und deshalb zunächst stoppte, bremste der 30-Jährige seinen PKW ab.

Der entgegenkommende Opel Zafira wurde beschädigt
Der entgegenkommende Opel Zafira wurde beschädigtZur Großansicht

Dabei verlor er bei leichtem Schneefall auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen BMW. Der Wagen brach mit dem Heck aus und schleuderte dabei auf die Fahrspur des Gegenverkehrs. Hier kam es zur Kollision mit einem Opel Zafira, dessen 58-jähriger Fahrer, die Kollision mit dem plötzlich schleudernden BMW nicht mehr vermeiden konnte.

Durch die große Wucht des Zusammenpralls zwischen Opel-Front und BMW-Heck schleuderten beide Fahrzeuge jeweils nach rechts von der Fahrbahn und kamen in den Straßenböschungen zum Stillstand. Geschützt von den ausgelösten Front- und Seitenairbags sowie den angelegten Sicherheitsgurten in beiden Fahrzeugen, wurden die zwei Unfallfahrer und der 19-jährige Beifahrer im BMW, jeweils nur leicht verletzt.

Auch an dem BMW entstand Totalschaden
Auch an dem BMW entstand TotalschadenZur Großansicht

Sie alle wurden mit zwei Rettungswagen dem Krankenhaus Hilden zugeführt, welches die Patienten jedoch nach nur ambulanter ärztlicher Behandlung wieder verlassen konnten.

An den beiden Unfallfahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in einer geschätzten Gesamthöhe von mindestens 15.000,- Euro. Sie wurden von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt.

Quelle + Fotos: Polizei Mettmann



weitere Unfälle aus Hilden






Schwerer Unfall mit Gefahrgut-LKW auf der Autobahn 61


Glätteunfall auf der A61 bei Sinzig im Landkreis Ahrweiler
(Rheinland-Pfalz)
10.02.2010


Schwerer Unfall mit Gefahrgut-LKW bei Glätte
Schwerer Unfall mit Gefahrgut-LKW bei GlätteZur Großansicht
Am 10.02.2010, gegen 06:00, kam es auf der Autobahn 61 in Höhe von Sinzig in Fahrtrichtung Ludwigshafen zu einem schweren LKW-Unfall.

Der LKW geriet vermutlich infolge überhöhter bzw. den Witterungsverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern.

Der Sattelzug durchbricht die Mittelschutzplanke und schlägt nach rechts um. Die Sattelzugmaschine reißt vom Sattelanhänger und kommt auf dem linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Der Tankauflieger legt sich quer über alle drei Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Ludwigshafen.

Vermutlich infolge überhöhter Geschwindigkeit
Vermutlich infolge überhöhter GeschwindigkeitZur Großansicht

Bei dem Unfall wurde der 54-jährige Lkw-Fahrer schwer verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Sachschaden wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Bei dem Gefahrgut im Tankauflieger handelte es sich um eine stark ätzende Flüssigkeit. Zum Glück hielt der Tank dem Aufprall auf die Fahrbahn stand und es trat glücklicherweise kein Gefahrstoff aus. Der Gefahrstoff musste von einer Spezialfirma umgepumpt werden. Wegen der Bergung des Lkw musste die Richtungsfahrbahn Ludwigshafen (Süden) voll gesperrt werden.

Quelle + Fotos: Polizei Koblenz


weitere Unfälle im Landkreis Ahrweiler





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