Ein 19-jähriger Drochtersener war mit dem Ford Ranger seines Vaters auf der Kreisstraße 65 aus Hüll kommend in Richtung Drochtersen unterwegs, als ihm nach seinen Angaben in einer Rechtskurve ein roter VW-Sharan auf seiner Fahrbahnseite entgegen kam.
Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste der junge Mann zunächst nach rechts ausweichen, kam in den Seitenraum, durchfuhr den Grünstreifen und fuhr gegen einen dortigen Straßenbaum.
Durch den Aufprall geriet er wieder nach links auf die Fahrbahn zurück, überschlug sich und kam schließlich mit dem Geländewagen an einen im linken Seitenstreifen stehenden Baum auf den Rädern zum Stehen.
Der Sharan entfernte sich von der Unfallstelle ohne dass sich der Fahrer bzw. die Fahrerin sich weiter um den Unfall kümmerte.
Der Ford Ranger wurde bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 22.000 Euro belaufen.
Der 19-Jährige erlitt bei dem Unfall durch Glück nur leichte Verletzungen und musste nach der Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Stade eingeliefert werden.
Die K65 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen kurzfristig voll gesperrt werden, zu nennenswerten Behinderungen kam es dabei jedoch nicht.
Polizei sucht Unfallverursacher und Zeugen
Die Polizei sucht nun den Unfallverursacher gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet wurde und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben bzw. sonstige Angaben dazu machen können.
Hinweise bitte an die Polizeistation Drochtersen unter der Rufnummer 04143-911880.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
In Höhe Haus Nr.46 nahe der dortigen Taxi-Parkbucht kam der Alfa in der Rechtskurve ins Schleudern, drehte sich um die eigene Achse, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit der linken Heckseite gegen einen Baum.
Als der Wagen zum Stillstand gekommen war, sprang der Beifahrer aus dem PKW, riss die beschädigte Heckstoßstange ab und legte sie ins Fahrzeuginnere. Danach stieg er wieder ein und der Fahrer fuhr trotz erheblicher Beschädigungen am Fahrzeug die Kaiserstraße zurück in Richtung Wuppertal. Der Alfa-Fahrer war während der Aktion des Beifahrers im PKW sitzen geblieben.
Die alarmierten Polizeikräfte konnten am Baum größere Mengen unfallbedingte Fahrzeugfragmente auffinden und sicherstellen. Der Baum selbst war offensichtlich unbeschädigt. Im Rahmen der Fahndung fanden sich weitere unfallbedingte Fahrzeugfragmente am Kreisverkehr Alleestraße / Elberfelder Straße.
Gegen 01.45 Uhr konnte das verunfallte Fahrzeug auf der Straße "Am Bandenfeld" in Höhe Haus Nr.110 verlassen abgestellt aufgefunden werden. Das Fahrzeug war stark beschädigt. Unter anderem fehlte das linke Hinterrad und auf der Vorderachse war links ein Notrand montiert. Der in Haan wohnende Halter des Alfa konnte an seiner Anschrift nicht angetroffen werden. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen gesucht
Der Beifahrer wird von den Zeugen wie folgt beschrieben: Ca. 18 - 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, normale Statur, kurze, dunkle Haare. Er trug schwarze Oberbekleidung. Der Fahrer des PKW war ebenfalls 18 - 25 Jahre alt, scheinbar Osteuropäer und trug graue Bekleidung am Oberkörper. Zeugenhinweise zum Sachverhalt bitte an die Polizei Haan unter der Tel.Nr.02129 / 9328-6380.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
weitere Unfälle aus Haan
Gegen 22.50 Uhr, befährt ein 45-Jähriger aus Hofheim im Taunus mit seinem Pkw die A7, in Fahrtrichtung Hannover. Mit ihm im Auto befinden sich seine 31-jährige Ehefrau, sowie seine eineinhalbjährige Tochter. Die Familie ist auf dem Weg von Hofheim nach Lüneburg, um dort Bekannte zu besuchen.
Als der 45-Jährige, in Höhe Sarstedt, mit seinem Peugeot, auf dem mittleren Fahrstreifen fahrend, einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug überholen will, macht der Sattelzug einen Schlenker in Richtung des Pkw, wodurch es zu einer seitlichen Berührung zwischen dem Heck des Sattelaufliegers und dem Peugeot des 45-Jährigen kommt. Dieser verliert die Kontrolle über seinen Pkw und prallt in die Mittelschutzplanke. Von dort wird der Pkw abgewiesen, schleudert nach rechts über alle drei Fahrstreifen, prallt mehrfach in die Außenschutzplanke und kommt schließlich stark beschädigt auf dem Seitenstreifen zum Stehen. An dem Peugeot des 45-Jährigen entsteht Totalschaden.
Ein hinter dem Peugeot fahrender Zeuge hält hinter dem verunfallten Pkw, sichert diesen ab und leistet erste Hilfe. Durch den Unfall erleidet die auf dem Beifahrersitz sitzende 31-jährige Ehefrau Prellungen und eine Hals-/Nackenverletzung (HWS). Sie wird mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Hannover verbracht. Wie durch ein Wunder bleibt das auf dem Rücksitz, im Kindersitz, sitzende Kind trotz umherfliegender Glassplitter der zerborstenen Seitenscheiben unverletzt.
Aufgrund der Beschädigungen am Pkw ist davon auszugehen, dass der Fahrer des Sattelzuges den Unfall bemerkt haben muss. Er hat dennoch seine Fahrt fortgesetzt, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Es entstand ein Sachschaden von ca. 26.000 Euro.
Zeugen gesucht
Gesucht wird in diesem Zusammenhang ein weißer Sattelzug. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Angaben zum flüchtigen Sattelzug machen können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. : 05121 / 939 - 0 bei der Polizeiinspektion Hildesheim zu melden.
Quelle + Fotos: Polizei Hildesheim
Unfälle im Landkreis Hildesheim