Aus bisher ungeklärter Ursache ließ gegen 22:42 Uhr ein 24-jähriger Autofahrer aus Georgsmarienhütte an dem unbeschrankten Bahnübergang beim "Vulhopsweg" (km 54,726) das rote Blinklicht außer acht.
Dadurch kam es zum Zusammenstoß mit einem Triebwagen der Nordwestbahn, der sich auf einer Leerfahrt aus Richtung Osnabrück befand. Durch die Kollision wurde der Opel des 24-Jährigen ca. 25 Meter auf ein rückwärtiges Grundstück geschleudert und blieb dort beschädigt liegen.
Der 24-Jährige und dessen 29-jähriger Beifahrer aus Lohne wurden durch den Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt. Beide wurden durch Rettungskräfte, die aus Lohne und Vechta vor Ort waren, sofort versorgt und ins Krankenhaus nach Lohne gebracht.
Notfallmanager der Nordwestbahn und der Deutschen Bundesbahn kümmerten sich um den 29-jährigen Lokführer aus Georgsmarienhütte, der mit einem Schrecken davon kam und unverletzt blieb.
Sowohl am Pkw, als auch am Triebwagen entstand ein Schaden von ca. 10.000,- EUR. Der Bahnverkehr auf dieser Strecke war bis 00:30 Uhr gesperrt.
Quelle + Fotos: Polizei Cloppenburg / Vechta
weitere Unfälle im Landkreis Vechta
Eine 20-jährige Autofahrerin aus Bremerhaven ist um 07:58 Uhr beim Überqueren des Bahnübergangs von einem Zug erfasst worden. Der Zug schleifte den PKW 30 Meter weit mit. Das Auto kippte um.
Die Frau fiel dabei aus dem Wagen. Sie wurde mit den Beinen unter ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr Dorum konnte sie bergen.
Wie durch ein Wunder wurde die 20-Jährige nur leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus. Der Bahnübergang ist durch Andreaskreuze und eine Rotlichtanlage gesichert.
Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Bremen und der Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch funktionierte die Rotlichtanlage einwandfrei. Die 20-Jährige war als Auslieferungsfahrerin mit einem Kastenwagen unterwegs.
Der 42-jährige Lokführer und die PKW-Fahrerin erlitten einen Schock. Die 50 Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Personenzug der EVB fuhr um 07:39 Uhr in Cuxhaven ab und war auf der Fahrt nach Bremerhaven. Beim Aufprall war die Regionalbahn mit ca. 60 km/h unterwegs. Die Bahn kam rund 200 m nach dem Bahnübergang zum Stehen.
Beim Unfall wurde die Signalanlage des Bahnübergangs beschädigt. Ein Drehgestell des Zuges war ebenfalls defekt. Er wurde vor Ort untersucht und konnte danach aus eigener Kraft in den nächsten Bahnhof fahren.
Der Gesamtschaden an Zug, PKW und Signalanlage beträgt mehr als 100.000 Euro.
Die Unfallursache ist noch unklar. Nach Zeugenhinweisen soll die Frau mit langsamer Geschwindigkeit an den Bahnübergang herangefahren sein und hat möglicherweise gehalten. Ermittlungen dauern an.
Quelle + Fotos: Bundespolizei Bremen
weitere Unfälle im Landkreis Cuxhaven
Ein 21-jähriger Autofahrer musste sein Fahrzeug aufgrund der geschlossenen Bahnschranke auf dem Hüttweg anhalten. Er befand sich als zweites Fahrzeug vor der Schranke.
Laut Polizei entschied sich der 21-Jährige nach etwa 5 Minuten Wartezeit den Bahnübergang zu queren, da er von einem technischen Defekt der Schrankenanlage aufgrund der langen Wartezeit ausging. Er fuhr an dem vor ihm stehenden PKW vorbei und passierte links die Halbschrankenanlage.
Im Gleisbereich kam es zum Zusammenstoß mit dem Schienenverkehr. Der PKW-Fahrer wurde leicht verletzt. Sein Fahrzeug erlitt einen Totalschaden. Der 47-jährige Lokführer stand unter Schock und wurde durch einen Ersatzfahrer ersetzt.
Fahrer unter Drogen
Da bei dem Autofahrer ein durchgeführter Drogentest positiv verlief, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde einbehalten.
Die Unfallfotos
Quellen: Wiebold TVnews + Polizei Gelsenkirchen
Fotos: Wiebold TVnews
Unfälle aus Gelsenkirchen
Der 35-Jährige war aus Richtung Brettorf unterwegs und hatte sein Fahrzeug, nach Erkennen des von rechts kommenden in Richtung Bremen fahrenden Zuges, nicht mehr vor dem Bahnübergang zum Stillstand bekommen.
Der Unfall ereignete sich an einem ausschließlich mit einem Andreaskreuz gesicherten, unbeschranktem und nicht mit Signalanlagen ausgestattenen Bahnübergang.
Der 35-jährige Autofahrer hatte an diesem Tag einen sehr guten Schutzengel, er wurde bei dem Zusammenprall mit dem Zug glücklicherweise nicht verletzt. Die 23-jährige Zugführerin und die etwa 40 Fahrgäste im Zug hatten den Unfall auch unverletzt überstanden und sind mit dem Schrecken davon gekommen. Am beteiligten VW Passat des Wildeshauseners entstand Totalschaden.
Die Bahnstrecke Delmenhorst-Hesepe musste zwischen den Bahnhöfen Brettorf und Wildeshausen gut zwei Stunden voll gesperrt werden. Nach technischem Check konnte der Zug der Nordwestbahn trotz Beschädigung die Fahrt schließlich aus eigener Kraft wieder fortsetzen, jedoch kam, wie bei derartigen Unfällen üblich, ein Ersatz-Zugführer für die Weiterfahrt zum Einsatz.
Quelle + Fotos: Polizei Delmenhorst
weitere Unfälle im Landkreis Oldenburg