Plötzlich und ohne ersichtlichen Grund habe der schwarze Fiat auf der Walder Straße gegen 15.00 Uhr, die Fahrbahn in Richtung Solingen verlassen und sei am gegenüberliegenden Straßenrand gegen einen dort geparkten Renault geprallt.
So berichteten Augenzeugen des Unfalls, bei dem sich der Fiatfahrer, ein 26-jähriger Solinger, leichte Verletzungen zuzog.
Einem weiteren Zeugen gegenüber äußerte der Solinger, er sei während der Fahrt eingeschlafen.
Diesen Eindruck machte der 26-Jährige auch auf die Polizeibeamten. Sein insgesamt träges Verhalten veranlasste diese, einen Alkohol- und Drogentest mit dem Solinger durchzuführen. Dabei stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand.
Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der Unfallschaden beläuft sich auf mehr als 5000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Unfälle in Hilden
Als ein 52-jähriger Lieferwagenfahrer auf der Bundesstraße wendete und dabei den Opel eines 57-jährigen Hageners übersah, kam es zum Zusammenstoß. Die Fahrzeuge kollidierten und beide Fahrzeugführer verletzten sich.
Während sich der alkoholisierte Unfallverursacher nur leichte Verletzungen zuzog und nach der Entnahme einer Blutprobe sowie ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte, musste der Opel-Fahrer stationär aufgenommen werden.
Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich, er fiel ins Koma und am Wochenende (12.12.2010) verstarb er im Krankenhaus.
Quelle + Foto: Polizei Hagen
Unfälle in Hagen
Ein 77-jähriger VW Golf Fahrer fuhr an der Ampel auf einen bei rot wartenden Roller auf und schiebt diesen gegen einen ebenfalls wartenden Daihatsu. Der Rollerfahrer wird hierdurch verletzt.
Ein 52-jähriger Ersthelfer eilt dem Verletzten zu Hilfe. Als der Unfallverursacher aus dem Fahrzeug aussteigt, vergisst er den Automatikhebel seines Pkw auf die Parkposition zu stellen, woraufhin der Pkw beim Verlassen losfährt und den Ersthelfer zischen Roller und Pkw einklemmt. Der 44-jährige Rollerfahrer und der Ersthelfer kommen mit leichten Verletzungen in das Buchholzer Krankenhaus.
Bei dem Unfallverursacher stellten die eingesetzten Polizeibeamten Atemalkoholgeruch fest. Er pustete 2,02 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde sichergestellt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6600 Euro.
Quelle + Foto: Polizeiinspektion Harburg
Unfälle im Landkreis Harburg
Bei dem schweren Autounfall in der Nacht zu Sonnabend ist ein 33-jähriger Bremer noch an der Unfallstelle verstorben. Der Mann war Beifahrer in dem Opel Omega eines zwei Jahre älteren Mannes aus der Gemeinde Worpswede, der alkoholisiert war, keinen Führerschein besitzt und möglicherweise auch noch unter Drogeneinfluss stand.
Kurz vor drei Uhr morgens war das Auto der beiden Männer auf der Falkenberger Landstraße einer Funkstreife der Osterholzer Polizei aufgefallen. Als die Beamten ihren Streifenwagen wendeten, um die Insassen des Opel Omega zu kontrollieren, gab der Fahrer Gas.
Vom Falkenberger Kreuz bog der Flüchtende nach rechts auf die L154 in Richtung Heidberg-Seebergen ab. Der Streifenwagen folgte ihm in einigem Abstand und verlor zwischenzeitlich sogar den Sichtkontakt. In einer Rechtskurve verlor der Omega-Fahrer dann aufgrund seiner stark überhöhten Geschwindigkeit und seiner Alkoholisierung die Kontrolle, kam von der Fahrbahn ab und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum, den er dadurch komplett entwurzelte. Anschließend kam das Fahrzeug der beiden Männer auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 33-jährige Beifahrer in den Trümmern des Wagens eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Obwohl die kurz nach dem Unfall am Ort eintreffenden Polizisten sofort Erste Hilfe leisteten, kam für den Bremer jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Kopfverletzungen. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.
Der zwei Jahre ältere Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Er war zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert. Ein Vortest am sogenannten Alcomaten ergab einen Wert von 1,7 Promille. Ob der 35-Jährige auch unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss stand, soll die Auswertung der Blutprobe ergeben. Fakt ist, dass der Worpsweder nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Deswegen ist er in der Vergangenheit schon häufiger strafrechtlich in Erscheinung getreten.
Quelle + Foto: Polizei Verden / Osterholz
Unfälle im Landkreis Osterholz
Ein alkoholisierter Lkw-Fahrer verursachte am Morgen den schweren Unfall auf der A40 in Richtung Venlo. Eine 28-jährige Frau verletzte sich schwer. Der 49-jährige Verursacher ließ die Schwerverletzte zurück und konnte später von der Polizei ermittelt werden.
Der 49-Jährige befuhr mit seinem Klein-Lkw aus Polen die A40 auf der Richtungsfahrbahn Venlo entgegen der Fahrtrichtung.
Nachdem er den Parkplatz Tomm Heide passiert hatte, wollte er seinen Iveco wenden. In diesem Moment näherte sich eine 28-jährige Krefelderin mit ihrem Lancia auf dem rechten Fahrstreifen. Sie versuchte den drohenden Unfall durch eine Notbremsung und ein Ausweichmanöver zu verhindern.
Der Kleinwagen kollidierte mit dem quer zur Fahrtrichtung stehenden Lkw und rutschte in die rechte Schutzplanke. Die Frau wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und verletzte sich schwer. Der 49-Jährige setze seine Fahrt, jetzt in ordnungsgemäßer Richtung, fort und ließ die Schwerverletzte zurück.
Beamte der Autobahnpolizeiwache Moers fanden das Unfallfahrzeug auf dem Parkplatz Tomm Heide zwischen anderen Lkw geparkt auf. Der 49-Jährige musste durch die Beamten geweckt und anschließend zur Wache gebracht werden. Hier entnahm ein Arzt dem stark alkoholisierten Mann eine Blutprobe. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung und Sicherstellung seines Lkw und seines Führerscheins wurde der Mann entlassen.
Quelle + Foto: Polizei Düsseldorf
Unfälle im Kreis Kleve
Der Fahrer eines VW Golf Variant wurde bei dem Unfall in den Abendstunden leicht verletzt. Der betrunkene 43-Jährige war gegen 18:00 Uhr von Uelzen in Richtung Stöcken unterwegs und verlor vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung (Atemalkoholwert 2,38 Promille) die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Straßenbäume.
Ein Baum wurde durch den Aufprall abgeknickt und fiel auf die Fahrbahn.
Der 43-Jährige wurde leicht verletzt mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Uelzen gebracht.
Es entstand ein Sachschaden von gut 9500 Euro.
Quelle: Polizei Lüneburg
Fotos: Feuerwehr Uelzen
Alkohol in Gesellschaft
In seltenen Fällen nimmt ein Autofahrer allein Alkohol zu sich. Alkohol wird oft in Gesellschaft konsumiert. Hier ist das Verantwortungsbewusstsein der Mitmenschen sehr gefragt. Viele schwere Unfälle könnten verhindert werden, wenn im Vorfeld einem Alkoholisierten der Zugang zum Fahrzeug verwehrt wäre. Das zeichnet zum Beispiel einen wahren Kollegen, Freund oder Freundin aus.
Dieser Alkoholunfall endete glücklicherweise noch "relativ glimpflich". Bei einem Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr hätte der Unfall vermutlich noch weitaus größere Folgen...
Unfälle im Landkreis Uelzen
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war ein 35-jähriger Fahrer eines Audi A3 mit seinem Fahrzeug auf der B73 aus Richtung Stade kommend in Richtung Horneburg unterwegs gewesen und hatte bei km 10,9 am Ausgang einer Linkskurve aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr über 100 Meter im Grünstreifen und Graben entlang bis sein Fahrzeug schließlich abhob und ca. 30 Meter durch die Luft flog. Der Audi überschlug sich mehrfach und blieb schließlich in einem angrenzenden Obsthof auf dem Dach liegen.
Der 35-Jährige und sein bisher noch unbekannter Beifahrer wurden bei dem Unfall aus dem Wrack geschleudert und erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Sie mussten nach der Erstversorgung durch die Notärzte aus Stade und Buxtehude von der Besatzung zweier Rettungswagen in die Elbekliniken Buxtehude und Stade eingeliefert werden.
Die Feuerwehr Horneburg war mit ca. 15 Feuerwehrleuten im Einsatz. Die Bundesstraße 73 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt werden.
An dem Audi entstand Totalschaden, der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.
Alkohol am Steuer
Da derzeit davon ausgegangen wird, dass neben überhöhter Geschwindigkeit auch Alkohol am Steuer eine der Unfallursachen gewesen sein könnte, wurden bei beiden Unfallbeteiligten von der Staatsanwaltschaft Blutproben angeordnet.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Unfälle im Landkreis Stade
Nach einer weiteren Kollision blieb sein Wagen mit Totalschaden liegen. Gegen 16:15 Uhr fuhr eine 56-jährige Audifahrerin auf der Husener Straße in Richtung Lichtenau. In einer Kurve kam ihr ein Golf entgegen, der plötzlich nach links auf die Gegenfahrbahn zog und seitlich mit ihrem Audi kollidierte.
Die Audifahrerin erlitt einen Schock und stoppte ihren an der linken Seite völlig demolierten Wagen. Der Golffahrer fuhr ohne anzuhalten weiter in Richtung Husen. Nach etwa 600 Meter geriet er abermals nach links auf den Gegenfahrstreifen und prallte gegen die linken Leitplanken. Dabei riss ein Vorderrad ab. Trotzdem versuchte der Golffahrer weiter zu fahren, kam allerdings nur noch 120 Meter voran, bevor sein total beschädigtes Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand liegen blieb.
Ein Unfallzeuge verhinderte eine weitere Flucht des angetrunkenen Golffahrers. Die Audifahrerin wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Der unverletzte 61-jährige Golffahrer musste mit zur Blutprobe in die Polizeiwache. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Unfallflucht und Trunkenheit im Straßenverkehr ein.
Quelle + Foto: Polizei Paderborn
Unfälle im Kreis Paderborn
Ein 35-jähriger Autofahrer aus Stade befuhr, gegen 17:00 Uhr, mit seinem Dacia die Landesstraße 123 von Bremervörde-Hesedorf kommend in Richtung Kutenholz.
In einer Linkskurve kurz vor Essel kam der PKW mit den rechten Rädern in den Seitenraum. Beim Gegenlenken geriet der Wagen ins Schleudern, überschlug sich mehrfach und blieb total beschädigt rechts neben der Fahrbahn auf der Seite liegen. Großes Glück hatte der Fahrer, dass ihm auf der viel befahrenen L123 kein Fahrzeug entgegenkam. Der nur leicht verletzte Stader konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien.
Er erklärte gegenüber der Polizei, dass er in seinem Fahrzeug einen kompletten Auspuff transportiert hatte, der von der Heckklappe bis zur Frontscheibe reichte. In der Kurve sei der Auspuff verrutscht und habe ihn abgelenkt.
Die Polizei geht allerdings davon aus, dass auch der Alkoholkonsum des Fahrers der Grund für den Verkehrsunfall war. Bei ihm wurde ein Alkoholgehalt von über 1,8 Promille festgestellt.
Er musste sich einer Blutprobe unterziehen und sein Führerschein, auf den er nun längerer Zeit verzichten muss, wurde an Ort und Stelle sichergestellt. Es entstand ein Schaden von ca. 10.000,- Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Unfälle im Landkreis Stade
Das Fahrlicht war noch eingeschaltet. Personen waren nicht mehr vor Ort. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Fahrer des silberfarbenen Mazda 323 auf der Tielger Allee (K70) aus Richtung Preußisch Ströhen in Fahrtrichtung Oppenwehe unterwegs gewesen. Auf gerader Strecke kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und überquerte den Grünstreifen.
Dann prallte er gegen einen Straßenbaum, überschlug sich und rutschte auf dem Dach über die Fahrbahn. Nach weiteren ca. 25 Metern kam der Wagen auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Fahrer des Mazdas kletterte lediglich leicht verletzt aus seinem Auto und verließ die Unfallörtlichkeit, ohne die Gefahrenstelle (Glas und Splitterteile auf etlichen Quadratmetern verteilt) abzusichern oder sich um die Folgen des Unfalls zu kümmern.
Er wurde noch am frühen Samstagmorgen durch Polizeibeamte ermittelt. Die Beamte stellten fest, dass der 24-jährige Stemweder unter Alkoholeinfluss stand und ordneten die Entnahme einer Blutprobe an, die ihm auf der Polizeiwache Lübbecke entnommen wurde.
Den Führerschein des jungen Mannes stellten die Polizisten sicher. An dem Mazda entstand Totalschaden. Der Wagen musste abgeschleppt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Minden-Lübbecke
Unfälle im Kreis Minden-Lübbecke
Vermutlich aufgrund hohen Alkoholkonsums kam der 56-jährige türkische Fahrer eines Fiat aus Rastatt ins Schleudern und prallte in die Außenschutzplanke.
Anschließend verließ er das Fahrzeug um von der Unfallstelle zu flüchten. Dabei brach er sich im angrenzenden Böschungsbereich den linken Unterschenkel. Der Fluchtversuch war damit beendet.
Kurze Zeit später prallte der 46-jährige Fahrer eines tschechischen Klein-LKW ungebremst in das liegengebliebene, ungesicherte und unbeleuchtete Unfallfahrzeug. Der Fahrer des Klein-LKW zog sich bei dem Aufprall glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu.
Da der Unfallverursacher gegenüber den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr von einem weiteren flüchtigen Insassen sprach, mussten umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet werden. Hierbei kam neben 25 Feuerwehrleuten und mehreren Streifen auch der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz.
Die Suche verlief ergebnislos und musste abschließend als Ablenkungsmanöver des türkischen Fahrers gewertet werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 16000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Westhessen - Wiesbaden
Unfälle im Rheingau-Taunus-Kreis