Sicherheitsgurt
                           
 
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Der Sicherheitsgurt

Die Volvo Erfindung, der Dreipunkt-Sicherheitsgurt
rettete über eine Million Menschenleben

Seit 50 Jahren ist der Dreipunkt-Sicherheitsgurt Lebensretter Nummer eins im Straßenverkehr. Hunderttausend Menschenleben könnten bei höherer Gurtnutzung jedes Jahr gerettet werden.
Es kann so einfach sein, ein Leben zu retten: greifen, ziehen – klick! Wer angegurtet ist, erhöht seine Überlebenschance im Crashfall um 50 Prozent . Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt ist und bleibt die wichtigste Sicherheitsausrüstung im Auto.
Bei konsequenterer Nutzung könnten noch mehr Leben gerettet werden.

Was den Dreipunktgurt so einzigartig macht, ist der Umstand, dass er die Sicherheit der Insassen in allen Unfallszenarien erhöht, auf den Vordersitzen ebenso wie auf der Rückbank. Häufig ist die Rede von der Schutzwirkung bei Frontalkollisionen. Aber der Gurt verhindert auch, dass Insassen bei einem Überschlag aus dem Fahrzeug geschleudert werden
Ausschlaggebend für die Wirkung des Dreipunktgurtes ist der Umstand, dass dieser den Passagier in seinem Sitz fixiert. 75 Prozent der Personen, die bei einem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert werden, überleben nicht. Insgesamt reduziert der Gurt das Risiko schwerer oder tödlicher Verletzungen bei Verkehrsunfällen um rund 50 Prozent.
Wirkungsvollster Lebensretter
Wie viele Leben der Dreipunktgurt seit den Sechzigerjahren gerettet hat, ist nicht exakt zu benennen, weil dazu keine weltweit koordinierten Statistiken geführt werden. Schätzungen gehen jedoch von über einer Million Menschenleben aus. Hinzu kommt, dass sehr häufig schwere Verletzungen verhindert wurden.

In Europa reduziert der Sicherheitsgurt die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle um geschätzte 40 Prozent pro Jahr. Innerhalb der EU überlebten 2005 rund 11.700 Autofahrer, weil sie den Sicherheitsgurt angelegt hatten; für Deutschland liegt die Größenordnung bei zweitausend Personen. Wären diese Autofahrer nicht angeschnallt gewesen, läge die Zahl der Getöteten jährlich fast doppelt so hoch.


Strategien zur Erhöhung der Gurtnutzung
Leicht und komfortabel zu handhabende Sicherheitsgurte sowie die Einführung des Gurtwarners haben sich als hilfreich erwiesen. Entsprechende behördliche Regelungen sowie Kampagnen, Kontrollen und Geldbußen sind weitere Methoden, Einsicht und Motivation zu verbessern. Eine gesetzliche Gurtanlegepflicht ist wohl die probateste Methode, Leben im Straßenverkehr zu retten.

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Quelle: Volvo