Gegen 11.20 Uhr, wollte ein 80-jähriger Ratinger seinen PKW Toyota Corolla rückwärts aus einer gekennzeichneten Parkfläche an der Straße Am Löken in Höhe des Hauses Nr. 18 fahren.
Als er dazu den Rückwärtsgang des Automatikwagens einlegte, raste der PKW nach Angaben des Rentners plötzlich unkontrolliert rückwärts über den gegenüberliegenden Straßenrand hinaus auf eine Grünfläche, wo der Toyota mit großer Wucht gegen einen Baum prallte und sich dabei das komplette Heck samt großer Heckscheibe zerstörte.
Doch damit war die Chaosfahrt noch lange nicht zu Ende, da der geschockte Ratinger sofort wieder in den Vorwärtsgang wechselte, woraufhin der Corolla erneut unkontrolliert nach vorne, zurück auf die Fahrbahn schoss und in das Heck eines geparkten silbernen Mercedes SLK prallte.
Und wieder wechselte der 80-Jährige den Gang, um seinen Wagen von dem beschädigten Mercedes zu lösen und wenige Meter zurückzufahren.
Dieses gelang sogar, jedoch wechselte der scheinbar geschockte ältere Herr dann wieder in den Vorwärtsgang, woraufhin der Toyota erneut auf die Grünfläche raste, dort den zuvor getroffenen Baum unbeschadet umrundete, dabei jedoch ein Gebüsch leicht beschädigte, um schließlich beim erneuten Erreichen der Straße und der Parkflächen in zwei geparkte Fahrzeuge zu prallen.
Hierbei wurden ein Hyundai Lantra sowie ein roter Audi 80 erheblich beschädigt, als die Fahrt des Toyotas endlich endete.
Der 80-jährige Unfallfahrer blieb nach eigenen Angaben unverletzt.
An den vier stark beschädigten Fahrzeugen sowie an Baum, Gebüsch und Grünfläche entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von mindestens 20.000,- Euro.
Da der Rentner bei der polizeilichen Unfallaufnahme einen technischen Defekt seines PKW als Unfallursache angab, wurde der Toyota Corolla von der Polizei für ein Sachverständigengutachten sichergestellt und dazu von einem örtlichen Unternehmen abgeschleppt.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Der Horneburger war mit seinem Fahrzeug aus dem Schützenweg gekommen und wollte nach links in Richtung Autobahn abbiegen.
Dabei übersah er offenbar den 45-jährigen Fahrer eines Renault-Transporters, der auf dem Autobahnzubringer in Richtung Bundesstraße 73 unterwegs war.
Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und ausweichen und prallte seitlich in die Fahrerseite des Polo.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge über die Gegenfahrbahn in den dortigen Seitenraum geschleudert.
Der 73-Jährige wurde zunächst in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Horneburg, die mit 10 Feuerwehrleuten anrückte, aus dem Wrack befreit werden.
Die Buxtehuder Notärztin und die Besatzung der Rettungswagen aus Horneburg und Buxtehude konnten dem Polofahrer nicht mehr helfen, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der 45-jährige Hamburger blieb bis auf einen Schock unverletzt.
Am Polo entstand Totalschaden, der Renault wurde erheblich beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich auf über 10.000 Euro belaufen.
Die K 36 musste im Bereich der Unfallstelle für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für ca. eine Stunde voll gesperrt werden.
Es kam zu erheblichen Behinderungen im Feierabendverkehr.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Ein 84-jähriger Pkw-Fahrer aus der Gemeinde Hude war, gegen 12:45 Uhr, mit seinem Fahrzeug von der Bundesstraße 213 in Richtung Neerstedt unterwegs.
Kurz hinter der Autobahnbrücke nach einer Rechtskurve beabsichtigte der Pkw-Fahrer, einen Klein-Lkw zu überholen.
In diesem Moment befuhr ein 46-jähriger Mann aus der Gemeinde Hatten mit seinem Roller die Wildeshauser Straße aus Richtung Neerstedt kommend in Richtung B213.
Der Pkw-Fahrer scherte aus und es kam zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Rollerfahrer.
Bei dem Zusammenstoß wurde das linke Bein des 46-Jährigen abgetrennt. Der schwer verletzte Rollerfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber einem Krankenhaus zugeführt.
Der Pkw-Fahrer zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu.
Der Roller wurde bei dem Zusammenstoß zerstört und der Pkw ebenfalls stark beschädigt. Zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.
Die Landesstraße 872 wurde zwecks Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme gegen 12:50 Uhr bis um 15:50 Uhr voll gesperrt.
Quelle + Fotos: Polizei Delmenhorst / Oldenburg - Land
Unfälle im Landkreis Oldenburg
Beim Verlassen des Geländes eines Autohändlers an der Düsseldorfer Straße wollte ein 87-jähriger Hildener, gegen 12.00 Uhr, mit seinem Opel Astra eigentlich nach links in Richtung Hilden abbiegen.
Aus nicht bekanntem Grund fuhr der Wagen jedoch geradeaus, querte die Fahrbahn und fuhr auf das gegenüberliegende Gelände eines Discounters.
Zu diesem Zeitpunkt hatte der Hildener bereits die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war nur noch Passagier im eigenen Wagen.
Auf dem Parkplatz fuhr der Opel Astra über einen Grünstreifen und einen Eisenpfahl. Jetzt wurden erste Personen, die gerade ihre Fahrzeuge mit den Einkäufen beladen wollten, auf das sich nähernde Fahrzeug aufmerksam.
Einer 73-jährigen Frau gelang es nicht mehr rechtzeitig, aus dem Fahrweg des Astra zu entkommen. Sie wurde von dem PKW erfasst und so verletzt, dass ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich wurde.
Mehreren Personen gelang es glücklicherweise, dem führerlosen Fahrzeug zu entgehen.
Nachdem der Wagen sechs geparkte PKW gerammt hatte, kam er zum Stehen.
Reaktionsschnell griffen Zeugen in das Fahrzeug, zogen den Zündschlüssel ab und den offensichtlich unter einem starken Schock stehenden Fahrer aus dem Wagen.
Er hatte keine Erklärung für den Vorgang. Sein Fahrzeug wurde sichergestellt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf weit über 22000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Am Freitag den 03.09.2010 kam es, auf der Kapellenstraße in Kriftel, zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem eine 76-jährige Autofahrerin tödliche Verletzungen erlitt.
Die aus Kriftel stammende Frau war mit ihrem Wagen auf der Kapellenstraße in Richtung Hofheim unterwegs. Unmittelbar nach einer Rechtskurve kam die Seniorin aus bislang ungeklärten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem aus Hofheim kommenden Linienbus zusammen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW zurück auf den rechten Fahrstreifen geschleudert. Der Wagen kam in einem angrenzenden Zaun zum Stillstand.
Bei dem Zusammenstoß wurde die 76-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Trotz sofortiger Rettungsversuche durch den alarmierten Notarzt verstarb die Frau noch an der Unfallstelle. Sie musste durch die Krifteler Feuerwehr mit schwerem Gerät geborgen werden.
Der 48 Jahre alte Busfahrer blieb unverletzt. Von den im Omnibus befindlichen 25 Fahrgästen erlitt eine 16-jährige Schülerin aus Eddersheim leichte Verletzungen, die in einem nahe gelegenen Krankenhaus behandelt wurden.
Neben den Feuerwehren aus Kriftel und Hofheimer, mehreren Rettungsdiensten, einem Notarzt sowie einem Notfallseelsorger waren mehrere Streifenbesatzungen der Polizei im Einsatz.
Zur Ermittlung der Unfallursache wurde durch die Hofheimer Polizei ein Sachverständiger hinzu gezogen. Die Kapellenstraße musste zwischen Hofheim und Kriftel zum Zwecke der Unfallaufnahme und Bergung der Unfallfahrzeuge für vier Stunden voll gesperrt werden.
Der entstandene Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.
Quelle: Polizei Westhessen
Fotos: Feuerwehr Kriftel
Gegen 14:45 Uhr wurde die Feuerwehr Ratingen zu einem Verkehrsunfall mit 2 PKW auf der Brachter Straße in Höhe des Wittenhausweg alarmiert.
Aufgrund der Meldung, dass beide Fahrzeugführer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt waren, rückte ein Rüstzug der Berufsfeuerwehr sowie die Löschgruppe Homberg aus. Vor Ort bestätigte sich die Meldung.
Aus noch ungeklärter Ursache fuhr eine 73-jährige Fahrzeugführerin einer Mercedes A-Klasse in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem entgegenkommenden 51-jährigen Fiatfahrer zusammen.
Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass beide Personen nur mit hydraulischen Rettungswerkzeugen aus ihren Fahrzeugen befreit werden konnten. Die Verletzungen des Fiatfahrers erforderten die Unterstützung eines Rettungshubschraubers aus Duisburg.
Zur Landesicherung wurde zusätzlich der Löschzug Ratingen-Mitte alarmiert.
Nachdem insgesamt 3 Notärzte und 6 Rettungsassistenten die notfallmedizinische Versorgung der Patienten noch im eingeklemmten Zustand sicherstellten, konnten die Verletzen mit hydraulischen Rettungsgeräten nach ca. 60 Minuten befreit werden.
Der Rettungshubschrauber flog den 51-jährigen Düsseldorfer in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Duisburg.
Die 73-jährige Neusserin wurde mit einem Rettungswagen in die Universitätsklinik Düsseldorf transportiert. Die Brachter Straße musste während der Rettungsarbeiten während der gesamten Zeit durch die Polizei gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Feuerwehr Ratingen
Kurze Ablenkung am Steuer?
Vergleichbare Unfälle entstehen häufig durch eine kurze Ablenkung am Steuer oder den tückischen Sekundenschlaf. Die Unfallursache bei dem aktuellen Unfall ist zur Stunde noch unklar.
Ein 77-jähriger Autofahrer aus Jesteburg befuhr mit seinem VW die 30er-Zone in Richtung Landesstraße 213.
Aufgrund unbekannter Ursache fuhr er offensichtlich mit weit überhöhter Geschwindigkeit in einer leichten Rechtskurve gegen einen Straßenbaum.
Sicherheitsgurt nicht angelegt
Der nicht angeschnallte Senior wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er musste durch die Feuerwehr Jesteburg aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der Rentner verstarb noch an der Unfallstelle.
Quelle + Fotos: Polizeiinspektion Harburg
Der Gurt rettet Leben:
Der Sicherheitsgurt ist der Lebensretter Nr 1.
Nach Einschätzungen von Verkehrsexperten könnten 50 Prozent
aller bei einem Unfall getöteten Menschen noch leben, hätten sie den
vorhandenen Sicherheitsgurt benutzt.
Unfälle für Gurtmuffel
Eine 80-jährige Autofahrerin aus Hessen hatte beabsichtigt, gegen 10.30 Uhr, am Autobahndreieck Stuhr von der Richtungsfahrbahn Osnabrück auf die A28 in Richtung Oldenburg zu wechseln.
Sie bremste auf dem Hauptfahrstreifen ab, um dann noch im Bereich der Sperrfläche auf die Zufahrtspur zur A28 zu wechseln.
Eine nachfolgende 52-Jährige aus dem Kreis Rotenburg/Wümme fuhr daraufhin auf das verzögernde Fahrzeug der Hessin auf.
Der Pkw der 80-Jährigen kam mit starkem Heckschaden rechts auf der A28, der Pkw der Rotenburgerin mit starkem Frontschaden auf dem Hauptfahrstreifen der A1 zum Stillstand. Die 78-jährige Mitfahrerin der 80-jährigen Unfallbeteiligten sowie die 52-jährigen Rotenburgerin und ihr mitfahrender 13-jähriger Sohn wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Sie wurden von Kräften eines alarmierten Rettungswagens versorgt.
Die verletzte 78-Jährige wurde zur weitergehenden Behandlung in ein Delmenhorster Krankenhaus eingeliefert.
Die nicht mehr fahrbereiten Pkw mussten abgeschleppt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Delmenhorst / Oldenburg - Land
Ein 90-jähriger Autofahrer wollte rückwärts von seinem Grundstück herunterfahren, rutschte von der Bremse ab und geriet dabei aufs Gaspedal.
Die Mercedes A-Klasse mit Automatik fuhr dadurch zügig über eine wenig befahrene Straße zurück, überfuhr eine massive Absperrsäule eines Wohnweges, riss einen Holzzaun nieder und "landete" letztlich nach ca.40 Metern mit frei laufenden Antriebsrädern auf einem Haselnussbaum in einem Vorgarten.
Das Auto hatte sich in dem 30-jährigen Baum so verkeilt, dass erst einige Äste aus dem Unterboden des Autos mit einer Säge getrennt werden mussten, bevor der herbeigerufene Abschleppunternehmer den Wagen mit einem Kran aus dem Vorgarten heben konnte.
An dem Mercedes, der erheblich beschädigt wurde, entstand wahrscheinlich ein wirtschaftlicher Totalschaden von ca. 5000 Euro.
Der 90-jährige Fahrer erlitt einen Schreck, wurde aber nicht weiter bei dem Unfall verletzt.
Glücklicherweise gab es auch ansonsten keine Personenschäden. Ein Nachbar, der im Garten arbeitete, war einige Meter vom Wohnweg entfernt und kam ebenfalls mit dem Schreck davon.
Quelle + Fotos: Polizei Wilhelmshaven / Friesland
weitere Unfälle aus Wilhelmshaven
Der Mann war beim Einbiegen auf die Bundesstraße mit einem Lkw kollidiert. Dessen 48-jähriger Fahrer erlitt einen Schock. Der aus Preußisch Oldendorf stammende Rentner war gegen 8.15 Uhr in Höhe der Windräder außerhalb der geschlossenen Ortschaft auf einem unbenannten, geteerten Gemeindeweg unterwegs.
Als er mit seinem VW Golf auf die Vorfahrtsstraße einbog, kam es zum Zusammenstoß mit dem Lkw, dessen Fahrer in Richtung Bad Essen fuhr. Der 48-Jährige versuchte noch vergeblich durch eine Vollbremsung den Aufprall zu verhindern. Während der Lkw quer zur Straße stehen blieb, wurde der VW durch die Wucht des Aufpralls von der Fahrbahn über den angrenzenden Gehweg in ein Kornfeld geschleudert. Dort blieb der Wagen mit schweren Beschädigungen auf der Fahrerseite stehen.
Ein von nachfolgenden Autofahrern alarmierter Notarzt konnte dem 85-Jährigen nicht mehr helfen. Der Senior starb noch an der Unfallstelle.
Ein Rettungswagen brachte den Lkw-Fahrer mit einem schweren Schock ins Krankenhaus nach Lübbecke, wo er stationär verblieb. Die beteiligten Fahrzeuge wurden zunächst von der Polizei sichergestellt. Während der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die B65 kurz vor der niedersächsischen Landesgrenze in beide Fahrtrichtungen für über eineinhalb Stunden gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Minden-Lübbecke
weitere Unfälle im Kreis Minden-Lübbecke