Gegen 08.30 Uhr befuhr ein 81-jähriger Mann aus Langenberg, mit seinem Opel Astra, die als 30-Km/h-Zone verkehrsberuhigte innerstädtische Hohlstraße im Velberter Ortsteil Langenberg, bergauf in Richtung Alaunstraße.
Nach eigenen Aussagen des Opel-Fahrers, weil ihm während der Fahrt ein Tier ins Auge geflogen war und ihn abgelenkt hatte, nach Angaben unbeteiligter Unfallzeugen, weil der 81-Jährige auch deutlich zu schnell unterwegs war, verlor der Rentner die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Wagen geriet zunächst auf die Fahrspur des Gegenverkehrs, bis er von dort mit einer starken Lenkbewegung zurück nach rechts gesteuert wurde. Dabei kam der Astra nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte neben der Straße mit großer Wucht gegen eine Mauer.
Die Wucht des Aufpralls war dabei so groß, dass der Opel schwer beschädigt und auf die Fahrerseite gekippt wurde. Zeugen des Unfalles sowie weitere hinzukommende Helfer konnten den verunfallten Astra wieder auf die Räder stellen, den nur leicht verletzten Fahrzeugführer aus seinem Wagen befreien und einen beginnenden Schwelbrand im Motorraum des Opels mit einem Feuerlöscher ersticken.
Ein alarmierter Rettungswagen brachte den verletzten 81-Jährigen ins Klinikum Niederberg, welches der Patient jedoch nach ambulanter ärztlicher Behandlung schnell wieder verlassen konnte.
An seinem total beschädigten Fahrzeug und der Mauer entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von rund 6.000,- Euro. Der nicht mehr fahrbereite PKW wurde von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Eine 70-jährige Audi Fahrerin befuhr die Wittbräucker Straße in Richtung Dortmund und wollte links in den "Weg am Eckenkamp" abbiegen.
Vermutlich übersah sie einen entgegenkommenden Ford-Focus. Es kam zum heftigen Zusammenstoß. Dabei wurde die 42-jährige Hagener Ford Fahrerin schwer und die 70-jährige Herdeckerin leicht verletzt.
Da gerade an der Feuerwehrwache zufällig eine Besprechung mit Notärzten stattfand, rückte das erste Löschfahrzeug direkt mit medizinischem Fachpersonal aus. Die Feuerwehr sicherte zunächst die Einsatzstelle und musste die Wittbräucker Straße über eineinhalb Stunden komplett sperren.
Parallel wurden die Verletzten vom Rettungsdienstteam versorgt. Die 42-jährige Ford Fahrerin wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Herdecke transportiert.
Die 70-jährige Herdeckerin verweigerte trotz Verletzungen die Mitfahrt ins Krankenhaus. Sie wurde mehrfach vom anwesenden Notarzt über die möglichen Folgen belehrt.
Eine Zeugin die zunächst noch vorbildlich "Erste Hilfe" geleistet hatte, kollabierte während des laufenden Einsatzes mit einem Schock und musste ebenfalls vom Rettungsdienst behandelt und transportiert werden.
In den Fahrzeugen hatten mehrere Airbags ausgelöst. Beachtlich war der Zerstörungsgrad an dem "Ford Focus". "Im Frontbereich war nicht mehr viel Metall vorhanden. Der Unfall ist trotz der Verletzungen glücklich ausgegangen", so der Einsatzleiter.
Quelle: Feuerwehr Herdecke
Fotos: "Christian Arndt - Feuerwehr"
weitere Unfälle im Ennepe-Ruhr-Kreis
Gegen 10.30 Uhr befuhr ein 78-Jähriger aus Lampertheim, mit seinem Toyota Avensis, die A7 in Fahrtrichtung Kassel. Zum Unfallzeitpunkt befuhr er den linken der beiden Fahrstreifen. Mit im Auto befand sich zu diesem Zeitpunkt die 75-jährige Ehefrau und der Hund des Ehepaares, ein grauer Schnautzer.
Ca. 100 Meter vor dem Parkplatz "Sillium" verlor der 78-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich die Kontrolle über seinen Pkw und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Im angrenzenden Böschungsraum prallte der Pkw gegen mehrere Bäume und überschlug sich anschließend mehrfach.
Die beiden schwer verletzten Pkw-Insassen wurden durch beherzt eingreifende Ersthelfer aus dem Fahrzeugwrack befreit und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgt. Bei der Bergung der Verletzten zieht sich ein Ersthelfer Schnittverletzungen an den Händen zu.
Im Verlauf der Rettungsmaßnahmen flüchtete der völlig verschreckte Hund aus dem Pkw und konnte bislang nicht wieder aufgefunden werden. Die beiden Schwerverletzten wurden nach einer Erstversorgung durch die eingesetzte Notärztin vor Ort mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht, wo sie stationär aufgenommen wurden. Am Pkw entsteht Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf 27.000 Euro geschätzt.
Wer Angaben zu einem herrenlosen grauen Schnautzer machen kann, kann dies unter der Tel.-Nr. : 05121 / 939-0 mitteilen.
Quelle + Fotos: Polizei Hildesheim
weitere Unfälle im Landkreis Hildesheim
Eine 78-jährige Corsafahrerin aus Holm-Seppensen hatte gerade eine 82-jährige Bekannte aus Kohlenhusen abgeholt und wollte dann mit ihrem Auto auf die Kreisstraße 39 in Richtung Jork einbiegen.
Dabei übersah sie einen aus Richtung Stade fahrenden Fiat Punto einer 46-jährigen Fahrerin aus Stade. Diese konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und beide Fahrzeuge kollidierten auf der Kreisstraße.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Autos über die Gegenfahrbahn in den dortigen Straßengraben geschleudert.
Da sich die Corsafahrerin nicht selbst aus ihrem Auto befreien konnte, rückten die Feuerwehren aus Borstel, Jork, Königreich und Hover mit ca. 45 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an und retteten die Unfallfahrerin aus dem Wrack. Sie erlitt genauso wie ihre Beifahrerin schwere Verletzungen und musste ins Elbeklinikum eingeliefert werden.
Die Puntofahrerin und ihr 57-jähriger Beifahrer aus Stade wurden bei dem Unfall leicht verletzt, sie brauchten glücklicherweise nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der Gesamtschaden wird auf ca. 12.000 Euro geschätzt.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
weitere Unfälle im Landkreis Stade
Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein 79-jähriger Korschenbroicher mit seinem Daimler Benz die Lanzerather Straße aus Richtung Grefrath in Fahrtrichtung Kreisstraße 8. Nach ersten Ermittlungen der Polizei beabsichtigte der Senior an der Einmündung zur K8 mit seinem Auto nach links in Richtung Neuss einzubiegen.
Dabei übersah er den LKW eines 28-jährigen, der auf der K8 in Fahrtrichtung Bundesstraße 230 unterwegs war. Trotz einer Notbremsung und eines Ausweichmanövers des LKW Fahrers auf die Gegenfahrbahn, konnte eine Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen nicht vermieden werden.
Durch den Aufprall wurden die Insassen des Daimlers, darunter auch die 79-jährige Ehefrau des Fahrers, sowie der LKW Fahrer schwer verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls kam der PKW erst am parallel verlaufenden Grünstreifen zum Stillstand.
Die drei Verletzten wurden von Zeugen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und des Notarztes betreut. Anschließend wurden sie mit Rettungsfahrzeugen in ein Krankenhaus transportiert, wo sie stationär verblieben.
An den beteiligten Kraftfahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 15000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Neuss
Ein 80-jähriger Fahrer eines Volvo aus Buxtehude war mit seinem Auto auf dem Nachhauseweg und wollte von der B73 nach links in die Einfahrt der Stader Straße abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen aus Richtung Hamburg entgegenkommenden 31-jährigen Fahrer eines BMW-Geländewagens.
Dieser hatte keine Möglichkeit mehr, sein Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen zu bringen oder auszuweichen um so einen Zusammenstoß zu vermeiden und prallte dem Volvo in die Beifahrerseite.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Volvo bis in die Stader Straße geschleudert und die Beifahrertür so verklemmt, dass die 84-jährige Ehefrau des Fahrers das Fahrzeug nicht selbständig verlassen konnte. Beide Züge der Feuerwehr Buxtehude rückten mit ca. 50 Feuerwehrleuten an und befreiten die Frau mit schwerem Gerät aus ihrer misslichen Lage.
Sie wurde bei dem Unfall verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum eingeliefert werden. Auch die beiden anderen Unfallbeteiligten erlitten leichte Verletzungen und mussten nach der Erstversorgung durch die Besatzung zweier eingesetzter Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
An beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 20.000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
weitere Unfälle aus Buxtehude