Tipps für Biker
                               

 Motorradschutzkleidung !


 • Bester Schutz: Schutzkleidung aus Leder oder aus Kunststoff mit hoher Abriebfestigkeit und gutem     Rutschverhalten.
 • Wichtig: enge Passform an Handgelenken und Knöcheln, bei Zweiteilern
    eine feste Verbindung zwischen den Teilen.
 • Neue Motorradschutzkleidung auch beim Sitzen auf dem Motorrad ausprobieren.
 • Protektoren aus Kunststoff vermindern das     Verletzungsrisiko bei Stürzen:
    – sie sollten nach EN-1621 CE geprüft sein,
    – es gibt sie separat oder in die Kleidung     eingearbeitet,
    – sie dürfen nicht verrutschen.


 Optimaler Schutz !


 • Schulter-Protektoren
 • Ellenbogen- und Unterarm Protektoren
 • Motorradhelm
 • Handschuhe
 • Rücken- und Becken- Protektor
 • Knie-Protektoren
 • Schienbein-Protektoren
 • Motorradstiefel



Was jeder Biker wissen sollte :


Der Helm ist selbstverständlich – viele Motorradfahrer achten aber nicht auf sichere Schutzkleidung.
• Dabei können auch Stürze bei geringer Geschwindigkeit schwere Verletzungen verursachen.


Schützen Sie sich deshalb mit einem passenden Helm und geeigneter Schutzkleidung !

Technik & Sicherheit !


 • Lassen Sie Ihr Motorrad regelmäßig warten (insbesondere Bremsen, Beleuchtung und     Bereifung).
 • Checken Sie Ihre Maschine nach der Winterpause gründlich durch.
 • Achten Sie auf richtigen Reifenluftdruck, fehlerfreie Reifenlauffläche, unverletzte     Seitenwände und eine ausreichende Mindestprofiltiefe (gesetzliche Vorschrift: 1,6 mm).
 • Illegale Tuningmaßnahmen führen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und des     Versicherungsschutzes Ihres Motorrades.
 • Beachten Sie Kontrollleuchten, bei zu geringer Bordspannung können elektronische Systeme,     etwa ABS, ausfallen.

 

Motorrad fahren zu zweit !

 • Ihre Mitfahrerin oder Ihr Mitfahrer muss ausreichend gesichert sein mit
    – einem passenden Helm,
    – geeigneter Schutzkleidung (
wird Häufig vernachlässigt) !
 • Mit Sozius ändert sich das Fahrverhalten der Maschine.
 • Passen Sie die Federung und Dämpfung des Motorrades anhand der Herstellerangaben dem     erhöhten Gewicht an.
 •
Sie tragen die Verantwortung für die zweite Person.


Tipps für Motorradfahrer


Fahr-Tipps !


 • Immer mit Licht fahren (ist Vorschrift)!
 • Seien Sie stets bremsbereit.
 • Fahren Sie nicht im „toten Winkel“ anderer Fahrzeuge.
 • Kündigen Sie Überholmanöver früh und deutlich an.
 • Keine waghalsigen Überholmanöver.
 • Schneiden Sie keine Kurven.
 • Bei Notbremsung auf gerader Strecke gilt: hinten volle Bremskraft, vorne mit Gefühl (mit ABS volle Bremskraft).
 • Bei nasser oder rutschiger Straße und in Kurven langsam und mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren, vorsichtig bremsen, keine heftigen Lenkmanöver.
 • Kurvige Strecken können ungünstige Kurvenverläufe haben.
 • Für Fahrer unter 22 und für alle in der (regelmäßig) zweijährigen Probezeit gilt absolutes    Alkoholverbot.



    Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen
    www.bast.de



Fahrsicherheitstraining !

Zu jedem Saisonstart nehmen Motorrad-Unfälle stark zu. Gründe sind häufig Selbstüberschätzung und mangelnde Routine nach der Winterpause.

"Das muss nicht sein!"

Die Deutsche Verkehrswacht bietet Motorradfahrern Sicherheitstrainings zu bezahlbaren Preisen, nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) an. Auf der Webseite der Deutschen Verkehrswacht gibt es dazu umfangreiche Information zu allen Standorten der einzelnen Bundesländer.

Was viele nicht wissen:
Viele Berufgenossenschaften gewähren Zuschüsse oder übernehmen die kompletten Kosten.
Fragen Sie am besten gleich bei Ihrem Arbeitgeber.
copyright  www.verkehrsirrsinn.de

Der Motorradhelm !


• Bester Kopfschutz: ein Integralhelm (nach ECE-R 22) mit Kinnbügel,
   Visier und auffälliger Farbe. An Ihm sollte nicht gespart werden.
• Helm muss fest sitzen und der Kinnriemen mit Einhandöffnung muss
   gleichmäßig anliegen.
• Der Kinnriemen sollte bei jeder Fahrt geschlossen sein !
• Ein leichter Helm beansprucht Ihre Hals- und Nackenmuskulatur weniger,
   auch bei einem Unfall.
• Das Visier: kratzfest, beschlaghemmend und keinesfalls getönt, (was sehr beliebt ist).
• Nach einem Unfall den Helm nicht mehr benutzen –
   auch ohne sichtbaren Schaden kann die Schutzfunktion eingeschränkt sein.