Der Fahrer einer Suzuki GSXR 1000 war offensichtlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve auf den Gegenfahrstreifen geraten.
Als ihm ein Lkw entgegen kam, wich er nach links auf den Grünstreifen aus. Hier überschlug er sich mehrmals und verletzte sich dabei schwer.
Der junge Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Uelzen geflogen. Der Sachschaden am Motorrad wird auf zirka 6000 Euro geschätzt.
Schlechter Start in die Motorradsaison
Mit dem Anstieg der Temperaturen in den letzten Wochen stieg auch die Anzahl der Zweiradfahrer im Straßenverkehr. Wie der Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel, Detlev Maske, jetzt mitteilte, haben sich in diesem Jahr bereits acht Unfälle im Landkreis Soltau-Fallingbostel ereignet, an denen Motorradfahrer beteiligt waren.
Die Folgen für die Motorradfahrer sind immer erheblicher als bei Pkw-Insassen, sie haben schließlich keine Knautschzone. Ein getöteter, zwei schwer- und vier leichtverletzte Biker sind tragische Beweise für diese Erfahrungstatsache.
Unfälle vermeidbar
"Einige Unfälle wären sicherlich vermeidbar gewesen, wenn die betroffenen Kradfahrer weniger riskant und defensiver gefahren wären. Allerdings sind die Motorradfahrer nicht immer selbst Schuld an dieser Bilanz. In der Mehrzahl der Fälle werden die Motorradfahrer einfach nicht von den anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen", so Maske weiter.
"Es müssen sich alle daran gewöhnen, dass wieder vermehrt Motorradfahrer unterwegs sind."
Der Sicherheitsberater fordert mehr "partnerschaftliches Verhalten" im Straßenverkehr. "Wir werden diese Motorradsaison mit vermehrten Zweiradkontrollen begleiten - diese sollen einfach dazu beitragen, die Motorradfahrer bezüglich ihres eigenen Fahrverhaltens und ihrer Sicherheitsausstattung zu sensibilisieren", so der Verkehrssicherheitsberater weiter.
Quelle + Foto: Polizei Soltau-Fallingbostel
Unfälle im Landkreis Soltau-Fallingbostel
Seine schwere Maschine wurde in die Luft katapultiert, flog über eine Hecke und landete in einem Vorgarten. Der Biker war um kurz nach 17.00 Uhr auf der Eisberger Straße in Richtung Eisbergen unterwegs, als er in einer Linkskurve einen vor ihm fahrenden Motorradfahrer offenbar mit hoher Geschwindigkeit überholte.
Als der 46-Jährige wieder den Fahrstreifen wechselte, stürzte er. Während der Mann auf der Straße liegen blieb, rutschte sein Krad nach rechts von der Fahrbahn in einen Graben.
Auf Grund der hohen Geschwindigkeit wurde es anschließend in die Luft geschleudert und landete erst mehrere Meter weiter auf einer Wiese. Weitere, zufällig vorbeikommende Kradfahrer, kümmerten sich zunächst um den Verletzten. Wenig später brachte ihn ein Rettungswagen ins Johannes-Wesling-Klinikum.
Quelle + Foto: Polizei Minden-Lübbecke
Unfälle aus Porta Westfalica
Ein 33-jähriger Motorradfahrer aus dem Ammerland verliert dabei im Verlauf einer Linkskurve nach jetzigem Erkenntnisstand aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad, stürzt und kommt mit dem Krad im rechtsseitig neben der Fahrbahn befindlichen Graben zum Stillstand.
Er erleidet schwere Verletzungen und wird in ein Oldenburger Krankenhaus gebracht. Ein 34-Jähriger aus der Gemeinde Hatten, der sich mit seinem Motorrad direkt hinter dem genannten Beteiligten befunden hat, stürzt ebenfalls mit seinem Motorrad und prallt abschließend gegen einen rechtsseitig neben der Fahrbahn befindlichen Baum.
Aufgrund akuter Lebensgefahr wird er mit dem Rettungshubschrauber in ein Oldenburger Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen kurz darauf erliegt.
An beiden Motorrädern entsteht Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.
Das Kriseninterventionsteam des Malteser-Hilfsdienstes war vor Ort im Einsatz.
Die polizeilichen Ermittlungen zur Ursache des Unfalles, zu denen ergänzend ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, dauern an.
Quelle + Fotos: Polizei Delmenhorst
Unfälle im Landkreis Oldenburg
Nach bisherigem Kenntnisstand dürfte ein 36-jähriger Motorradfahrer aus dem Rheinisch-Bergischen-Kreis die Landstraße 304 aus Richtung der Ortschaft Ellenhausen in Richtung Selters befahren haben, wo er ausgangs einer dortigen Rechtskurve über die Fahrbahnmitte hinaus geriet und mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer kollidierte.
Aufgrund der Kollision gerieten beide Motorräder in Vollbrand und mussten durch die Feuerwehr gelöscht werden. Der entgegenkommende Kradfahrer schleuderte mit seinem Zweirad in eine tiefer liegende Böschung, wo er auf seinem Zweirad bis zur Unkenntlichkeit verbrannte. Der 36-jährige Motorradfahrer wurde von seinem Zweirad geschleudert und erlitt schwerste Verletzungen.
Eine 40-jährige Kradfahrerin fuhr im Anschluss in das auf der Fahrbahn liegende Zweirad des 36-Jährigen, worauf sie stürzte und sich leicht verletzte. Die Ermittlungen zur Feststellung der zweifelsfreien Identität des tödlich verunglückten Motorradfahrers dauern noch an.
Hinweise deuten darauf hin, dass es sich bei diesem um einen 27-jährigen jungen Mann aus dem Rhein-Sieg-Kreis handeln könnte. Der 36-jährige Zweiradfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Köln verbracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde zur Rekonstruktion des Verkehrsunfalls ein Gutachter beauftragt.
Quelle + Foto: Polizei Koblenz
Unfälle im Westerwaldkreis
Eine Gruppe von drei Motorradfahrern aus den Niederlanden befuhr die B257 von Adenau kommend in Richtung Altenahr. Kurz vor Hönningen setzten die beiden vorausfahrenden Motorradfahrer zum Überholen eines 7,5t-Lkw an.
In diesem Moment näherte sich ein Pkw Seat aus der Gegenrichtung. Während die beiden ersten Motorradfahrer noch rechtzeitig vor dem Lkw einscheren konnten, gelang dies dem Dritten der Gruppe nicht mehr. Dieser Motorradfahrer verlor die Kontrolle über sein Krad, schleuderte mit seiner Maschine quer über die Fahrbahn und prallte schließlich gegen die Frontpartie des Pkw.
Trotz schnellen Eingreifens der Rettungskräfte erlag der 52-jährige Niederländer noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Autofahrer wurde leicht verletzt.
Quelle + Foto: Polizei Koblenz
Unfälle im Landkreis Ahrweiler
Der Fahrer einer Suzuki GSXR aus Riedstadt in der Nähe von Darmstadt war mit seinem Krad aus Stade kommend in Richtung Hollern-Twielenfleth unterwegs und hatte nach Angaben von Zeugen vor einer dortigen Linkskurve noch mehrere Fahrzeuge überholt.
In der Kurve verlor er dann die Kontrolle über seine Maschine und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er prallte gegen die Leitplanke und zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu.
Sein Krad rutschte durch die Wucht des Aufpralls noch ca. 70 Meter über die Straße in den Gegenverkehr und prallte dort mit einem entgegenkommenden Polo einer 56-jährigen Fahrerin aus Lühe zusammen, bis es schließlich unter der Leitplanke zum Liegen kam.
Vorbeikommende Ersthelfer versorgten den Biker bis zum Eintreffen des Stader Notarztes. Nach dessen Erstversorgung wurde er vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Stade eingeliefert.
Die L140 musste für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Am Krad entstand Totalschaden und auch der Polo wurde schwer beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 10.000 Euro belaufen.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
weitere Unfälle im Landkreis Stade
Bei dem Unfall wurde ein 32-jähriger Motorradfahrer aus Sittensen lebensgefährlich verletzt.
Ein 43-jähriger Fahrer eines Audi-Cabriolets aus Beckdorf war mit seinem Fahrzeug auf der L130 aus Richtung Sauensiek gekommen und wollte bei km 14,7 nach links auf eine Grundstückzufahrt einbiegen. Dabei übersah er das entgegenkommende Motorrad.
Der 32-jährige Suzukifahrer konnte trotz Vollbremsung einem Zusammenstoß nicht mehr ausweichen und prallte frontal in die vordere rechte Seite des Audi.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kradfahrer in den Seitenraum geschleudert und blieb dort schwer verletzt liegen.
Der Fahrer des Cabriolets und sein 13-jähriger Beifahrer blieben bei dem Unfall unverletzt. Der Audifahrer und weitere Nachbarn leisteten sofort vorbildlich Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Der Notarzt aus Zeven sowie die Besatzung eines Rettungswagens aus Sittensen nahmen die Erstversorgung am Unfallort vor. Der Motorradfahrer musste dann aber aufgrund seiner lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Hamburger Rettungshubschrauber Christoph 29 in die Unfallklinik Boberg geflogen werden.
Der Audi und die Suzuki wurden bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Achtung ! Sie sind wieder da...
Seid ein paar Wochen sind sie wieder verstärkt vertreten, die Motorradfahrer auf den Straßen.
Wichtig ist jetzt, dass alle anderen Verkehrsteilnehmer sich verstärkt auf diese Risikogruppe einstellen. Die schmale Silhouette von einem Motorrad wird schnell übersehen, die Geschwindigkeiten und enormen Beschleunigungswerte werden von vielen Nichtbikern zu oft unterschätzt.
weitere Unfälle im Landkreis Stade
Die alte Dame hatte aus dem Kiebitzweg kommend langsam fahrend die Bundesstraße 73 in Richtung Feldmark überquert und dabei offenbar einen aus Dollern kommenden Motorradfahrer übersehen.
Dieser konnte trotz Bremsung einem Zusammenstoß mit der Frau nicht mehr ausweichen und sie wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Der Motorradfahrer stürzte ebenfalls auf die Fahrbahn und sein Krad rutschte ca. 50 Meter weiter auf die Gegenfahrbahn.
Zum Glück kam in dem Moment gerade kein Gegenverkehr. Die Horneburgerin erlitt bei dem Unfall zunächst lebensgefährliche Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch den Buxtehuder Notarzt vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Stade eingeliefert werden, erlag aber auf dem Transport dahin ihren Verletzungen.
Der 28-Jährige wurde schwer verletzt und ebenfalls vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Stade eingeliefert.
Der Mischlingshund "Cosimir" der Rentnerin, der in einem Korb auf dem Gepäckträger des Fahrrades gesessen hatte, überstand den Unfall offenbar unverletzt und wurde zunächst von Passanten in Obhut genommen.
Das Suzuki Motorrad wurde schwer beschädigt und das Fahrrad total zerstört, der Gesamtschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
weitere Unfälle im Landkreis Stade
Ein 24-jähriger Biker aus Osterode beschleunigte mit seinem Motorrad nach einem Überholvorgang derart, dass er das Krad nicht mehr auf der Straße halten konnte.
Trotz einer Vollbremsung mit einer über 70 Meter langen Blockierspur kam er in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und letztlich auf einem Acker zu liegen.
Dabei hatte der Fahrzeugführer noch Glück, da er äußerst knapp zwischen zwei Straßenbäumen durch fuhr. Der Fahrer wurde schwer verletzt dem Klinikum Herzberg zugeführt. Lebensgefahr besteht nicht.
Quelle + Fotos: Polizei Northeim/Osterode
Motorradsaison hat begonnen
Frühlingshafte Temperaturen und die Sonne scheint. Plötzlich sind sie wieder da! Die Motorradfahrer zieht es mit ihren blitzenden, herausgeputzten und flott gemachten Bikes auf die Straße.
Nach der winterbedingten Ruhephase birgt gerade diese Zeit für die Motorradfahrer erhebliche Gefahren. Die Polizei rät zu erhöhter Vorsicht. Um eine selbst verschuldete Unfallwahrscheinlichkeit auf ein Minimum zu reduzieren, empfiehlt die Polizei, sich zunächst wieder an das Fahrverhalten der Maschine zu gewöhnen und sich langsam dem Fahrvermögen der vergangenen Saison anzunähern.
Die Polizei empfiehlt kleinere Übungseinheiten, um sich wieder an den Spaß bringenden Fahrstil des letzten Jahres heranzutasten. Ideal ist die Teilnahme an einem Sicherheitstraining, das unter anderem auch von Automobilclubs angeboten wird.
Quelle: Polizei
weitere Unfälle im Landkreis Osterode am Harz