Um 15.56 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Hohenzollernstraße und Eickener Höhe aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß zweier Pkw.
Ein 38-jähriger Mann aus Mönchengladbach befuhr mit seinem Audi die Hohenzollernstraße in Fahrtrichtung Eicken. In Höhe der Kreuzung zur Eickener Höhe stieß der Audi frontal mit einem aus seiner Sicht von links kommenden Nissan zusammen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Nissan in Drehung versetzt, schleuderte und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Baum.
Der 20-jährige Fahrer wurde dabei schwerstverletzt und einem Mönchengladbacher Krankenhaus zur intensivmedizinischen Versorgung zugeführt. Seine 19-jährige Beifahrerin zog sich derart schwere Kopfverletzungen zu, dass sie noch am Unfallort verstarb.
Der Fahrer des Audis verletzte sich bei dem Unfall nur leicht und konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Die Hohenzollernstraße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen Schwogenstrasse und Bröseweg gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle + Fotos: Polizei Mönchengladbach
Um 06.10 Uhr befuhr eine 20-jährige Audifahrerin die Flurstraße aus Richtung Böckum in Richtung Benninghausen.
Ausgangs einer Rechtskurve verlor die junge Erwitterin auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug und kam ins Schleudern. Das Auto landete im linken Graben und wurde total beschädigt. Die Fahrerin wurde leicht verletzt zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Unfallursache ist offensichtlich die nicht angepasste Geschwindigkeit.
Quelle + Foto: Polizei Soest
Ein 18-jähriger Fahrzeugführer aus Duisburg befuhr mit seinem Pkw die Heerstraße aus Richtung Duisburg kommend in Fahrtrichtung Voerde.
In Höhe der Konrad-Adenauer-Straße kam der Pkw auf regennasser Fahrbahn und vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum.
Autounfall fordert zwei Todesopfer
Der Fahrzeugführer verstarb noch an der Unfallstelle. Seine ebenfalls 18-jährige Beifahrerin aus Duisburg wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Duisburger Krankenhaus eingeliefert, wo sie noch in der Nacht verstarb.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 12.000,- Euro.
Die Heerstraße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen der Konrad-Adenauer-Straße und der Rotbachstraße komplett gesperrt.
Quelle: Polizei Wesel
Fotos: © Wiebold TVnews
Fahranfänger verlor Kontrolle
Gegen 02.35 Uhr befuhr ein nur 19 Jahre junger Velberter, mit einem Ford Fiesta, die außerörtliche Werdener Straße zwischen Essen-Werden und Velbert in Fahrtrichtung zur Schloßstadt. In einer Rechtskurve, in Höhe der Einmündung Buchfeld, in der allgemein eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h, bei Nässe nur 50 km/h erlaubt sind, verlor er auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Am Steuer eingenickt?
Nach eigenen Angaben des jungen Fahrers fiel er auf dem späten Heimweg von der Arbeit in einen Sekundenschlaf, wodurch der Wagen über die Fahrspur des Gegenverkehrs hinweg nach links aus der Kurve und von der Fahrbahn abkam.
Dabei kollidierte der Fiesta mit einer Richtungstafel neben der Straße als auch einem Verkehrszeichen im Einmündungsbereich Buchfeld. Von hier lenkte der 19-Jährige seinen Wagen wieder auf die Fahrbahn und über die Fahrspur des Gegenverkehrs.
Glück im Unglück
Dabei kam es mit viel Glück nicht zur Kollision mit dem PKW eines entgegenkommenden 37-jährigen Mannes aus Essen, der mit seinem Fahrzeug allerdings mehrere Trümmerteile des vorangegangenen Unfalls überrollte. Ob dabei am Unterboden seines PKW Schaden entstand, steht noch nicht abschließend fest.
Der 19-jährige Unfallfahrer brachte den mehrfach stark beschädigten Ford Fiesta mit zerstörter Windschutzscheibe, gegen welche Trümmer der Verkehrseinrichtungen geprallt waren, unverletzt auf dem rechten Seitenstreifen der Bundesstraße zum Stillstand.
Ursache schnell gefunden
Bei der polizeilichen Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass er erkennbar unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,3 Promille. Daraufhin wurde ein Strafverfahren eingeleitet und eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt, der Führerschein des Beschuldigten sichergestellt und diesem bis auf Weiteres jedes Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge ausdrücklich untersagt. Beim Unfall entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von rund 9.000,- Euro, Personenschaden war nicht zu beklagen.
0,0-Promille-Grenze
Unabhängig von dem in diesem Fall festgestellten hohen Promillewert, sowie dessen Unfallfolgen und besonderer Strafbarkeit, weist die Polizei in diesem Zusammenhang noch einmal alle jungen Fahrzeugführer ausdrücklich auf die 0,0-Promille-Grenze hin, welche für Fahranfänger in der Probezeit und jeden jungen Fahrer unter 21 Jahren gilt.
Hohe Strafen für Fahranfänger
Wer als solch ein junger Fahrer bei Verstößen (auch ohne Unfall) erwischt wird, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 200,- bis 1.500,- Euro rechnen. Hinzu kommen mindestens zwei Punkte im Verkehrszentralregister. Bei Fahranfängern, die sich noch in der Probezeit befinden, verlängert sich zudem die Probezeit um weitere zwei Jahre und es wird ein Aufbauseminar mit Kosten von bis zu 200 Euro angeordnet. Dann gilt auch die Null-Promille-Regel weitere zwei Jahre. Außerdem gelten natürlich auch für alle jungen Fahrer zusätzlich die weiteren allgemeinen Promillegrenzen, die ein Fahrverbot und Geldbußen ab 0,5 Promille sowie Geldstrafe und Entzug der Fahrerlaubnis bei relativer oder absoluter Fahruntüchtigkeit (ab 0,3 bzw. 1,1 Promille) vorsehen.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Ein 18-jähriger Fahranfänger aus Rüthen fuhr mit seinem Ford Fiesta gegen 20:00 Uhr auf dem "Sunnerweg" in Richtung Meiste. Auf der schneeglatten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über sein Auto.
Der Ford geriet ins Schleudern, kam von der Straße ab, überschlug sich und rutschte eine Böschung herunter. Hier blieb der Fiesta auf dem Dach liegen.
Der junge Fahrer konnte das Auto selbst verlassen, wurde jedoch schwer verletzt. An dem Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden von etwa 1000,- €.
Quelle + Foto: Polizei Soest
Am frühen und noch dunklen Donnerstagmorgen, gegen 07.20 Uhr, befuhr eine 23-jährige Frau aus Mettmann, mit ihrem Ford Fiesta, die außerörtliche Metzkausener Straße (L156) in Ratingen-Homberg, aus Richtung Mettmann-Metzkausen kommend, in Fahrtrichtung Heiligenhaus.
23-Jährige in den Gegenverkehr geraten
Auf der mit 70 km/h beschilderten Steigungsstrecke, nach dem Kurvenbereich hinter der Einmündung Steinhauser Straße, geriet sie mit ihrem Fahrzeug aus bisher noch ungeklärter Ursache zu weit nach links und auf die Fahrspur des Gegenverkehrs.
Frontalzusammenstoß mit Linienbus
Dadurch kam es zur Kollision mit einem MAN-Kraftomnibus A21 der Rheinbahn AG Düsseldorf, dessen 44-jähriger Fahrer aus Remscheid die Kollision mit dem PKW nicht verhindern konnte.
Junge Fahrerin im Wrack eingeklemmt
Bei der schweren frontalen Kollision der zwei Fahrzeuge wurden der Fiesta total zerstört, seine Fahrerin schwer verletzt und im Autowrack eingeklemmt. Der Busfahrer im mittelschwer beschädigten Linienbus, in dem sich zur Unfallzeit keine Fahrgäste befanden, erlitt leichte Verletzungen und einen schweren Schock.
Die Bergung der Ford-Fahrerin, welche von der Feuerwehr aus dem zerstörten Fiesta regelrecht herausgeschnitten werden musste, dauerte ca. zwanzig Minuten.
23-Jährige schwer verletzt
Mit notärztlicher Erstversorgung wurde sie anschließend in eine Duisburger Spezialklinik gebracht, wo die schwer verletzte Patientin zur stationären ärztlichen Behandlung verblieb. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der behandelnden Ärzte nicht.
Der leichter verletzte Busfahrer wurde mit einem zweiten Rettungswagen ins St. Marien Krankenhaus nach Ratingen gebracht, welches der Patient nach ambulanter ärztlicher Behandlung wieder verlassen konnte.
An den beiden Unfallfahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von mehr als 10.000,- Euro.
Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten wurden die L156 zwischen Meiersberger Straße (L422) und Steinhauser Straße für mehr als zwei Stunden komplett gesperrt, der Verkehr über die Steinhauser Straße um- bzw. abgeleitet.
Das Fahrzeugwrack des Fiestas wurde von der Polizei sichergestellt, dazu von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Die Polizei vermutet nicht angepasste Geschwindigkeit als Ursache für den Unfall am Mittwochabend.
Ein junger Autofahrer, der in Richtung Siegelbach unterwegs war, verlor kurz nach 22 Uhr die Kontrolle über seinen Pkw und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen fuhr in die Böschung, drehte sich mehrfach und kam schließlich auf dem rechten Fahrstreifen in entgegengesetzter Richtung zum Stehen.
Der 18-jährige Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Über seine Verletzungen ist derzeit nichts bekannt. Während der Bergungsarbeiten war die B270 für etwa 45 Minuten voll gesperrt.
Quelle + Foto: Polizei
Bei dem Alleinunfall ist am Montagmorgen ein 24-jähriger Mann schwer verletzt worden. Der Golffahrer fuhr gegen 09:05 Uhr von Dalheim in Richtung Lichtenau.
Am Ende einer Linkskurve kam das Auto nach rechts von der Straße ab. Der Golf kollidierte mit einem Baum und auf einer Strecke von rund 100 Metern mit weiteren Bäumen und Buschwerk. Dabei überschlug sich der Wagen und blieb mit Totalschaden auf dem Dach liegen.
Der schwer verletzte Fahrer konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Ein Lasterfahrer hielt an, leistete Erste Hilfe und alarmierte den Rettungsdienst. Mit einem Rettungswagen wurde der 24-Jährige in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht.
Quelle + Foto: Polizei Paderborn
Auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern
Ausgangs einer Linkskurve kam ein mit zwei Personen besetzter Smart um 08.30 Uhr auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Anschließend rutschte das Fahrzeug in einen wasserführenden Graben.
Der 18-jährige Fahrer starb noch an der Unfallstelle, sein ein Jahr jüngerer Beifahrer musste in ein Krankenhaus geflogen werden, wo er noch am Vormittag seinen lebensgefährlichen Verletzungen erlag.
Noch an der Unfallstelle hatten Polizisten und Ersthelfer minutenlang den Kopf des Jungen über Wasser gehalten, um ihn vor dem Ertrinken zu bewahren. Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Lilienthal gelang es schließlich, das instabile und bis zur Hälfte im Wasser liegende Unfallfahrzeug zu fixieren. Erst danach konnten die eingeklemmten Insassen aus den Trümmern befreit werden.
Unangepasste Geschwindigkeit
Ursache des Unfalles war nicht angepasste Geschwindigkeit.
Gefährliche Rutschbahnen im Landkreis Osterholz
Überfrierende Nässe hatte am Morgen viele Straßen im Landkreis Osterholz in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Es haben sich bereits mehrere Verkehrsunfälle ereignet. Überwiegend blieb es bei Blechschäden.
Fahren Sie angepasst!
Die Polizei nimmt die Unfallserie zum Anlass, um gerade im Hinblick auf die zurzeit häufig wechselnden Witterungsbedingungen nochmals zur defensiven Fahrweise zu mahnen. Passen sie Ihre Geschwindigkeit immer den aktuellen Straßenverhältnissen an, planen Sie längere Fahrtzeiten ein und überschätzen sie nie ihre eigenen Fähigkeiten.
Quelle + Fotos: Polizei Verden / Osterholz
Bei dem Unfall in der Nacht von Freitag auf Samstag ist ein Sachschaden in Höhe von ca. 24.000 Euro entstanden. Glücklicherweise hat sich niemand verletzt.
Überhöhte Geschwindigkeit?
Ein BMW aus Herdecke, gelenkt von einem 18-jährigen Schüler und besetzt mit drei weiteren Jugendlichen war gegen 01.35 Uhr auf dem Kurt-Schumacher-Ring, vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug prallte an der Einmündung Preußerstraße zunächst gegen eine Verkehrsinsel und anschließend gegen einen Ampelmast. Durch die Wucht des Aufpralls knickte der Mast komplett um und stürzte auf die Fahrbahn.
Glück im Unglück
Der BMW war im linken Frontbereich völlig zerstört, das linke Vorderrad fast abgerissen. Trotz des heftigen Aufpralls blieben glücklicherweise alle Insassen unverletzt und konnten sich selbstständig aus dem Unfallfahrzeug befreien. Auch durch den umstürzenden Lichtmast kamen zum Glück und keine Personen zu schaden.
Quelle + Foto: Polizei Hagen
Ein 20-jähriger Pkw Fahrer ist bei dem Unfall am Freitagmorgen, gegen 04.15 Uhr, ums Leben gekommen. Der junge Mann aus der Gemeinde Hatten war aus ungeklärter Ursache auf der Fahrt in Richtung Kirchhatten im Bereich der Einmündung Mühlenweg nach links von der Fahrbahn abgekommen und hierbei frontal gegen einen Baum geprallt.
Der 20-Jährige wurde aus dem Auto herausgeschleudert und verstarb infolge seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Sein Pkw wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und kam dort total beschädigt zum Stillstand.
Einsatzkräfte unter Schock
Zur technischen Hilfeleistung kamen vor Ort Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhatten zum Einsatz. Während ihres Einsatzes wurde bekannt, dass es sich beim Verunglückten um ein Mitglied ihrer Ortsfeuerwehr handelt. Für die Feuerwehrleute war es ein besonders schwerer Einsatz, der nicht so einfach verarbeitet werden kann. Angehörige des Kriseninterventionsteams des Malteser-Hilfsdienstes aus Sandkrug betreuten daher im Anschluss an den Einsatz die Feuerwehrkräfte.
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch weitere Fahrzeuginsassen in dem verunglückten Pkw befunden haben, wurde das Umfeld der Unfallstelle mit einem mit einer Wärmebildkamera ausgestatteten Polizeihubschrauber abgesucht. Die Landestraße war im Bereich der Unfallstelle bis 9.15 Uhr voll gesperrt.
Quelle + Fotos: Polizei Delmenhorst / Oldenburg - Land
Bei dem schweren Unfall am Dienstagnachmittag ist ein 20-jähriger Fahranfänger aus der Gemeinde Blender noch an der Unfallstelle verstorben.
Tödlicher Frontalzusammenstoß
Aus bislang ungeklärter Ursache war er mit seinem VW-Polo auf der Landstraße zwischen Lunsen und Morsum in den Gegenverkehr geraten, hatte den entgegen kommenden Toyota einer 42-jährigen Asendorferin am Spiegel touchiert und war dann frontal mit dem BMW Kombi eines 46 Jahre alten Mannes aus Achim zusammengeprallt.
Durch den Aufprall zog sich der 20-Jährige so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle starb. Ein Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen. Der 46-jährige BMW-Fahrer erlitt einen Schock und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die 42-jährige Toyota-Fahrerin blieb unverletzt.
Unklar ist bislang, warum der 20-Jährige kurz hinter einer Abzweigung in den Gegenverkehr geriet. Einen Hinweis auf Alkohol- oder Drogenbeeinflussung des Fahranfängers hat die Polizei nicht. Bislang gibt es auch nur wenige Zeugen des Unfalles.
Zur Klärung der Unfallursache haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen eingeschaltet. Der VW-Polo des Unfallverursachers und der BMW Kombi des Achimers wurden zu Untersuchungszwecken beschlagnahmt.
Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste die Landesstraße zwischen Lunsen und Ahsen-Oetzen für zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden.
An der Unfallstelle kamen auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Morsum, Thedinghausen und Blender zum Einsatz. Anfängliche Befürchtungen, der Polo-Fahrer sei in den Trümmern seines Fahrzeuges eingeklemmt, bestätigten sich jedoch nicht. Ersthelfer bargen ihn aus dem Fahrzeug, bevor die Helfer eintrafen.
Quelle + Fotos: Polizei Verden / Osterholz
Gegen 23.19 Uhr befuhren 3 junge Männer im Alter von 19, 19 und 21 Jahren, die alle aus Nottuln stammen, die B525 aus Richtung Darup kommend in Fahrtrichtung Coesfeld.
Stark überhöhte Geschwindigkeit
Sie überholten dabei mit offensichtlich stark überhöhter Geschwindigkeit zunächst einen PKW und einen Taxi-Bus. Ausgangs einer Rechtskurve geriet das Auto nach dem Abschluss des Überholvorgangs ins Schleudern. Das Auto prallte gegen einen Straßenbaum am linken Fahrbahnrand.
Auto in zwei Teile zerrissen
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto in zwei Teile zerrissen. Zwei Insassen, 19 und 21 Jahre alt, wurden aus dem PKW auf die angrenzende Grünfläche geschleudert. Der dritte Fahrzeuginsasse, 19 Jahre alt, wurde im Fahrzeugheck eingeklemmt und verstarb ebenso wie die beiden anderen Personen noch an der Unfallstelle.
Die Bundesstraße B525 wurde bis in die frühen Morgenstunden komplett gesperrt, zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Der Sachschaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt.
Nach Klärung der Identität der Personen wurden die Angehörigen notfallseelsorgerisch betreut. Die Spurensuche wird im Tagesverlauf an der Unfallstelle fortgesetzt.
Schockierende Ermittlungsergebnisse
Die Ermittlungen der Polizei, des KFZ-Sachverständigen und der Staatsanwaltschaft Münster ergaben, dass der 21-jährige Mann aus Nottuln das Auto gefahren hatte. Der 21-jährige Fahrer und der 19-jährige Beifahrer auf dem Vordersitz waren offensichtlich nicht angeschnallt. Der 19-jährige Mann, der auf der Rückbank saß, hatte den Gurt angelegt.
Der Sachverständige hat im Rahmen der technischen Untersuchung des PKW festgestellt, dass das Auto mit 3 Winter- und einem Sommerreifen ausgestattet war. Zudem ist offensichtlich erst wenige Tage vor dem Unfall ein anderer Motor als der serienmäßig vorgesehene Motor im Fahrzeug verbaut worden. Der nachträglich eingebaute Motor hatte zudem eine deutlich höhere PS-Leistung.
Nach Auswertung der Spuren liegen weiterhin keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vor, Anhaltspunkte für Alkohol- oder BTM Konsum beim Fahrer konnten ebenfalls nicht erlangt werden. Endgültige Klarheit wird die Auswertung einer beim 21-jährigen Fahrer entnommen Blutprobe ergeben, das Ergebnis wird allerdings erst in einigen Tagen vorliegen.
Unfallursächlich war nach Auswertung aller verfügbaren Spuren somit in erster Linie überhöhte Geschwindigkeit. Die Vernehmung von Zeugen und die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizei Coesfeld + Staatsanwaltschaft Münster
Fotos: © Wiebold TVnews