Ein junger Autofahrer hatte laut Polizei, beim Linksabbiegen einen bevorrechtigten Wagen übersehen. Kurz vor 19.00 Uhr befuhr der 20-jährige Autofahrer aus Jülich die Römerstraße in Fahrtrichtung stadteinwärts.
Mit quietschenden Reifen und unverminderter Geschwindigkeit, so Zeugen, sei der junge Fahrer an der beampelten Kreuzung zur Neusser Straße nach links auf die Große Rurstraße abgebogen. Dabei missachtete er jedoch den Vorrang einer 46-jährigen Jülicherin, die ihm mit einem Sportwagen auf der Römerstraße in Fahrtrichtung stadtauswärts entgegen kam.
Beim Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge entstanden insgesamt etwa 25.000 Euro Sachschaden. Die beiden Fahrzeugführer mussten durch RTW zur jeweils ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.
Quelle + Foto: Polizei Düren
Ein 20-Jähriger betrunkener Autofahrer hat sich bei dem Verkehrsunfall am Dienstag in den frühen Morgenstunden schwer verletzt. Der junge Mann war von der Straße abgekommen und gegen die Betoneinfriedung einer Tankstelle geprallt.
Nach Feststellungen der Polizei war der Fahrer gegen 4.35 Uhr auf der Hauptstraße in Richtung Osten unterwegs.
Rund 150 Meter hinter der Kreuzung mit der Eikeler Straße kam der Wagen in einer leichten, langgezogenen Rechtskurve mehrfach nach links ab und prallte jeweils gegen den Bordstein. Als der 20-Jährige gegensteuerte, kam der Wagen ins Schleudern und prallte gegen die Betoneinfriedung einer dortigen Tankstelle. Danach driftete der Pkw wieder zurück und blieb schließlich mittig auf der Fahrbahn stehen.
Junger Fahrer betrunken und nicht angeschnallt
Zeugen, die durch Motorengeräusche und einem lauten Knall auf den Unfall aufmerksam wurden, fanden den alkoholisierten 20-Jährigen schwer verletzt auf dem Rücksitz seines Autos. Offenbar hatte er den Sicherheitsgurt nicht angelegt und war durch die Wucht des Aufpralls durch den Fahrzeuginnenraum gewirbelt worden.
Ein Rettungswagen brachte den Verletzten anschließend ins Krankenhaus. Hier wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen.
Die Feuerwehr hatte vorsichtshalber die Umgebung mittels einer Wärmebildkamera nach möglichen weiteren Insassen abgesucht. Die Unfallstelle zog sich über eine Länge von zirka 180 Meter.
Quelle + Fotos: Polizei Minden-Lübbecke
Unfälle im Kreis Minden-Lübbecke
Ein BMW mit drei Insassen war in der Kurve im Abfahrtsbereich offenbar infolge unangepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen.
Dabei prallte der Pkw gegen einen Baum und wurde in zwei Teile gerissen. Der 22-jährige Beifahrer musste von der Freiwilligen Feuerwehr Soltau mit der Rettungsschere aus dem Wrack befreit werden.
Er wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Hamburg geflogen.
Die beiden anderen Männer im Alter von 20 und 22 Jahren wurden mit schweren Verletzungen in das Heidekreisklinikum nach Soltau transportiert.
Quelle + Fotos: Polizei Soltau-Fallingbostel
Unfälle im Landkreis Soltau-Fallingbostel
Ein 24-jähriger VW Golf Fahrer aus Oldenburg hatte die Landesstraße in Richtung Kirchhatten befahren und beabsichtigt, nach links in den Grenzweg (Gemeindestraße) abzubiegen.
Beim Abbiegen kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Alfa Romeo eines 24-Jährigen aus der Gemeinde Bockhorn (Kreis Friesland), der die Straße in Richtung Oldenburg befahren hatte.
Der 24-jährige Bockhorner, der infolge der Kollision mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen war, wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Nach Erstversorgung durch Rettungskräfte wurde er zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in eine Oldenburger Klinik eingeliefert.
Der 24-jährige Oldenburger blieb unverletzt. Die total beschädigten Unfallfahrzeuge wurden mit Abschleppfahrzeugen abtransportiert.
Quelle + Fotos: Polizei Delmenhorst / Oldenburg - Land
Unfälle im Landkreis Oldenburg
Die junge Frau war mit ihrem Auto auf der Stader Straße aus Richtung Innenstadt gekommen und wollte nach rechts auf die Bundesstraße in Richtung Neukloster einbiegen.
Dabei geriet sie nach Zeugenaussagen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, ihr Fahrzeug dreht sich um 180 Grad und prallte mit dem Heck gegen eine MAN-Zugmaschine eines 47-jährigen LKW-Fahrers aus Groß Garz in Sachsen-Anhalt, der in Richtung Hamburg unterwegs war.
Er hatte noch versucht zu bremsen, konnte der Kollision aber nicht mehr ausweichen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes in den Seitenraum geschleudert und blieb völlig zerstört neben dem Sattelzug im dortigen Straßengraben liegen.
Die Staderin konnte durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes aus dem Wrack befreit werden und wurde nach der Erstversorgung durch die Buxtehuder Notärztin mit schweren Verletzungen ins Elbeklinikum Buxtehude eingeliefert.
Der LKW-Fahrer blieb bis auf einen Schock unverletzt und brauchte nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Da zunächst davon ausgegangen wurde, dass Personen eingeklemmt seien, wurden beide Züge der Feuerwehr Buxtehude alarmiert und rückten mit ca. 35 Feuerwehrleuten an.
Sie halfen bei den Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und sicherten das Unfallfahrzeug gegen auslaufende Kraftstoffe ab.
Die Bundesstraße 73 musste für ca. eine Stunde halbseitig gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Es kam zu kilometerlangen Staus in beide Fahrtrichtungen und erheblichen Behinderungen in der Stader Straße.
Der Mercedes wurde bei dem Unfall total zerstört und die Zugmaschine ebenfalls erheblich beschädigt.
Der Gesamtschaden dürfte sich auf mindestens 40.000 Euro belaufen.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Ein 22-jähriger Langenfelder befuhr mit einem 3er BMW, gegen 15.05 Uhr, die Alfred-Nobel-Straße aus Richtung Bleer Straße in Richtung Heide.
Nach Angaben des Fahrers, befand sich in einer leichten Linkskurve auf der Fahrbahn ein kleiner Ast.
Da sein Fahrzeug tiefer gelegt war, wollte er das Hindernis umfahren und wich nach links aus.
Dabei kam sein Fahrzeug ins Schleudern, drehte sich um 180° und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Straßenbaum.
Bei dem Unfall wurde die 26-jährige Beifahrerin im BMW schwer verletzt und musste von der Feuerwehr Monheim aus dem Autowrack befreit werden. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.
Beide wurden in ein Leverkusener Krankenhaus gebracht.
Während der Fahrer die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte, musste seine Beifahrerin dort stationär verbleiben.
Zunächst war ein Rettungshubschrauber angefordert worden, der jedoch für den Transport der Schwerverletzten letztlich nicht erforderlich war.
Entgegen ersten Befürchtungen konnte die Beifahrerin doch mit einem Rettungstransportwagen ins Klinikum gebracht werden.
Bei dem Unfall entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Während der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme wurde die Alfred-Nobel-Straße im Bereich der Unfallstelle in beide Richtungen gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Gegen 07.00 Uhr, befuhr nach derzeitigen Erkenntnissen ein 22-jähriger Leverkusener mit einem BMW X5 die Kalkhecker Straße aus Richtung Hitdorf. An der Einmündung Rheindorfer Straße geriet der Wagen nach links von der Fahrbahn ab, fuhr auf die Verkehrsinsel und rammte dort den Mast einer Verkehrsampel, wobei die Ampelanlage zerstört wurde.
Beim Eintreffen der Beamten wies sich ein 25-jähriger Leverkusener als Fahrzeugführer aus. Bei der Unfallaufnahme wurden die Beamten an der Unfallstelle jedoch auf einen offensichtlich alkoholisierten Mann aufmerksam, der ähnlich aussah, wie der angebliche Unfallfahrer.
Täuschung durch Zeugen vereitelt
Es stellte sich heraus, dass es sich bei ihm um den 22-Jährigen ebenfalls in Leverkusen wohnhaften Halter des verunfallten BMW handelte und das er der Bruder des angeblichen Fahrers war.
Als die Beamten die näheren Umstände erfragen wollten, versuchte der 22-Jährige zu flüchten, konnte aber eingeholt und festgehalten werden.
Nach übereinstimmenden Aussagen von mehreren unabhängigen Zeugen hatte der 22-Jährige alkoholisierte Halter des BMW den PKW selbst gefahren und nach dem Unfall offensichtlich seinen Bruder telefonisch zur Unfallstelle bestellt, der sich als Fahrer ausgeben sollte.
Einem Zeugen hatte der Fahrer sogar Schweigegeld angeboten.
Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt.
Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Dem Tatverdächtigen wurde im Langenfelder Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.
Trunkenheit und Unfallflucht
Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer und Unfallflucht eingeleitet.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Am 11. September 2010 kam es zwischen Marienhagen und Lübbrechtsen zu einem schweren Verkehrsunfall.
Beim Eintreffen der ersten Rettungsdienste und der Feuerwehr war keine Person mehr im verunfallten Pkw. Der 19-jährige Fahrzeugführer aus Rott, konnte selbst aus dem Fahrzeug klettern. Seine 24-jährige Beifahrerin aus Hoyershausen lag schwer verletzt im Fahrzeug. Sie wurde von den an der Unfallstelle zuerst eintreffenden Ersthelfern aus dem Fahrzeug geborgen und entsprechend im Straßengraben liegend betreut.
Die junge Frau wurde später notärztlich versorgt und dem Johanniter-Krankenhaus in Gronau zugeführt. Lebensbedrohliche Verletzungen hat sie glücklicherweise nicht davongetragen.
Zum Unfallhergang konnte festgestellt werden, das der 19-Jährige auf der K429 aus Marienhagen kommend beim Durchfahren einer Rechtskurve vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf den Randstreifen kam und der Pkw dann beim Gegenlenken ins Schleudern geriet. Der Pkw schleuderte durch den Straßengraben, prallte in die Böschung und blieb auf dem Dach liegen. Durch den Unfall wurde der Pkw vollständig beschädigt.
Quelle + Foto: Polizei Hildesheim
Unfälle im Landkreis Hildesheim
Im Bereich Clünder hatte die junge Frau die Autobahnbrücke bereits passiert und war infolge unangepasster Geschwindigkeit in der Kurve nach rechts von der Fahrbahn gekommen.
Daraufhin lenkte sie ihr Fahrzeug zu stark nach links und übersteuerte. Sie verlor die Kontrolle über ihren Wagen, geriet ins Schleudern und prallte im rechten Seitenraum mit der Fahrerseite voll gegen einen Baum.
Die 18-Jährige war sofort tot und musste von den Freiwilligen Feuerwehren Rotenburg und Mulmshorn aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden.
Erst halbes Jahr den Führerschein
Die junge Frau war Fahranfängerin und hatte erst etwas über ein halbes Jahr den Führerschein.
Zeuge gesucht
Ein 13-jähriger Schüler aus Clünder hatte den Unfall bemerkt und geistesgegenwärtig sofort Polizei und Rettungskräfte über Notruf verständigt. Er sah noch kurz zuvor einen Trecker, dessen Fahrer möglicherweise den Unfall gesehen haben könnte. Die Polizei Sottrum (Tel. 04264-370190) bittet den Zeugen, sich zu melden.
Quelle + Foto: Polizei Rotenburg
Unfälle im Landkreis Rotenburg
Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam es in den Morgenstunden auf der Artlenburger Landstraße auf der Brücke über die sogenannte Lüneburger Ostumgehung.
Dabei wurden zwei unfallbeteiligte Männer sowie eine Frau schwer verletzt.
Aus bisher ungeklärter Ursache war der Fahrer eines VW Passat aus dem Landkreis Ratzeburg in Schleswig-Holstein gegen 07:00 Uhr auf der Bundesstraße 209 in den Gegenverkehr gefahren.
Der 19-Jährige Fahrer war auf der Artlenburger Landstraße in Richtung Lüneburg unterwegs, als er mit dem entgegenkommenden Peugeot einer 37-jährigen Lüneburgerin kollidierte.
Der 19-Jährige, sein 27-jähriger Beifahrer sowie die 37-Jährige wurden schwer verletzt mit Rettungswagen ins Städtische Klinikum gebracht.
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt gut 20.000 Euro.
Die Bundesstraße musste für die Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme teilweise voll gesperrt werden.
Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr ("Rush Hour").
Quelle + Fotos: Polizei Lüneburg
Der 19-jährige Nevigeser fuhr gegen 13.25 Uhr, mit einem silbergrauen Seat Toledo, die stark abschüssige und kurvenreiche Straße Ibacher Mühle (L107) im Velberter Ortsteil Neviges, aus Richtung Wuppertal-Dönberg kommend, in Fahrtrichtung Siebeneicker Straße.
Inmitten einer langgezogenen Kurvenkombination überholte er nach eigenen Angaben einen nur langsam vorausfahrenden LKW und scherte erst in einer langgezogenen Linkskurve wieder vor dem Überholten ein.
Dabei verlor er jedoch bei starkem Regen, in Folge unangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn, die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der PKW schleuderte mit hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn, überquerte den dort zur Unfallzeit glücklicher Weise nicht frequentierten Geh- und Radweg und landete in einem Graben.
Dort überschlug sich der Seat und kam total beschädigt auf dem Fahrzeugdach zum Liegen.
Der 19-jährige Fahrer und seine 14-jährige Beifahrerin konnten sich selber unverletzt aus dem Fahrzeugwrack befreien.
Am Unfallwagen entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von ca. 10.000,- Euro.
Der totalbeschädigte Seat wurde vom Vertragsunternehmen eines großen deutschen Pannendienstes geborgen und abgeschleppt.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann