So war u. a. die Windschutzscheibe eingerissen und der Hauptrahmen war deutlich an- und zum Teil durchgerostet. Da die Beamten hier erhebliche Zweifel an der Verkehrssicherheit des Fahrzeugs hatten, wurde am 28. Juli der TÜV in Mettmann aufgesucht. Dort wurden am Fahrzeug insgesamt 20 Mängel festgestellt. Der Lkw war eindeutig verkehrsunsicher.
Des weiteren stellte sich heraus, dass die Kühlung des Fahrzeugs, mit welchem auch Milchprodukte und Tiefkühlartikel transportiert wurden, defekt war. So wurden schon zum Zeitpunkt der Kontrolle Spezialisten des Amtes für Lebensmittelüberwachung des Kreises Mettmann informiert. Diese stellten schnell fest, dass die Lebensmittel nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet waren und versahen den Kühlaufbau bereits vor Ort mit einem amtlichen Siegel.
Dadurch wurde sichergestellt, dass die unzureichend gekühlten Lebensmittel nicht mehr in den Handel gelangen konnten und der Vernichtung zugeführt wurden.
Den 38-Jährigen aus Krefeld stammenden Fahrzeugführer und die ebenfalls aus Krefeld stammende Halterin des Lkw erwarten empfindliche Geldbußen und umfangreiche Eintragungen in Flensburg.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Der Fahrer war nicht mehr vor Ort. Anhand der Unfallspuren stellten die Polizeibeamten fest, dass der LKW-Kleintransporter der Marke Renault ausgangs einer langgezogenen Kurve vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Straßenbaum geprallt war.
Nachdem der Wagen den Baum entwurzelt hatte, stürzte er auf die rechte Fahrzeugseite und blieb auf einem Acker liegen. Der Fahrer hatte sich vom Unfallort entfernt.
Äußerst ungewöhnlich
Noch während der Unfallaufnahme erschien ein Abschleppwagen, dessen Fahrer den Auftrag zur Bergung hatte und der sich im Besitz des Autoschlüssels befand. Den hatte er per Taxi-Kurier erhalten.
Der LKW wurde durch die Beamten sichergestellt. Die Ermittlungen beim Halter des LKW dauern an. Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens auf ca. 21.000 €.
Zeugen gesucht
Hinweise zum Unfall nimmt die Polizei in Lübbecke unter ihrer Rufnummer 05741 - 2770 entgegen.
Quelle + Fotos: Polizei Minden-Lübbecke
Gegen 07.15 Uhr, befuhr ein 23-Jähriger aus Kürten mit seinem Geländewagen die Börscher Straße.
Voller Übermut fuhr er in Richtung Hahn auf eine Wiese, um schlicht abzukürzen. Doch er war viel zu schnell, so dass er in einem abschüssigen Teil der Wiese die Kontrolle über seinen Geländewagen verlor und sich mit dem Fahrzeug mehrfach überschlug.
Letztlich kam der Wagen auf den Rädern zum Stehen. Glücklicherweise wurde lediglich ein gleichaltriger Mitfahrer aus Kürten leicht verletzt, obwohl sich zum Unfallzeitpunkt noch drei weitere Mitfahrer in dem Geländewagen befanden. Das Fahrzeug wurde total zerstört. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 10.000 Euro. Zu vermerken sei noch, dass der Unfallfahrer nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand.
Quelle + Foto: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis
Gegen 15.00 Uhr befuhr ein 61-jähriger Mindener die Bundesstraße 65 in Richtung Stadthagen.
In Höhe des Blitzkastens am Lohhof bei Heuerßen brach sein Fahrzeug nach eigenen Angaben plötzlich und unerwartet nach links aus, überquerte die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Baum.
Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vorsichtshalber ins Krankenhaus Stadthagen eingeliefert.
An dem Jaguar entstand ein Sachschaden von geschätzten 15.000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Nienburg-Schaumburg
Achtung Blitzer
Häufig kommt es an stationären Blitzanlagen zu Vollbremsungen und damit verbundenen gefährlichen Situationen. Nicht ohne Grund sind unmittelbar vor einigen der so genannten Starenkästen Bremsspuren auf dem Asphalt. Die Fahrer die solche Spuren hinterlassen, sind in der Regel nicht mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Ob der Jaguarfahrer sich vor der Blitzanlage erschreckt hatte, weil er zu schnell unterwegs war, ist in diesem Fall aber völlig unklar.

Ein Roller mit italienischen Kennzeichen, reichlich Gepäck und einem kompletten Hirschgeweih vor dem Lenker knatterte mit 86 statt erlaubter 60 km/h in Richtung Süden.
Beim anschließenden Stopp war der Rollerfahrer erstaunt, dass sein Gefährt noch so schnell war, kommt er doch nach eigenen Angaben kaum aus dem Windschatten der Brummis heraus.
Bereitwillig und einsichtig zahlte der Italiener an die Ordnungshüter die geforderte Sicherheitsleistung von 90 Euro und gab an, vom Nordkap zu kommen und auf dem Heimweg nach Rom zu sein. Das Hirschgeweih habe er während der Urlaubsreise erstanden.
Von Beruf Carabinieri
Beim Ausfüllen der Formulare zeigte der Mann großes Verständnis für die polizeiliche Maßnahme und gab dann etwas kleinlaut zu, dass er von Beruf Carabinieri sei und in Italien auch Tempomessungen durchführe, allerdings zu "anderen Preisen". Nachdem der "Kollege" sein Geweih etwas ungefährlicher verstaut hatte, verabschiedete er sich mit Handschlag von den deutschen Beamten und knatterte gen Rom davon.
Quelle + Foto: Polizei Göttingen
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Gegen 08.50 Uhr, befuhr ein 37-jähriger Alfa-Romeo-Fahrer aus Hagen die Bundesstraße 516 von Ense-Bremen in Richtung Oberense.
Als er dann trotz durchgezogener Mittellinie und einer lang gezogenen Rechtskurve einen vorausfahrenden Sattelzug eines 44-jährigen Autofahrers aus Winterberg überholen wollte, kam ihm ein 48-jähriger Lkw-Fahrer aus Möhnesee entgegen.
Der Alfafahrer brach den Überholvorgang ab und wich nach rechts aus. Dabei prallte er gegen die linken Hinterreifen des Sattelaufliegers und anschließend gegen die Front des entgegenkommenden Lastwagens. Der Alfa kam anschließend im Straßengraben zum Stillstand. An den drei Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 12000 Euro. Der Unfallverursacher erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen.
Quelle + Foto: Polizei Soest
Riskantes Überholen
Oft eine überstürzte Momententscheidung, die das Leben eines Menschen und deren Angehörigen drastisch verändern kann.
Weitere Unfälle durch riskantes Überholen
Unfälle im Kreis Soest
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Eine 71-jährige Frau aus Issum ist am Abend mit ihrem Kleinwagen auf der Mittelinsel des Kreisverkehrs gelandet.
Die Issumerin fuhr gegen 19:40 Uhr mit ihrem Ford Ka auf dem Industriering Ost vom Hooghe Weg aus kommend in Richtung Sankt Huberter Straße.
Dort fuhr sie gegen die Mittelinsel des Kreisverkehrs und der Kleinwagen kam auf der Mittelinsel zum Stehen.
Die Frau wurde glücklicherweise nicht verletzt.
Ein Atemalkoholtest verlief positiv. Die Polizisten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an.
Quelle + Fotos: Polizei Viersen
Unfälle im Kreis Viersen
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