Gegen 07.30 Uhr war der Herborner mit seinem Golf auf der linken der beiden Fahrspuren in Richtung Dillenburg unterwegs. Der Fahrer eines weißen BMW "Kompakt" unterschritt hinter ihm beharrlich den Sicherheitsabstand. Als er dem Drängler Platz machen wollte und auf die rechte Spur zog, wurde der 19-Jährige von einem schwarzen Seat Ibiza rechts überholt. Er erschrak, übersteuerte und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Der Volkswagen schrammte an der Mittelleitplanke entlang und schleuderte anschließend über beide Fahrstreifen in die rechte Schutzplanke.
Sowohl der rechts überholende Seat, als auch der aggressive Drängler in seinem BMW setzten ihre Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Einen Kontakt zwischen den drei beteiligten Pkw gab es nicht. Verletzt wurde niemand, die Schäden an Leitplanke und Golf schätzt die Polizei auf ca. 2.500 Euro.
Zeugen gesucht
Der Unfallfluchtermittler der Polizeistation in Herborn sucht Zeugen und fragt:
Wer hat den Unfall im morgendlichen Berufsverkehr in Richtung Dillenburg beobachtet?
Wer kann Angaben zum weißen BMW "Kompakt", dem schwarzen Seat Ibiza oder dessen Fahrer machen?
Hinweise nehmen die Polizisten in Herborn unter Tel.: 02772/4705-0 entgegen.
Quelle + Foto: Polizei Mittelhessen
Schülerin auf Fußgängerüberweg angefahren
Ein 27-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto den Lievelingsweg in Richtung Potsdamer Platz. Kurz vor dem Potsdamer Platz quert ein Fußgängerüberweg die Straße. Eine 14-jährige Schülerin, die beabsichtigte die Straße zu wechseln, wurde von dem herannahenden Auto auf dem Fußgängerüberweg angefahren.
Frontscheibe nur notdürftig von Eis befreit
Die herbeigerufenen Polizisten stellten fest, dass die Frontscheibe des Autos nur notdürftig von Eis befreit war. Von Innen war die Scheibe gefroren. Dadurch war die Sicht für den 27-Jährigen erheblich beeinträchtigt und damit offensichtlich auch als Unfallursache anzusehen. Mit einem Rettungswagen kam die Schülerin zur ambulanten Behandlung in ein Bonner Krankenhaus. Gegen den Unfallfahrer wird nun vom Verkehrskommissariat ein Ermittlungsverfahren geführt.
Appell der Polizei:
Sorgen Sie für freie Sicht! Beschlagene oder zugefrorene Scheiben erhöhen das Unfallrisiko. Wer nur ein Guckloch frei kratzt, gefährdet sich und andere. Außerdem droht ein Verwarngeld. Befreien Sie Ihr Auto von Schnee und Eis! Fegen Sie vor Fahrtantritt Schnee vom Autodach und der Motorhaube, sonst wird er während der Fahrt auf die Front- und Heckscheibe geweht und sorgt für Sichtbehinderungen.
Besonders gefährlich für nachfolgende Fahrzeugführer sind Schnee- und Eisplatten, die sich während der Fahrt vom Dach und /oder Kofferraum lösen.
Quelle + Foto: Polizei Bonn
So oder ähnlich hatte wohl der 47-jährige Kraftfahrer aus Sobotka (Polen) gedacht, als er einen Transport nach Belgien durchführen wollte. Mit einem belgischen Autotransporter Lkw Iveco (40t) nebst Anhänger befuhr er die Straße Bruchfeld in Krefeld und erregte die Aufmerksamkeit der Polizei.
Pkw auf Lkw auf Lkw auf Lkw
Der Mann beabsichtigte sogar noch, auf dem Anhänger des Lastzuges einen weiteren LKW zuzuladen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits drei übereinander stehende Fahrzeuge auf dem Lkw.
Am 14.02.2013, gegen 16:44 Uhr, beendete die Polizei in Krefeld dieses Vorhaben. Da die Ladungssicherung nicht den straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften entsprach, wurde die Weiterfahrt untersagt. Mangelhafte Ladungssicherung führt immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Der Kraftfahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Quelle + Foto: Polizei Krefeld
Als der Mann das blinkende "Stopp Polizei" des Streifenwagens sah, legte er sein Handy in die Mittelkonsole. Sofort gab der 52-jährige Audi-Fahrer gegenüber den Polizisten zu, telefoniert zu haben.
Die Polizisten stellten aber auch fest, dass der Mann nicht angeschnallt war. Dazu befragt gab er die nachfolgende Antwort: " Und beim Gurt dachte ich, ich hätte ihn angelegt. Da ich heute Hosenträger trage, fühlen sich diese so an". Gegen den Audi-Fahrer wurde eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gefertigt.
Quelle: Polizei Bielefeld
Videostreife am Karnevalswochenende
Mit einer zivilen Videostreife war die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim deshalb am Karnevalswochenende besonders aggressiven Fahrern in Rheinhessen auf der Spur.
Das Ergebnis war erschreckend
Insgesamt zehn Autofahrer werden für einige Monate auf ihre Führerscheine verzichten müssen. Fünf Ausländer mussten die Maximalstrafe von jeweils 1.000 Euro als Sicherheit direkt vor Ort hinterlegen, damit sie weiterfahren durften.
230 bei erlaubten 130km/h
Traurige Spitzenreiter waren ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich und ein 54-jähriger Holländer. Die erlaubten 130 Kilometer interessierten den 58-Jährigen überhaupt nicht, als er seinem Volvo alles abforderte und mit mehr als 230 km/h die A61 entlangraste.
Wenig Einsicht ...
Wenig Verständnis für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer hatte auch der Holländer, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf vorausfahrende Pkw auffuhr. Mit knapp 180 Kilometern bei erlaubten 100 und weniger als drei Fahrzeuglängen Abstand glaubte er sich freie Bahn verschaffen zu können. Beide Raser zeigten wenig Einsicht, verweigerten trotz eindeutiger Videoaufnahmen die Aussage und wollten ihre Anwälte einschalten.
Quelle: Polizei Mainz
Unfälle durch unangepasste Geschwindigkeit