Das vollkommene Vertrauen auf ein Navigationsgerät führte bei einem 18-jährigen Autofahrer zu einem bösen Erwachen.
Der Fahranfänger war am Dienstag um 11.30 Uhr mit einem geliehenen Mercedes-Sprinter auf dem Alten Kirchweg in Petershagen unterwegs.
Navi hatte "keine Ahnung"
Sich auf die richtige Wegführung in Richtung Bremer Straße verlassend führte ihn das Navi unter einer 2,10 Meter hohen ehemaligen Eisenbahnbrücke her, auf der heute der Kreisradweg angelegt ist.
Was das Gerät nicht wusste und der Mindener nicht bedachte: Der Sprinter ist 2,70 Meter hoch! Die Weiterfahrt endete mit einem hohen Sachschaden unter der Brücke, der Fahrer blieb unverletzt.
Quelle + Fotos: Polizei Minden-Lübbecke
Eine 30-jährige Fiatfahrerin aus Bad Sassendorf befuhr gegen 08.38 Uhr die Unterführung der Soester Straße. Als sie links auf die Schützenstraße in Richtung Wilhelmstraße abbiegen wollte, übersah sie einen 35-jährigen Kleintransporterfahrer aus Erwitte, der auf der Schützenstraße in Richtung B1 fuhr.
Beim Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge wurde die Fahrerin leicht verletzt und musste anschließend zur Behandlung in das Marienkrankenhaus Soest eingeliefert werden. Ihre mitfahrenden Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren blieben unverletzt.
Die Sicht der Fiatfahrerin war offensichtlich durch vereiste Seitenscheiben behindert. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von etwa 8000,- Euro, der Fiat musste abgeschleppt werden.
Quelle + Foto: Polizei Soest
In der Nacht zum 16. Januar gingen die Temperaturen im Kreis Steinfurt deutlich in den Minusbereich. Viele Autofahrer mussten am Morgen die Scheiben ihrer Fahrzeuge freimachen und ordentlich kratzen. Einige Fahrzeugführer nahmen das allerdings nicht so genau und fuhren mit teilweise noch vereisten Scheiben los.
Unfassbar:
In Wettringen wurde um 07:45 Uhr ein Pkw vom Verkehrsdienst der Polizei gestoppt. Der Fahrer konnte durch seine Scheiben fast nichts sehen. Die komplette Frontscheibe war von innen und außen vereist. An einer kleinen Stelle begann die Scheibe etwas frei zu werden. Auch die Seitenscheiben waren noch vereist.
Starke Beeinträchtigung durch vereiste Scheiben
Durch dieses Verhalten wurde die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt. Freie Rundumsicht ist für das sichere Führen eines Fahrzeugs unbedingt erforderlich! Gegen den Fahrzeugführer wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.
Empfindliche Strafe
Das Bußgeld beträgt 80 € und 3 Punkte werden in Flensburg eingetragen. Der Winter ist noch nicht vorbei und die Polizei weist darauf hin, vor Fahrtantritt für einen "guten Durchblick" zu sorgen.
Quelle + Foto: Landrat Steinfurt/Polizei
Einen besonders aufmerksamen Schutzengel musste ein 23-jähriger Autofahrer aus Bückeburg gehabt haben, der diesen Unfall relativ unbeschadet überstand.
Bei dem Aufprall seines VW gegen die abgesenkte Ladeklappe eines auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Lkw köpfte diese das Dach des Polos kurzerhand ab.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Lkw-Fahrer, ein 37-jähriger Mann, sein Fahrzeug gegen 12.15 Uhr auf der vielbefahrenen Bundesstraße unmittelbar hinter der Brücke Im Horn mit eingeschalteter Warnblinkanlage am Fahrbahnrand abgestellt. Zuvor hatte ihn ein anderer Autofahrer darauf aufmerksam gemacht, dass seine Hebebühne waagerecht nach hinten herausragte.
Der Lkw-Fahrer hatte, wie sich anschließend herausstellte, in einem rund 2 Kilometer entfernt liegenden Betrieb geladen und das Schließen der Klappe versäumt. In dem Moment, als der 37-Jährige die Gefahrensituation beheben wollte, prallte der in Richtung Norden fahrende Autofahrer dagegen.
"Kleines Wunder"
Als die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr an der Unfallstelle eintrafen und das abrasierte Dach sahen, konnten sie kaum glauben, dass der Fahrer nach seiner Bergung aus dem Wrack noch selbständig in den Rettungswagen einstieg, der ihn dann ins Johannes-Wesling-Klinikum nach Minden brachte. Ein Polizeibeamter fasste die Situation mit den Worten zusammen: "Das ist ein kleines Wunder". Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 12.000 Euro.
Quelle + Foto: Polizei Minden-Lübbecke
Die Beamten der Polizeiautobahnstation Kaiserslautern staunten nicht schlecht, als sie am Sonntagnachmittag zu der Unfallstelle bei Landstuhl gerufen wurden.
Auf der Verbindungsspange der A6 zur A62 in Richtung Trier „thronte“ ein Pkw auf der Schutzplanke.
Das Rätsel war schnell gelöst:
Ein Mann aus dem Kreis Kusel war in der Kurve zu schnell gewesen und kam mit seinem Wagen ins Schleudern.
Die Folge: Das Auto rutschte über die abgesenkte Leitplanke nach oben und kam - mit dem Heck in der Luft und der Schnauze am Boden - in dieser Position zum Stillstand.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Abschleppdienst holte das Fahrzeug wieder herunter auf festen Boden.
Quelle + Foto: Polizei
Unfälle im Landkreis Kaiserslautern
Ein 79-jähriger Autofahrer befuhr mit seinem BMW X1 das Parkdeck oberhalb der Tiefgarage neben der Kreissparkasse in Much.
Beim Rangieren verwechselte er wohl das Bremspedal mit dem Gaspedal und stieß mit seiner Fahrzeugfront gegen das Heck des parkenden VW-Caddy, der unmittelbar vor dem dortigen Geländer in Richtung Dr. Wirtz Straße stand.
Der VW-Caddy durchbrach hierdurch das Geländer und fiel ca. 3 Meter nach unten in die Zufahrt zur Tiefgarage, sodass der Caddy mit der Fahrzeugfront auf der Zufahrt aufkam und das Heck nach oben ragte. Desweiteren beschädigte der BMW den rechtseitig neben dem VW-Caddy stehenden Golf an der Fahrerseite.
Durch die Feuerwehr Much wurde das Geländer abgesichert. Der Parkplatz wurde gesperrt. Die Gesamtschadenshöhe wird auf ca. 37000 Euro geschätzt. Der VW-Caddy wurde mit einem Kran geborgen. Auch für den BMW X1 war ein Abschleppwagen erforderlich.
Quelle + Foto: Polizei Rhein-Sieg-Kreis
Eine offensichtlich morsche Linde stürzte um 13.50 Uhr auf ein fahrendes Großraumtaxi. Der Fahrer blieb dank guter Reaktion nur leichtverletzt. Mithilfe der Feuerwehr konnte er aus seinem Fahrzeug befreit werden.
Ein 57 Jahre alter Fahrer befuhr mit seinem Großraumtaxi die Contrescarpe. In der Straße Präsident-Kennedy-Platz stürzte eine vom Unwetter beschädigte Linde auf das Dach des fahrenden Autos. Der 57-Jährige reagierte schnell und sprang auf den Beifahrersitz, um größeren körperlichen Schaden zu vermeiden. Mithilfe der Feuerwehr konnte er befreit werden und wurde mit einer leichten Schulterverletzung ins Krankenhaus gebracht. Ein parkender BMW wurde durch die herabfallenden Äste ebenfalls beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte bei über 35 000 Euro liegen.
Quelle + Foto: Polizei Bremen
„Ironie des Schicksals“
Ist es die „Ironie des Schicksals“, wenn ein Autofahrer von der Straße abkommt und gegen ein Schild mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung fährt?
Eine 28-jährige Autofahrerin war am Dienstagmittag mit ihrem Pkw Smart auf der B270 von Kreimbach-Kaulbach in Richtung Lauterecken gefahren.
Unachtsamkeit und unangepasste Geschwindigkeit
Infolge von Unachtsamkeit und unangepasster Fahrgeschwindigkeit verpasste sie die Einfahrt des Parkplatzes in Höhe der „Palatia“ in Rutsweiler.
Sie kam mit ihrem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen das dort befindliche Verkehrsschild (Zeichen 274 StVO - Zulässige Höchstgeschwindigkeit 70 km/h).
Quelle + Fotos: Polizei
Am frühen, noch nächtlichen Neujahrsmorgen, gegen 04.30 Uhr, entdeckten Zeugen an der Sachsenstraße in Ratingen-Hösel, in Höhe der Einmündung Bayernstraße, einen verunfallten PKW Cadillac, der aus zunächst ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und gegen eine Trafostation eines örtlichen Stromanbieters gefahren war.
Dabei war die Kollision so schwer gewesen, dass an dem nicht mehr fahrbereiten PKW Totalschaden entstand und die schwere Trafostation um mehr als einen Meter verschoben und ebenfalls erheblich beschädigt worden war.
Trotz eines geschätzten Gesamtsachschadens in Höhe von ca. 50.000,- Euro hatte sich der Fahrzeugführer unerlaubt von der Unfallstelle entfernt, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen oder die Polizei zu verständigen.
Doch noch während die alarmierte Polizei mit der Spurensuche und ersten Ermittlungen am Unfallort beschäftigt war, erschien dort ein 15-jähriger Ratinger, der sich als Unfallfahrer zu erkennen gab. Er räumte ein, im Lauf der Silvesternacht Alkohol getrunken und den PKW der im Urlaub befindlichen Eltern benutzt zu haben.
In einem Kurvenbereich der Sachsenstraße hatte er unmittelbar vor der Einmündung Bayernstraße die Kontrolle über den Wagen verloren und war gegen die Trafostation gefahren.
Weil er sein Handy vor der Fahrt zu Hause gelassen hatte, habe er den Unfallort verlassen, um dieses zu holen, zurückzukehren und dann die Polizei zu verständigen.
Da ein durchgeführter Alkoholvortest bei dem jungen Unfallfahrer, der natürlich nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, einen Wert von knapp 1,2 Promille (0,59 mg/l) ergab, wurde zur weiteren Beweisführung im eingeleiteten Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt und Verkehrsgefährdung ohne Fahrerlaubnis eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt.
Da der Beschuldigte zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen über leichte Schmerzen klagte, wurde er dem örtlichen Krankenhaus zugeführt, welches er jedoch nach ambulanter ärztlicher Behandlung schnell wieder verlassen konnte.
In Folge der Trafozerstörung kam es am Neujahrsmorgen in einigen Straßen von Hösel zu längeren Stromausfällen.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann