Nach wilder Raserei ist ein Überholmanöver auf der Rissener Straße missglückt. Die Fahrt ist zwischen einer Mauer und einem Baum geendet. Der 28-jährige Fahrer ist mit 1,79 Promille Atemalkohol unterwegs gewesen. Er hat offenbar vom Unfallort flüchten wollen, ist aber von einem Zeugen daran gehindert worden.
Fahrt endet zwischen Mauer und Baum
Gegen 14 Uhr geriet der 28-jährige Wedeler bei seiner Fahrt auf der B431 in Richtung Wedel nach links von der Fahrbahn ab und "parkte" den Wagen abseits der Straße zwischen Mauer und Baum. Der Unfallfahrer und sein 34-jähriger Beifahrer, der ebenfalls aus Wedel stammt, blieben unverletzt. Das Auto, ein Fiat, wies diverse schwere Schäden auf, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Wilde Raserei
Nach dem bisherigen Stand der Unfallermittlungen dürfte der 28-Jährige absolut fahruntüchtig gewesen sein. Außerdem, so der Ermittlungsstand, soll er mit zirka 100 km/h statt der erlaubten 50 km/h an einer aufgrund eines Linksabbiegers wartenden Fahrzeugschlange auf der Gegenfahrbahn vorbeigerast sein. Kurz darauf geriet der Wagen außer Kontrolle. Hintergrund war ein abruptes Bremsmanöver, das der betrunkene Fahrer aufgrund einer weiteren wartenden Fahrzeugschlange, die sich in Richtung Wedel vor einer Lichtzeichenanlage in Höhe der Diskothek MAXX aufgebaut hatte, machen musste. Der Linksabbieger, ein 33-jähriger Schenefelder, der seinen Abbiegevorgang zunächst abgebrochen hatte, um einen Zusammenstoß mit dem Raser zu verhindern, wurde selbst Zeuge des Unfalls.
Betrunkener Fahrer von Zeugen festgehalten
Er bemerkte, dass der Unfallfahrer sich offenbar vom Unfallort entfernen wollte. Dies wusste er zu verhindern. Er hielt den 28-Jährigen bis zum Eintreffen der inzwischen alarmierten Polizei fest. Die Beamten stellten Atemalkoholgeruch fest. Ein Test ergab den Wert von 1,79 Promille. Der Beschuldigte musste mit zur Wache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Den Führerschein musste er vorerst abgeben.
Quelle + Foto: Polizei Bad Segeberg
Eine Fahrzeugkontrolle auf dem Graf-von-Galen-Ring führte am Rosenmontag zu einer Anzeige gegen einen Verkehrsteilnehmer, der seinen privaten Ford Kombi mit vier Teppichen auf dem Dach derart beladen hatte, dass der Begriff Ladungssicherung im eigentlichen Sinne so nicht zutraf.
Ein Motorradpolizist stoppte den Pkw gegen 17.00 Uhr und überzeugte den Fahrer, dass es für alle Verkehrsteilnehmer besser sei, die vorn und hinten herunterhängenden Teppichrollen auf ein geeignetes Fahrzeug umzuladen. Zusätzlich kommen auf den Teppichtransporteur ein deftiges Bußgeld und Punkte in Flensburg zu.
Quelle + Foto: Polizei Hagen
Der 47-jährige Fahrer aus Polen befuhr mit seinem Sattelzug die B75 und wollte über das Dreieck Delmenhorst auf die A28 in Richtung A1 fahren.
Mangelhafte Ladungssicherung
In der scharfen Linkskurve an der Rampe 3 des Delmenhorster Dreiecks kippte die Ladung durch die Plane und blieb über 50 Meter verteilt auf der Fahrbahn liegen. Die Ladung bestand aus 1200 Kisten Bier, davon gingen ca. 600 Kisten zu Bruch. Hier dürfte eine mangelhafte Ladungssicherung die Ursache gewesen sein, weil die vorhandenen Spanngurte nicht genutzt wurden.
Der Fahrer blieb unverletzt. Ein Bußgeldverfahren wurde gegen ihn eingeleitet. Der Gesamtschaden beträgt ca. 17.000 Euro.
Quelle + Foto: Polizei Delmenhorst/Oldenburg-Land
Zeugen beobachteten, gegen 15.00 Uhr, einen silberfarbenen Audi, der auf der Straße Am Rathaus in eine Parkbox rechts neben der Fahrbahn einfuhr.
Anstatt jedoch am Ende derselben anzuhalten, beschleunigte das Fahrzeug plötzlich, durchquerte den Grünstreifen, fuhr ein Verkehrsschild um, überquerte den Gehweg und prallte gegen einen Betonpfeiler des Fahrradabstellplatzes. Dort kam der PKW mit seinen beiden Insassen, ein 88-jähriger Solinger und seine 86-jährige Ehefrau, zum Stillstand.
Obwohl alle Airbags des Fahrzeuges auslösten, zogen sich beide Insassen Verletzungen zu. Bei der Solingerin wurde sogar ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich.
Gas und Bremse verwechselt
Der Fahrer konnte sich die Entstehung des Unfalls nur mit einem Verwechseln von Gas und Bremse erklären. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Auf rund 17000 Euro wurde der entstandene Schaden geschätzt.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Am Montag Mittag bog ein 31-jähriger Lastwagenfahrer eines Soester Unternehmens vom Coesterweg nach links in den Elfser Weg ein. In der Kurve fuhr die offensichtlich nicht richtig gesicherte Stütze des Ladekranes heraus und prallte gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Ford-Fiesta. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Wagen auf das Heck eines Golf und der Golf auf einen Corsa geschoben.
Alle drei Fahrzeuge wurden dabei erheblich beschädigt (10000,- Euro) und mussten abgeschleppt werden. An einem vierten Wagen entstand Schaden von etwa 800,- Euro. An dem Lastwagen entstand kein Schaden.
Quelle + Foto: Polizei Soest
Ein Audi-Fahrer, der die Roßweide aus Richtung Hochstadenstraße gegen 04.40 Uhr befuhr, kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte auf einen geparkten Pkw Lancia. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lancia gegen eine niedrige Gartenmauer und weiter in den angrenzenden Vorgarten eines Mehrfamilienhauses geschoben.
Der Fahrer des Audis setzte zurück und flüchtete, ohne sich um den Schaden zu kümmern, in Richtung Poststraße. Hierbei konnten die durch den Aufprall unsanft aus dem Schlaf geweckten Zeuginnen Teile seines Kennzeichen ablesen und sofort die Polizei verständigen.
Im Rahmen unmittelbar eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der flüchtige Pkw durch Beamte der Polizeiwache Rheydt auf der Trompeter Allee aufgefunden und sichergestellt werden. Ermittlungen an der Halteranschrift führten zu einem leicht verletzten 25-jährigen Wickrather, der deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Dem Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt. Es entstand hoher Sachschaden, die Ermittlungen dauern an.
Quelle + Foto: Polizei Mönchengladbach
Ein 50-jähriger Mann war gegen 06.40 Uhr mit seinem Traktor von der Rosengartenstraße kommend in Richtung Elstorf gefahren. Etwa zweihundert Meter vor dem Ortseingang hatte er am Fahrbahnrand gehalten, um die hinter ihm fahrenden Fahrzeuge durchzulassen. Als ihn die Fahrzeugschlange passiert hatte, setzte der Mann seine Fahrt fort.
Plötzlich kam von hinten ein 53-Jähriger mit seinem VW-Passat, der den vor ihm fahrenden Traktor offenbar zu spät bemerkte.
Der Mann fuhr mit seinem Pkw auf die Maschine auf. Hierbei wurde der Traktor in zwei Teile gerissen, die sich quer über die gesamte Fahrbahn legten.
Der Traktorfahrer blieb dabei unverletzt, der 53-Jährige erlitt leichte Verletzungen.
Am VW entstand Totalschaden. Aufgrund der unglücklichen Lage der Traktorteile musste die Fahrbahn komplett gesperrt werden. Mit einem Kran mussten die Wrackteile geborgen werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 60.000 Euro.
Quelle + Fotos: Polizeiinspektion Harburg