Bereits in Gürzenich hatten die beiden Fahrzeuge hintereinander die Schillingsstraße befahren und waren dann in Richtung Langerwehe auf die B264 abgebogen, erklärte die 24 Jahre alte Frau aus Kreuzau später bei der Unfallaufnahme.
Auf der Bundesstraße wurde sie dann von dem Wagen des Anderen überholt, wobei dieser in Höhe der Einfahrt zur Dampfmühlenstraße (Derichsweiler) die dortige Verkehrsinsel linksseitig, also über die Spur des Gegenverkehrs hinweg, passierte. Anschließend kam es zu scheinbar unbegründeten Bremsmanövern seitens des nun vorausfahrenden Fahrzeugs, wodurch die Kreuzauerin ihrerseits zum Überholen ansetzte.
Durch eine ruckartige Lenkbewegung des anderen Fahrzeugführers zum Abbruch des Überholvorgangs gezwungen, lenkte die junge Frau ihren Wagen nach rechts und geriet in den dortigen Graben. Anschließend schleuderte ihr Auto, kippte auf die Fahrerseite und kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen zum Liegen. Die 24-Jährige wurde hierdurch leicht verletzt und wollte später selbstständig einen Arzt aufsuchen.
Zeugen gesucht
Die Polizei fahndet nun nach dem flüchtigen Pkw, dessen Fahrer trotz des Unfallgeschehens seine Fahrt unbeirrt fortsetzte. Bei dem Wagen soll es sich vermutlich um einen blauen Pkw Ford Focus mit abgedunkelten Scheiben und Dürener Kennzeichen handeln. Hinweise nimmt die Leitstelle der Polizei unter der Rufnummer 02421 949-2425 entgegen.
Nachmeldung vom 02.01.2012
Unfallflüchtiger stellt sich der Polizei
Der zunächst flüchtige Unfallverursacher meldete sich nun bei der Polizei. Nachdem er den Zeitungsartikel über den Unfall, bei dem die junge Frau verletzt wurde, gelesen hatte, entschloss sich der 21-jährige Mann aus Merzenich, seine Unfallbeteiligung bei der Polizei anzuzeigen. Auch nachdem der 21-Jährige, gegen den nun ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet wurde, sich der Polizei stellte, meldeten sich weitere Zeugen, die Angaben zu dem auffälligen Pkw des Mannes machen konnten.
Quelle + Foto: Polizei Düren
Illegale Spritztour
Nach den Ermittlungen der Polizei war ein 16-Jähriger am Morgen, während der Vater noch schlief und ohne sein Wissen, mit dessen Auto zu einer Spritztour aufgebrochen.
Zunächst hatte der Fahrzeugführer noch einen 17-jährigen Kumpel abgeholt und war dann über den Jüdendamm und die Westerwieher Straße in Richtung Lippling gefahren. Hier befuhr der Schüler die Straße Zur Alten Kapelle in Richtung Kaunitzer Straße.
Mit blockierten Vorderrädern gegen Baum
Gegen 10.48 Uhr überholte der Jugendliche in Höhe des Sportplatzes einen PKW und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Kreuzungsbereich zu. Beim Versuch den VW-Golf abzubremsen, blockierten die Vorderräder. Das Auto rutschte unkontrolliert über die Kreuzung und auf der anderen Straßenseite in einen Straßengraben. Hier prallte der PKW frontal gegen einen Baum. Dabei zog sich der Beifahrer leichte Verletzungen am Rücken zu.
Unfallflucht misslungen
Die beiden Insassen verließen anschließend das Wrack, schraubten die Kennzeichen des Autos ab und verließen zu Fuß den Unfallort in Richtung Delbrück. Zwei Männer (41 und 39 Jahre), die das Unglück und die anschließende Unfallflucht beobachtet hatten, sprachen die beiden Jugendlichen an und hielten sie bis zum Eintreffen der Polizei auf. Der Unfallfahrer wurde anschließend von der Polizei zu den Erziehungsberechtigten gebracht. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 3000 Euro.
Quelle + Foto: Polizei Paderborn
Gegen 13:00 Uhr befuhr ein 29-jähriger Mann aus dem süddeutschen Raum mit seinem VW Touran die Alte Straße aus Richtung Hüllhorst kommend in Fahrtrichtung Oberbauerschaft.
Ihm kam in Höhe des Kilometers 0,5 ein unbekannter PKW entgegen, der zum Teil den Gegenfahrstreifen befuhr. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, wich der 29-Jährige nach rechts aus. Ohne dass sich die beiden Autos berührten, verlor der Touran-Fahrer die Gewalt über das Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der VW streifte einen Straßenbaum und landete im Straßengraben.
Ein Verletzter und hoher Sachschaden
Dabei zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn zwecks stationärer Behandlung ins Lübbecker Krankenhaus. Der Wagen wurde bei dem Unfall stark beschädigt. Die Polizei schätzt die Höhe des Sachschadens auf rund 30.000 Euro. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Verursacher weiter gefahren
Der Verursacher des Unfalls fuhr weiter in Richtung Hüllhorst, ohne sich um den Unfall zu kümmern.
Zeugen gesucht!
Hinweise nimmt die Polizei in Lübbecke unter ihrer Rufnummer 05741 - 2770 entgegen.
Quelle + Foto: Polizei Minden-Lübbecke
Mit einer schon ungewöhnlichen Unfallflucht beschäftigen sich zurzeit die Ermittler aus dem Bochumer Verkehrskommissariat (VK 11).
Was ist passiert?
Am Montag den 12.12.2011 kam es auf der Brauckstraße in Witten-Rüdinghausen, zwischen 03.40 und 04.10 Uhr, zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurden zwei geparkte Autos, ein silberfarbener Mercedes sowie ein schwarzer Opel, erheblich beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle.
Verursacherfahrzeug aufgefunden
Im Rahmen der intensiven polizeilichen Ermittlungsarbeit stellte sich heraus, dass ein in Bochum zugelassener silberfarbener Mercedes der A-Klasse eindeutig der Unfallverursacher ist. So wurden an der Unfallstelle in Witten Fahrzeugteile gefunden, die genau zu diesem Pkw passen. Der Mercedes selbst wurde in den Nachmittagsstunden des 12. Dezembers an der Markstraße in Bochum aufgefunden (siehe Foto) und war zu diesem Zeitpunkt als gestohlen gemeldet.
Wie kam dieser Mercedes von Witten nach Bochum?
Aufgrund der erheblichen Unfallschäden kann der Wagen aber nicht von der Unfallstelle in Witten bis zur Bochumer Markstraße gefahren sein. Vermutlich hat das Fahrzeug zunächst versteckt in der Nähe der Unfallstelle gestanden und wurde dann mit einem Anhänger oder Tieflader nach Bochum transportiert und dort abgeladen.
Zeugen gesucht
Aus dem derzeitigen Sachstand ergeben sich für die Unfallfluchtermittler folgende Fragen: Wer hat beobachtet, wo der Mercedes nach dem Unfall im Bereich der Wittener Unfallstelle abgestellt war? Wer kann Angaben dazu machen, wie obiger Pkw in Witten abtransportiert bzw. in Bochum abgeladen worden ist? Das VK 11 bittet unter der Rufnummer 0234 / 909-5205 dringend um Zeugenhinweise.
Quelle + Foto: Polizei Bochum
Ein polnischer Sattelzug hatte am Mittwochvormittag unter einem Silo Kalksand geladen, die Ladung aber im vorderen Bereich des Aufliegers verteilt.
Nachdem der Fahrer aus dem Steinbruch herausgefahren war, wollte er durch einen Kippvorgang den Kalksand gleichmäßig verteilen. Weil dabei der Sattelzug leicht schräg stand und der Fahrer nicht die erforderlichen Sicherheitsstützen herausfuhr, kippte der gesamte Zug um. Die Zufahrt und Straße "In der Einzel" war über Stunden blockiert. Zur Bergung des Sattelzuges musste ein Autokran bestellt werden.
Quelle + Foto: Polizei Hochsauerlandkreis
Die Schutzengel eines Autofahrers mussten bereits um kurz nach fünf Uhr Schwerstarbeit leisten.
Unachtsamkeit?
Zunächst war ein Pkw-Fahrer, der in Richtung Saarbrücken unterwegs war, in Höhe Ramstein-Miesenbach vermutlich aus Unachtsamkeit nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen geraten. Danach drehte sich der Wagen, schlug in der Leitplanke ein und kam auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer stieg sofort aus seinem Fahrzeug aus und verließ gerade noch rechtzeitig die Fahrbahn Richtung Leitplanken. Ein nachfolgender Lkw konnte nicht mehr bremsen und rammte das Unfallfahrzeug. Durch diese "glückliche Fügung" blieb der Unfall ohne Verletze, lediglich das Auto war nur noch Schrott.
Quelle + Foto: Polizei
Jede Sekunde zählt!
Bei einem Unfall sollten alle Insassen immer so schnell wie möglich das Auto verlassen und sich hinter die Leitplanken begeben. Jedes Zögern kann tödlich enden. Oft sind es nur Sekunden.
Im Bereich des halbseitig beschrankten Bahnüberganges der Bahnlinie Kassel-Hagen ist zurzeit eine Baustelle eingerichtet.
Als die Baustellenampel auf Grün sprang, fuhr ein 85-jähriger Autofahrer aus Neheim los und links an der geschlossenen Schranke vorbei.
Er fuhr seitlich gegen einen Personenzug der Deutschen Bahn, der in diesem Moment durchfuhr. Bei dem Zusammenstoß wurden der Wagen des Mannes und der Zug beschädigt.
Der Zug kam ungefähr 500 Meter weiter zum Stillstand. Der Sachschaden beträgt etwa 30.000 Euro.
Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Die Bahnlinie und die Jahnallee mussten für etwa eine Stunde gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Hochsauerlandkreis
Unfälle mit Seniorenbeteiligung
Gegen 12.00 Uhr vergaß der Fahrer eines Dortmunder Sattelzuges in der Industriestraße, dass er bereits die Handbremse gelöst hatte und stieg aus dem Führerhaus.
Der Sattelzug setzte sich führerlos in Bewegung und rollte ca. 70 Meter die Straße herunter. Dort traf er dann auf einen geparkten Toyota Aygo, der zwischen dem Sattelzug und einem Lkw eingeklemmt wurde. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, da die Halterin des Toyotas gerade den Weihnachtsmarkt besuchte.
Quelle + Foto: Polizei Wuppertal
Unfallflucht nach Chaosfahrt
Er war betrunken mit seinem Pkw auf der Weher Straße in eine Hauswand gekracht, überfuhr eine Verkehrsinsel und flüchtete anschließend. Da an der Unfallstelle das Autokennzeichen liegen blieb, hatte die Polizei leichtes Spiel. Sie traf ihn wenig später in seiner Wohnung an.
Um kurz nach Mitternacht hatte eine Anwohnerin die Polizei alarmiert, nachdem sie laute Geräusche von der Straße hörte. Nach den Ermittlungen der Beamten war der 31-Jährige gegen 0.10 Uhr in Richtung Wehe unterwegs, als er in Höhe der Einmündung mit der Nachtigallenstraße in der dortigen Rechtskurve zunächst geradeaus fuhr. Beim Versuch den Wagen wieder auf die Straße zu lenken, durchbrach das Fahrzeug eine gegenüberliegende Hauswand unterhalb des Küchenfensters. Durch den Aufprall wurde der Heizkörper weggerissen, außerdem beschädigten die Steine Teile der Kücheneinrichtung.
Zwar stieg der Fahrer zunächst aus, setzte sich dann jedoch wieder hinter das Steuer und fuhr davon. Weit kam er allerdings nicht. Nach nicht mal 40 Metern prallte das Auto gegen eine Mittelinsel und riss dabei ein Verkehrszeichen um. Doch davon ließ sich der 31-Jährige nicht stoppen und setzte die Fahrt mit seinem nunmehr schwerbeschädigten Pkw fort.
Was er in dem Durcheinander nicht bemerkt hatte, sein Kennzeichen war an der Unfallstelle abgerissen. So standen die Polizisten wenig später vor seiner Haustür. Da er erheblich alkoholisiert war, musste er eine Blutprobe abgeben. Außerdem beschlagnahmten die Beamten seinen Führerschein. Den angerichteten Schaden schätzt die Polizei auf rund 12.000 Euro.
Quelle + Foto: Polizei Minden-Lübbecke