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Bußgeldkatalog
Diese Initiative sollte jeder Fahrzeugführer regelmäßig besuchen, um sich einen gesunden Respekt gegenüber den Gefahren im Straßenverkehr zu erhalten !

Aktuelle kuriose Unfälle und kurioses im September 2010



Polizeichef der Polizei Stade auf Urlaubsfahrt erwischt?

Polizeichef im Wohnwagen auf Reisen
Polizeichef im Wohnwagen auf Reisen?Zur Großansicht
Ist hier der Polizeichef der Polizei Stade in Niedersachsen auf Urlaubsfahrt erwischt worden?

Natürlich ist das nur ein Scherz, aber um nicht ausschließlich nur über traurige Nachrichten und Unfälle aus dem Straßenverkehr zu berichten, haben wir uns entschlossen diese lustige Meldung aus dem Bereich der Polizei Stade zu bringen.

Hier die Original Meldung vom 30.9.2010: Optische Täuschung

Da staunten die Kollegen der Polizeistation Jork nicht schlecht, als sie während einer Streifenfahrt in Jork-Neuenschleuse auf dem dortigen Stellplatz für Wohnwagen/Wohnmobile einen Wohnwagen in Polizeifarben sahen.

Sie dachten zunächst an eine ihnen bis dahin unbekannte neue Polizeistation. Dem war aber nicht so. Es handelte sich schlicht und einfach um einen Wohnwagen in besonderer Lackierung. Sie überprüften das Fahrzeug und stellten fest, dass alles seine Ordnung hatte. Da die Kollegen für fast jeden Spaß zu haben sind, entschlossen sie sich kurzerhand, stellten ihren Streifenwagen vor den Wohnwagen und fertigten dieses spaßige Foto.

Quelle + Foto: Polizei Stade


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Motorradraser "fliegen" in Radarkontrolle der Polizei

Rennmaschinen mit über 130 km/h an Schule vorbeigerast

Motorradraser "fliegen" in Radarkontrolle
Motorradraser "fliegen" in RadarkontrolleZur Großansicht
Zwei Raser zog die Polizei am Nachmittag den 22. September auf der Herforder Straße in Bielefeld aus dem Verkehr.

Die Verkehrspolizei führte Geschwindigkeitsmessungen in Höhe der Hellingkampschule durch. Noch während die letzten Schulkinder auf dem Nachhauseweg waren, rasten zwei befreundete Motorradfahrer (25, 26) aus Lippe hemmungslos mit 130 km/h und 134 km/h über die Herforder Straße am Radar-Messfahrzeug vorbei.

Zulässig ist dort eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h!

Den Beamten des Anhalteteams gelang es, die rasenden Motorradfahrer zu stoppen. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass an den Maschinen unzulässige Veränderungen vorgenommen worden waren. Eine der beiden Suzukis GSX-R1000 war derart auf Rennen getrimmt, dass das Motorrad wegen des Verdachts der Verkehrsunsicherheit sichergestellt und einem Sachverständigen zur Untersuchung überlassen wurde.

An der Maschine war keinerlei funktionsfähige Beleuchtung, die vorderen Fahrtrichtungsanzeiger und die Brems-/Schlussleuchte fehlten. Rückspiegel sowie Tachometer fehlten ebenfalls, die Reifen waren reine Rennstreckenreifen und nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

Hohes Bußgeld und Fahrverbot
Neben den Gutachtenkosten werden für die extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen Bußgelder von mindestens je 680 Euro plus Verwaltungsgebühren, je vier Punkte in der Verkehrssünderdatei und drei Monate Fahrverbot fällig.

Kinder hätten keine Chance!
Fahrzeugführern, die im innerstädtischen Verkehr mit derartigen Geschwindigkeiten unterwegs sind, fehlt es zweifellos an Verantwortungsbewusstsein. Der Bremsweg bei gefahrenen 130 km/h hätte 169 Meter betragen, bei den vorgeschriebenen 50 km/h wären es nur 25 Meter gewesen. Bei einem plötzlich auftauchenden Hindernis oder einem Fußgänger hätte keiner eine Chance gehabt!

Die zuständige Führerscheinstelle bekommt einen Bericht, in dem angeregt wird, die charakterliche Eignung der Raser zum Führen von Kraftfahrzeugen zu prüfen.

Quelle + Foto: Polizei Bielefeld


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Länge des Beschleunigungsstreifens falsch eingeschätzt?
PKW auf Seitenschutzplanke von LKW mitgeschleift


Spektakulärer Unfall auf der A1 auf Höhe der Rastanlage Ostetal bei Sittensen im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen

PKW auf Seitenschutzplanke von LKW mitgeschleift
PKW auf Seitenschutzplanke von LKW mitgeschleiftZur Großansicht
Am 22. September 2010, gegen 11.20 Uhr, wurde der Autobahnpolizei in Sittensen ein schwerer Unfall auf der Autobahn 1 auf Höhe der Rastanlage Ostetal gemeldet.

Eine 35 Jahre alte Autofahrerin aus Aachen wollte mit ihrem Renault in Richtung Bremen auf die Autobahn auffahren. Dabei hatte sie sich offensichtlich bei der Länge des Beschleunigungsstreifens verschätzt.

Da aufgrund von Bauarbeiten in diesem Baustellenabschnitt keine Standspur eingerichtet ist, sah sie keine andere Möglichkeit, als auf die Seitenschutzplanke aufzufahren. Dabei verkeilte sich ihr Pkw mit einem auf dem Hauptfahrstreifen fahrenden Lkw aus Neuss und wurde rund 150 Meter mitgeschleift.

Spektakulärer Unfall auf der A1 bei Sittensen
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Die sich im Pkw befindlichen drei und vier Jahre alten Kinder, sowie die 78 Jahre alte Mutter der Frau wurden bei dem Unfall zum Glück nur leicht verletzt. Sie erlitten einen Schock und wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Fahrerin und der 39-jährige Berufskraftfahrer blieben unverletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf 20000 Euro.

Schnell bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Da an der Unfallstelle Öl ausgelaufen war, musste eine Reinigungsfirma anrücken, um den Ölfilm von der Fahrbahn zu entfernen.

Quelle + Fotos: Polizei Rotenburg


Unfälle in Sittensen



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Graben mit Feldweg verwechselt
Senior fuhr nach Unfall im Graben weiter


Kurioser Verkehrsunfall auf der B3 bei Cölbe im Landkreis Marburg-Biedenkopf (Hessen)

Senior fuhr nach Unfall im Graben weiter
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Am 15. September 2010 kam es auf der Bundesstraße 3 zwischen der Abfahrt nach Rauschenberg und Schönstadt zu einem kuriosen Verkehrsunfall.

Ein 79-Jähriger war mit seinem Renault Megane und Anhänger, der mit Ziegeln beladen war, Richtung Schönstadt unterwegs.

Gegen 13 Uhr kam der Senior mit seinem Gespann auf die Gegenfahrbahn, beschädigte am Straßenrand ein Verkehrsschild und landete wenig später im Graben.

Hier würde normalerweise jede Unfallfahrt enden. Irrtum! Der Fahrer sah in dem schmalen Graben einen Feldweg - so die aufnehmenden Polizeibeamten- und fuhr noch etwa 200 Meter weiter. Erst jetzt endete die Fahrt mangels geeigneter Strecke.

Insgesamt beläuft sich der Schaden auf 4000 Euro. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt.

Quelle + Foto: Polizei Marburg-Biedenkopf


Unfälle mit Senioren im Straßenverkehr


Unfälle im Landkreis Marburg-Biedenkopf



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Spektakulärer Alkoholunfall
Drei Opel nach Unfall ineinander verkeilt


Verkehrsunfall auf der Mindener Straße in Hüllhorst-Schnathorst
Kreis Minden-Lübbecke (NRW)

Drei Opel nach Unfall ineinander verkeilt
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Am 12. September 2010 kam es in in Hüllhorst-Schnathorst zu einem spektakulären Verkehrsunfall.

Der 40-jährige Fahrer eines Opel Kadett war gegen 16.30 Uhr im Ortsteil Struckhof auf der bergab führenden Landstraße, hier gilt Tempo 70, in Richtung der Ortsmitte von Schnathorst unterwegs, als er vermutlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit beim Durchfahren einer Linkskurve zunächst nach rechts von der Straße abkam.

Er geriet auf den Grünstreifen und prallte mit den Rädern gegen den Bordstein. Anschließend verlor der Mann die Kontrolle und driftete mit seinem Pkw quer über die Straße. Hier prallte er gegen die Front eines dort abgestellten Opel Vectra, der durch die Wucht des Aufpralls auf die Beifahrerseite kippte und gegen einen vor dem Haus stehenden Opel Corsa geschoben wurde.

Außerdem wurden noch eine Grundstücksmauer sowie zwei Leitpfosten zerstört. Herumschleudernde Fahrzeugteile beschädigen zudem noch die Hauswand.

Anwohner eines Nachbarhauses, die sich auf ihrer Terrasse aufhielten, hörten einen lauten Knall und eilten zur Unfallstelle. Gemeinsam mit dem Hausbesitzer befreiten sie den 40-Jährigen aus seinem Fahrzeug und kümmerten sich um ihn bis zum Eintreffen des zwischenzeitlich alarmierten Notarztes.

Da der Fahrer angetrunken war, wurde ihm auf richterliche Anordnung eine Blutprobe im Krankennhaus entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Ein Abschleppwagen barg anschließend die ineinander verkeilten drei Pkw der Marke Opel. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 13.000 Euro.

Quelle + Foto: Polizei Minden-Lübbecke


Unfälle durch Alkohol


Unfälle im Kreis Minden-Lübbecke



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Notarztwagen nicht gehört oder gesehen !
Überholen ohne Blick in den Spiegel endet in Unfall


Schwerer Verkehrsunfall auf der L239 (Blyth-Valley-Ring) in Ratingen (NRW)

Schwerer Verkehrsunfall in Ratingen
Schwerer Verkehrsunfall in RatingenZur Großansicht
Am 6. September 2010, um 13.17 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der außerörtlichen Landstraße Blyth-Valley-Ring in Ratingen.

An dem Unfall war auch ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Ratingen beteiligt, welches sich mit Blaulicht und Einsatzhorn auf der Fahrt zu einem Motorradunfall auf der A52 befand.

Zur Unfallzeit befuhr ein 76-jähriger Autofahrer, mit seinem Hyundai Coupe, die L239, aus Richtung Ratingen-Mitte kommend, in Fahrtrichtung Lintorf.

Als er das Martinshorn eines Einsatzfahrzeuges hörte und im Rückspiegel einen sich von hinten mit Blaulicht nähernden Notarzteinsatzwagen der Feuerwehr sah, verringerte der Ratinger seine Fahrgeschwindigkeit. Gleichzeitig lenkte er sein Fahrzeug weiter an den rechten Fahrbahnrand heran, um dem Einsatzfahrzeug vorschriftsmäßig freie Bahn zu schaffen.

Notarztwagen nicht gehört oder gesehen !
Notarztwagen nicht gehört oder gesehen !Zur Großansicht

Eine 34-jährige BMW-Fahrerin, die dem Hyundai unmittelbar folgte und nach eigenen Angaben weder Blaulicht noch Martinshorn wahrgenommen hatte, deutete das Fahrmanöver des vorausfahrenden Hyundai fälschlicher Weise als normalen Anhaltevorgang.

Nach eigenen Angaben ohne vorherigen Blick in den Rück- oder linken Außenspiegel, setzte sie den linken Blinker und gleichzeitig zum Überholen des Hyundais an.

Dadurch zwang sie den 33-jährigen Fahrer des Notarzteinsatzwagens, der sich bereits im Überholvorgang und schon beinahe höhengleich mit dem BMW befand, zu einem abruptem Ausweichmanöver nach links. Dabei geriet der VW Transporter gegen die Leitplanke am linken Fahrbahnrand, bevor der mit zerstörtem Vorderrad ins Schleudern geratende Einsatzwagen trotz allem fahrerischen Geschick mit dem weiterhin im Überholvorgang befindlichen BMW der 34-Jährigen seitlich kollidierte.

Überholvorgang ohne Blick in den Spiegel
Überholvorgang ohne Blick in den SpiegelZur Großansicht

Am Einsatzwagen der Feuerwehr, dem BMW der Unfallverursacherin sowie am Hyundai, der vom durch die Luft wirbelnden linken Außenspiegel des BMW getroffen wurde, entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von mindestens 30.000,- Euro.

Die 34-jährige BMW-Fahrerin erlitt durch das Unfallgeschehen einen leichten Schock und wurde deshalb mit einem angeforderten Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, welches die Patientin jedoch nach nur ambulanter ärztlicher Behandlung schnell wieder verlassen konnte.

Die zwei Insassen des Einsatzwagens, der 33-jährige Rettungsassistent und eine 38-jährige Notärztin aus Ratingen, blieben nach eigenen Angaben glücklicherweise vollkommen unverletzt.

Hoher Sachschaden am Notarztwagen
Hoher Sachschaden am NotarztwagenZur Großansicht

Der schwer beschädigte und nicht mehr fahrbereite BMW, ebenso der ebenfalls fahruntüchtige Notarzteinsatzwagen, der nach Angaben der Feuerwehr Totalschaden erlitt, wurden von der Unfallstelle abgeschleppt.

Den Rettungseinsatz auf der A52, zu dem der Notarzteinsatzwagen einsatzmäßig unterwegs gewesen war, wurde sofort nach dessen Unfallmeldung von einem Notarzt aus Mettmann übernommen.

Quelle + Fotos: Polizei Mettmann


Unfälle aus Ratingen



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