
Ein 44-jähriger polnischer Fahrzeugführer befuhr mit seinem Lastzug die BAB 44 in Fahrtrichtung Dortmund. Nachdem er die Anschlussstelle Diemelstadt passiert hatte, wollte er die nahe gelegene Tank- und Rastanlage "Am Biggenkopf" ansteuern. Hierfür lenkte er seinen LKW anfangs des Verzögerungsstreifens nach rechts und verringerte seine Geschwindigkeit.
Ein ihm unmittelbar nachfolgender 54-jähriger Lastzugführer aus Marburg überschätzte die Geschwindigkeit des Vorausfahrenden und erkannte zudem nicht, dass sich dessen linke Fahrzeugseite zum Teil noch im Bereich des rechten Fahrstreifens befand.
Mit Geschwindigkeitsüberschuss fuhr der 54-Jährige zunächst auf das linke Heck des polnischen Lastzuges auf und riss anschließend die gesamte linke Fahrzeugseite auf. Hierdurch geriet die Ladung, bestehend aus Granulatsäcken, auf die Fahrbahn.
Der Lastzug des 54-jährigen Marburgers stellte sich unfallbedingt quer und blockierte die BAB 44 in Fahrtrichtung Dortmund.
Bei dem Verkehrsunfall verletzte sich der 54-jährige Marburger schwer. Er musste mittels RTW ins Krankenhaus verbracht werden. Der 44-jährige polnische Fahrzeugführer erlitt leichte Verletzungen.
Für die Dauer der Bergung musste die BAB 44 in Fahrtrichtung Dortmund komplett gesperrt werden. Es entstand ein Stau von bis zu 9 km Länge.
Die Sachschadenhöhe beziffert die Polizei mit ca. 150.000,-€.
Quelle + Fotos: Polizei Bielefeld
Unfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg
RTW mit Sonder- und Wegerecht bei Rot
Gegen 08:28 Uhr befuhr ein 27-jähriger Fahrer eines Rettungswagens (RTW) unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten die Walhovener Straße aus Fahrtrichtung Dormagen-Mitte kommend in Fahrtrichtung Rheinfeld. An der Kreuzung Walhovener Straße/B9 fuhr der RTW bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein, um seine Fahrt geradeaus fortzusetzen.
In diesem Augenblick fuhr auch eine 42-jährige Dormagenerin, die mit ihrem Opel Meriva die B9 aus Richtung Köln in Richtung Neuss befuhr, in den Kreuzungsbereich ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.
Durch die Wucht der Kollision wurde der RTW nach einigen Metern Weiterfahrt umgeworfen und kollidierte in Seitenlage mit einem auf der Gegenfahrbahn wartenden Pkw Mercedes, der von einem 56-jährigen Dormagener gelenkt wurde. Ein weiterer, ebenfalls auf der Gegenfahrbahn stehender, verkehrsbedingt wartender Ford KA wurde durch umherfliegende Teile beschädigt. Infolge des Unfalls wurden der RTW-Fahrer, die Opel-Fahrerin und der Fahrer des Mercedes leicht verletzt und mit einem RTW ins Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Euro.
Quelle + Foto: Polizei Rhein-Kreis Neuss
Die Unfallverursacherin befuhr mit ihrem Volvo die Stirper Straße in Richtung Udener Straße und wollte an der Kreuzung links abbiegen. Hierbei übersah sie das Auto der Fahrschule, welches geradeaus über die Kreuzung Richtung Stirpe fahren wollte. Die 70-jährige Lippstädterin nahm dem 16-jährigen Fahrschüler den Vorrang, woraufhin beide Fahrzeuge kollidierten.
Fahrlehrer schwer verletzt
Die Fahrerin erlitt einen Schock und wurde leicht verletzt, der 55-jährige Fahrlehrer aus Lippstadt wurde schwerverletzt ins Katholische Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrschüler sowie die Beifahrerin im Volvo blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt 12000,- Euro, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Quelle + Foto: Polizei Soest
Fataler Fehler eines 19-Jährigen
Ein 19-jähriger Autofahrer war Samstag um Mitternacht auf der A6 unterwegs. Zunächst wollte der Angehörige der Stationierungskräfte in Richtung Weilerbach von der Autobahn abfahren. Schon auf der Abfahrtsspange fahrend, überlegte er es sich jedoch anders und wollte über den Grünstreifen weiter geradeaus fahren.
Dies stellte sich als fataler Fehler heraus. Aufgrund seines viel zu hohen Tempos und des schlechten Untergrundes verlor der 19-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte in die Böschung und überschlug sich. Das Auto blieb auf dem Dach liegen. Zum Glück stellte sich im Krankenhaus heraus, dass seine Verletzungen und die der Beifahrerin nicht gravierend waren. Das Auto hat allerdings nur noch Schrottwert.
Quelle + Foto: Polizei
Unfälle im Kreis Kaiserslautern
Gegen 08:40 Uhr fuhr ein 46-jähriger Mercedesfahrer aus Richtung Brilon kommend an der Anschlussstelle Elsen von der A33 ab. Er fuhr auf den rechten Fahrstreifen der B1 in Richtung Bad Lippspringe.
Zeitgleich fuhr ein 23-jähriger Lastzugfahrer von Elsen aus durch den Kreisverkehr auf die B1. Das parallel rechts neben ihm fahrende Auto bemerkte er nicht und wechselte den Fahrstreifen nach rechts. Dabei erfasste der Lkw den Mercedes. Das Auto stellte sich quer vor den Laster und wurde etwa 100 m von dem Lkw geschoben, bis beide Fahrzeuge zum Stillstand kamen.
Der Mercedesfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt bei etwa 8.000 Euro.
Quelle + Foto: Polizei Paderborn
In der Nacht zu Sonntag, 1.15 Uhr, befuhr ein 23-jähriger Fahrer aus der Samtgemeinde Selsingen mit einem Toyota die Straße Eitzte und kam beim Durchfahren einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er frontal gegen das Holztor der Eitzer Mühle.
An der Mühle und am Pkw entstand erheblicher Sachschaden. Die Schadenshöhe steht noch nicht genau fest.
Alkohol und kein Führerschein
Leider musste bei der polizeilichen Unfallaufnahme festgestellt werden, dass der Fahrer betrunken war. Zudem war er nach bisherigen Ermittlungen nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Quelle + Foto: Polizei Rotenburg
Unfälle im Landkreis Rotenburg
Eine 59-jährige Frau musste mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus nach Alfeld eingeliefert werden, nachdem sie mit ihrem PKW von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Straßenbaum geprallt war.
Gegen 13.30 Uhr war die Frau aus Grünenplan mit ihrem Renault Laguna auf der Landesstraße 589 aus Richtung Grünenplan kommend, in Richtung Delligsen unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam die 59-Jährige mit ihrem PKW plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum.
Da die Frau durch den seitlichen Anstoß an den Baum eingeklemmt wurde, musste die Feuerwehr sie mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeugwrack befreien. Anschließend wurde sie mit dem Rettungswagen ins das Krankenhaus Alfeld transportiert. Nach ersten Untersuchungsergebnissen besteht für die 59-Jährige glücklicherweise keine Lebensgefahr.
Quelle + Foto: Polizei Holzminden
Unfälle im Landkreis Holzminden
Am Donnerstagmorgen fuhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer gegen 08.50 Uhr auf dem Schumacherring in Richtung Gescher.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Bahnschranken wegen des herannahenden Zuges geschlossen. Aus ungeklärter Ursache fuhr das Fahrzeug gegen die Teilschranke, sodass diese nach vorne knickte und in den Gleiskörper ragte.
Unfallflucht
Der Unfallverursacher flüchtete, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Schranke wurde von dem Zug überfahren. Der Triebwagen wurde dabei leicht beschädigt.
An der Unfallstelle konnten Unfallspuren des flüchtigen Fahrzeugs gesichert werden. Die Schranke wurde inzwischen durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn ausgetauscht. Es entstand Gesamtschaden in Höhe von mehr als 1.000 Euro.
Die Polizei sucht Zeugen
Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat Ahaus 02561-9260.
Quelle + Fotos: Polizei Borken
In Höhe eines dortigen Motorradtreffs kam es in den Mittagsstunden, gegen 12.45 Uhr, zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW.
Beide Fahrer, eine 31-jährige Erkratherin und ein 67-jähriger Mettmanner, zogen sich bei dem Zusammenprall leichte Verletzungen zu, konnten aber das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Die Erkratherin war in ihrem Fiat Punto in Richtung Mettmann unterwegs, als sie auf nasser Fahrbahn und in einer langgezogenen Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor.
Nach eigenem Bekunden war sie dort mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h unterwegs, als der PKW ins Schleudern geriet und bei einer durchgeführten Vollbremsung auf die Gegenfahrbahn rutschte, wo er frontal mit dem Toyota des Mettmanners zusammenstieß.
Schmierige Fahrbahn
Die Unfall aufnehmenden Beamten registrierten außerhalb der durch den Zusammenprall verursachten Fahrbahnverschmutzungen eine nicht zu erklärende Schlüpfrigkeit des Straßenbelages der Richtungsfahrbahn Mettmann.
Der entstandene Sachschaden wurde auf mehr als 10000 €uro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Bei dem Unfall, gegen 13:40 Uhr, wurden die zwei beteiligten Personen verletzt.
Ein 22-jähriger Sülfelder befuhr mit seinem VW-Golf III die Straße "Vierthof" in Richtung Sülfeld, in entgegengesetzter Richtung fuhr ein 43-jähriger Hüttbleker in seinem Citroën Xsara.
Frontalzusammenstoß
Die Fahrzeuge fuhren frontal ineinander; der Citroën rutschte in den Graben, der Golf blieb ca. 30 Meter entfernt stehen.
Während der Fahrer des Golfs sich selbst befreien konnte und beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits auf den eigenen Beinen stand, musste die Feuerwehr beim Fahrer des Citroën mit Rettungsgerät helfen.
Einsatzleiter Thorsten Feldmann:
"Wir öffneten die Fahrertür mit dem Spreizer, um dem Rettungspersonal einen nahen Zugang zu ermöglichen. Eingeklemmt war der Fahrer nicht. Wäre er unverletzt, hätte er das Fahrzeug über die Beifahrerseite selbst verlassen können. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte schwierige Lage."
Nach der Erstversorgung durch das Rettungspersonal wurde der Verunfallte mithilfe eines Rettungsbretts aus dem Fahrzeug geholt. Er hatte Schmerzen an der Wirbelsäule und wurde in die Klinik Heidberg gebracht.
Der Fahrer des Golfs wurde vorsorglich in die Klinik nach Segeberg gefahren, er ist allerdings dem ersten Anschein nach lediglich leicht verletzt.
Regen mit Graupelschauern
Zum Zeitpunkt des Unfalls war das Wetter regnerisch mit Graupelschauern. Der Unfallhergang wird noch ermittelt, ein Sachverständiger befand sich vor Ort.
Unter den zivilen Ersthelfern befand sich zum Vorteil für die Beteiligten ein Arzt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Itzstedt und Nahe, die First Responder der Feuerwehr Sülfeld, das DRK Segeberg mit Notarzt sowie die Polizei und ein Sachverständiger. Zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Quelle + Fotos: Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Unfälle bei nassen Straßenverhältnissen
Als eine 27-jährige Frau mit ihrem Opel am Nachmittag den Schmalger Weg in Niedermehnen in Richtung Osten befuhr, wurde das Fahrzeug von einer starken Windböe erfasst.
Die Straße ist eine schmale Gemeindestraße, die außerhalb der Ortschaft durch freies Feld verläuft. In einer Rechtskurve verlor die Fahrerin aufgrund des Sturmes die Kontrolle über den Wagen, geriet nach rechts von der Straße ab und prallte nach nur wenigen Metern gegen einen Straßenbaum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Stemwederin schwer verletzt und mit dem Rettungswagen nach Rahden ins Krankenhaus gebracht. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe gibt die Polizei mit 3.000 Euro an.
Quelle + Foto: Polizei Minden-Lübbecke
Eine 26-jährige Buxtehuderin befuhr mit dem Nissan einer Tierarztpraxis aus dem Landkreis Harburg die Landesstraße 123 in Richtung Bremervörde.
Am Kutenholzer Ortseingang aus Richtung Aspe übersah sie infolge Unachtsamkeit die dortige Verkehrsinsel. Auf der Verkehrsinsel stieß sie gegen ein Verkehrszeichen und einen Straßenbaum.
Der PKW wurde durch den Aufprall total beschädigt und die Fahrerin verletzt. Sie musste mit einem Rettungswagen ins Elbeklinikum nach Stade gebracht werden.
Der Baum wurde von Mitarbeitern der Straßenmeisterei Bremervörde abgesägt.
Der Gesamtschaden wird von der Polizei Fredenbeck auf ca. 10.000,- Euro geschätzt.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Unfälle durch Ablenkung am Steuer
Ein 36-jähriger Audi Fahrer aus Stade war mit seinem PKW aus Richtung Bundesstraße 73 kommend in Richtung Innenstadt unterwegs und kurz hinter der Auffahrt zum Elbeklinikum auf der dortigen Bahnbrücke aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit einem entgegenkommenden Ford Focus zusammengeprallt.
Die 51-jährige Focus Fahrerin aus Stade konnte der Kollision nicht mehr ausweichen oder rechtzeitig bremsen.
Vorbildliche Ersthelfer
Zufällig vorbeikommenden Ersthelfer bemühten sich vorbildlich um die Unfallbeteiligten und halfen dem zunächst nicht ansprechbaren Audi Fahrer aus dem Unfallwrack.
Die Focus Fahrerin und ihr 52-jähriger Beifahrer konnten ihr ebenfalls völlig zerstörtes Auto selbständig verlassen.
Nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt wurde der 36-Jährige vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in die in unmittelbarer Nähe befindliche Klinik eingeliefert.
Die Focus Fahrerin kam bei dem Unfall mit leichten Verletzungen davon, der Beifahrer blieb unverletzt.
Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 20.000 Euro belaufen. Die Bremervörder Straße musste für die Zeit der Rettungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme halbseitig gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Stade