
Zu dem Auffahrunfall kam es um 4.50 Uhr auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen. Laut Polizei fuhr ein Trucker infolge Unachtsamkeit gegen einen Sattelzug, der rechts neben dem Hauptfahrstreifen auf der Pannenspur abgestellt worden war.
EG Kontrollgerät Defekt
Kurz hinter einem Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Hollenstedt und Heidenau blieb ein 61-jähriger Kraftfahrer aus Munster mit seinem Sattelzug aufgrund eines Defektes seines digitalen EG-Kontrollgerätes auf dem Seitenstreifen liegen. Zur Absicherung seiner Beförderungseinheit schaltete er das Warnblinklicht ein.
Unfallursache Unachtsamkeit
Ein 59-jähriger Kraftfahrer aus dem Kreis Witten befuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem Lastzug den Hauptfahrstreifen der bereits ausgebauten dreistreifigen Autobahn A1. Vermutlich aus Unachtsamkeit kam er nach rechts auf den Standstreifen und kollidierte hier mit seinem Lkw mit dem linken Heckbereich des haltenden Sattelzuges.
Der Lastzug des Witteners kam anschließend vollkommen beschädigte auf dem Haupt- und mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Der Anhänger seines Lastzuges war umgekippt. Die Ladung, diverse Pakete, verteilten sich dabei auf der gesamten Fahrbahnbreite.
Ein nachfolgender 57-jähriger niederländischer Kraftfahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr ebenfalls mit seinem Sattelzug auf den verunglückten Gliederzug auf.
Glück im Unglück
Wie durch ein Wunder entstieg der Wittener seinem Fahrzeug nahezu unverletzt, wurde aber vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt. Die beiden anderen Kraftfahrer blieben unverletzt.
Hoher Sachschaden
Insgesamt entstand ein Schaden von annähernd 100 000 Euro. Die Hansalinie musste für die Bergungsarbeiten ab der Anschlussstelle Hollenstedt voll gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Mittagstunden an.
Polizei warnt vor unnötigem Halt auf Pannenstreifen

In diesem Zusammenhang bittet die Autobahnpolizei die Trucker mit ihrem Lastzug nur auf den Standstreifen zu fahren, wenn eine Weiterfahrt nicht möglich ist.
Bei kleinen Störungen der Fahrzeugelektronik, bei diesem Unfall war die Fahrerkarte des Kontrollgeräts ausgeworfen worden, sollte der nächste Parkplatz angesteuert werden.
Verkehrsteilnehmer auf dem Strandstreifen stellen immer eine Gefahr dar. Besonders nachts folgt der Blick der Fahrer auf dem Hauptfahrstreifen den Lichtern vor ihm. So kann es schnell zu einer Kollision kommen, warnt die Polizei.
Quelle + Fotos: Polizei Rotenburg
Unaufmerksamkeit kann zum Tod führen
Mehrfach überschlagen hat sich am Samstagnachmittag ein 63-jähriger Mann mit seinem Geländewagen in der Nähe des Gangelborner Hof bei Jettenbach. Der in Kaiserslautern wohnende Mann wurde nach der Bergung aus dem beschädigten Fahrzeug mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Zu schnell?
Vermutlich war er zu schnell auf dem Feldweg von der L369 in Richtung der Windräder über den unbefestigten Feldweg unterwegs gewesen. Nach einer Kuppe kam er in einer leichten Linkskurve zunächst nach rechts, dann nach links von der Fahrbahn ab. Schließlich driftete das Fahrzeug wieder auf die rechte Seite des Feldweges, rollte um die eigene Achse, bis es schließlich auf den Rädern im Acker stehen blieb. Der Schaden am Fahrzeug wird auf 20.000 Euro geschätzt.
Quelle + Foto: Polizei
Ein 17-jähriger Hiller befuhr gegen 05:50 Uhr mit seinem Roller (Kleinkraftrad) die Mindener Straße in Fahrtrichtung Minden.
Als ihn in Höhe des Grundstücks Nr. 220 (außerhalb der geschlossenen Ortschaft) ein 31-jähriger Mindener mit seinem Bäckerei-LKW Peugeot überholte, kam es zu einer Berührung zwischen dem rechten Außenspiegel des LKW und dem Jugendlichen, in deren Verlauf der Biker stürzte und sich schwere Verletzungen zuzog. Ein Rettungswagen brachte den jungen Mann ins Mindener Klinikum.
Quelle + Foto: Polizei Minden-Lübbecke
Seitenabstand beim Überholen
Besonders beim Überholen von Zweiradfahrern ist die Einhaltung eines ausreichenden Seitenabstandes von äußerster Wichtigkeit. Diese Regel wird jedoch im täglichen Straßenverkehr häufig vernachlässigt.
Bei dem Unfall wurde ein 47-jähriger Mann aus Deutsch Evern und dessen 12-jähriger Sohn schwer verletzt.
Der Mann befuhr als Fahrer eines Pkw Citroen gegen 18.20 Uhr die Bundesstraße aus Soltau kommend in Richtung Lüneburg.
Unachtsamkeit?
Vermutlich aufgrund Unachtsamkeit kam er mit dem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Straßenbaum.
Ersthelfer befreiten Vater und Sohn aus dem Pkw und betreuten bzw. versorgten sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Beide erlitten mit diversen Prellungen und Frakturen schwere Verletzungen und wurden ins Städtische Klinikum nach Lüneburg gebracht.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 9.500 Euro.
Quelle + Fotos: Polizei Lüneburg
Porschefahrer verlor Kontrolle
Ein 43-jähriger Hildesheimer war mit seinem Porsche 911 auf dem Weg nach Hause, als er etwa vier Kilometer hinter dem Autobahndreieck Hannover-Süd plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Porsche stand quer auf der Autobahn
Dadurch kam er vom mittleren Fahrstreifen nach links ab und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Anschließend kam der Sportwagen auf den beiden linken Fahrstreifen quer zur Fahrbahn zum Stehen.
Mercedes fuhr ungebremst in querstehenden Porsche
Eine nachfolgende 44-jährige Autofahrerin aus Reinbek, die mit ihrem Mercedes, A-Klasse, ebenfalls auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr, konnte weder ausweichen noch rechtzeitig bremsen und fuhr ungebremst in das stehende Hindernis.
Aufgrund des Zusammenstoßes überschlug sich der Mercedes und kam 40 Meter weiter, auf dem Dach liegend, zum Stehen.
Zwei Schwerverletzte
Die Fahrerin wurde dabei eingeklemmt. Beide Fahrzeugführer wurden durch die Kollision schwer verletzt.
Vollsperrung auf der A7
Zur Versorgung der Verletzten und zur Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn in Richtung Kassel voll gesperrt. Durch die eintreffenden Rettungsdienste und dem Notarzt, sowie zwei ortsnahen Feuerwehren konnte die Fahrerin aus ihrem Fahrzeug geborgen und beide Fahrzeugführer ärztlich versorgt werden. Anschließend wurde der Hildesheimer in das neue Klinikum in Hildesheim und die Reinbekerin in die MHH nach Hannover verbracht, wo beide unverzüglich operiert wurden. Lebensgefahr bestand jedoch nicht.
Genaue Unfallursache ist bisher unklar
Beide Fahrzeugführer konnten zum Hergang bislang nicht befragt werden. Weitere Ermittlungen dauern an. Die Polizei schätzt den Schaden auf 50.000,-- Euro. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Quelle + Fotos: Polizei Hildesheim
Unfallwagen in Autowerkstatt gefunden
Auf Hinweis der Polizei Stade wurde am 14.10.2011, gegen 22.50 Uhr, eine freie Autowerkstatt mit dem Mieter der Werkstatt in Friesland von Beamten der Polizei Wilhelmshaven aufgesucht. Dort konnten mehrere ausgetauschte Teile des mittlerweile reparierten Audi 80 Avant aufgefunden und sichergestellt werden. Diese Autoteile sowie der ebenfalls bei dem 29-Jährigen in Schortens sichergestellte dunkelrote Audi 80 Avant wurden am Samstag durch einen Kfz-Sachverständigen sowie Polizeibeamten aus Stade und Wilhelmshaven / Friesland untersucht. Danach ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der in Schortens sichergestellt Audi 80 Avant, das gesuchte Fahrzeug von dem Unfall im Bereich Stade ist
Hinweis kam vom Arbeitskollegen
Nach der umfangreichen Medienberichterstattung in der vergangenen Woche hatte sich am Abend des 14.10.2011 ein Zeuge bei der Ermittlungsgruppe "Hagenah" der Polizei Stade gemeldet, nachdem er von dem Fall in der Zeitung gelesen habe. Dieser gab einen Hinweis auf einen Arbeitskollegen aus dem Hamburger Hafen, der eine Zweitwohnung in Jork bewohnen, ursprünglich aber aus Schortens im Landkreis Friesland stammen würde.
Seid dem Unfall krankgeschrieben
Der Zeuge teilte weiter mit, dass der Betreffende, der einen rubinroten Audi 80 Avant fahre, seines Wissens nach vor ca. 2 Wochen einen Unfall gehabt habe und seit dem krankgeschrieben sei. Daneben habe er eine Übereinstimmung des Aussehens seines Arbeitskollegen mit dem veröffentlichten Phantombild nicht ausschließen können.
Verursacher vorläufig festgenommen
Noch am Abend haben Ermittler aus Stade dann beide Wohnsitze aufgesucht, den 29-jährigen Mann in Schortens angetroffen und vorläufig festgenommen. Nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung und ersten Vernehmung, musste er allerdings wegen fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Bisher hat der mutmaßliche Unfallverursacher den Vorfall noch nicht eingeräumt, zeigt sich aber gegenüber der Polizei kooperativ.
Beweise sichergestellt
Sein bereits reparierter rubinroter Audi 80 Avant wurde zunächst sichergestellt, die Beamten konnten daneben zusätzlich Fahrzeugteile als Beweisstücke auffinden. Diese werden nun wie auch der PKW am 15.10.2011 Polizeiinspektion Wilhelmshaven durch Stader Ermittler, Erkennungsdienstbeamte und Sachverständige untersucht.
Schwerwiegende Folgen
Gegen den 29-Jährigen läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht, unterlassener Hilfeleistung, Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Tötung.
Als drittes evtl. unfallbeteiligtes Fahrzeug sucht die EG "Hagenah" immer noch nach einem dunklen BMW, hier gibt es leider bisher noch keine heiße Spur, die Ermittlungen dauern weiter an.
Der Dank der Beamten gilt von allem den Ersthelfer und Zeugen sowie den eingesetzten Feuerwehrleuten an der Unfallstelle, die mit ihren Hinweise und Beobachtungen maßgeblich zum Erfolg der Aufklärung des Falles beigetragen haben.
Zur Erstmeldung des schweren Unfalls...
Zur Folgemeldung des schweren Unfalls...
Zur Polizei sucht Unfallfahrer mit Phantombild...
Quellen: Polizei Wilhelmshaven / Friesland + Polizei Stade
Fotos: Polizei Stade
Der Wagen kam dadurch nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Das Verursacherfahrzeug entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Das Rentnerehepaar im Alter von 83 und 86 Jahren wurde durch den Unfall in dem verunglückten Ford getötet. (Wir berichteten) Die bei der Polizeiinspektion Stade gebildete, 10-köpfige Ermittlungsgruppe "Hagenah" hat nun mit Hilfe von Zeugenaussagen ein Phantombild durch einen Zeichner des Landeskriminalamtes erstellen lassen. Auf dem Bild ist der vermutliche Fahrer eines rubinroten Audi abgebildet, der für den Unfall verantwortlich gemacht wird. Dieser hatte nach der Kollision in einiger Entfernung der Unfallstelle zunächst angehalten, war in Richtung Unfallstelle gegangen und dann aber später weggefahren, ohne seine Personalien anzugeben oder sich um die Unfallaufnahme zu kümmern.
Zeugen beschreiben Unfallfahrer:
Drittes Auto im Focus der Polizei
Nach den neuesten Erkenntnissen der Ermittlungsgruppe könnte nun ein drittes Fahrzeug an dem Unfall beteiligt gewesen sein, nach Aussagen von Zeugen war vermutlich ein dunkler BMW ebenfalls an dem Überholvorgang mit dem gesuchten Audi beteiligt, der dann zu dem folgenschweren Unfall führte.
Die Ermittler fragen nun:
"Wer kennt diesen Mann oder weiß, um wen es sich bei dem hier abgebildeten Mann handeln könnte?" Beide Fahrer werden nochmals dringend aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden. Die Beamten sind zuversichtlich, die Unfallfahrer über kurz oder lang ermitteln und so den Fall aufklären zu können. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Stade unter der Rufnummer 04141-102215.
Zur Erstmeldung des schweren Unfalls...
Zur Folgemeldung des schweren Unfalls...
Quelle + Foto: Polizei Stade
Unangepasste Geschwindigkeit?
Der Fahrer des Dacia Duster war mit seinem Auto auf der Landesstraße in Richtung Helmste unterwegs als er in einer 70er-Zone vermutlich aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und in den dortigen Grünstreifen kam.
Nach ca. 15 Metern prallte der Wagen mit hoher Geschwindigkeit frontal gegen einen Straßenbaum. Es wurden Wrackteile im Umkreis von 50 Meter um den Unfallort gefunden.
Vermutlich wurde der Fahrer durch die Kollision mit dem Baum sofort getötet, er war in dem völlig zerstörten Auto eingeklemmt.
Der Fahrzeug fing sofort Feuer und brannte trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehren aus Ohrensen und Harsefeld, die mit ca. 25 Feuerwehrleuten anrückten, vollständig aus.
Der Fahrer aus Stade und ein mitfahrenden Hund verbrannten in dem Wrack. Der eingesetzte Stader Notarzt und die Besatzung dreier Rettungswagen konnten nichts mehr für den Fahrer tun.
Die Landesstraße 124 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme bis ca. 12:30 Uhr voll gesperrt werden.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit noch an.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Unangepasste Geschwindigkeit
Nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ist vermutlich die Ursache des schweren Unfalls in den Abendstunden.
In der Überleitung von der zweispurigen zur einspurigen Verkehrsführung geriet eine 30-jährige Autofahrerin, die in Richtung Pirmasens unterwegs war, auf die Sperrfläche und verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
In den Gegenverkehr geschleudert
Sie schleuderte in den Gegenverkehr und stieß mit einem 17-jährigen Motorradfahrer zusammen, der im Rahmen der Fahrschulausbildung unterwegs war und von seinem Fahrlehrer im nachfolgenden Pkw begleitet wurde.
Fahrschüler schwer verletzt
Der 17-Jährige wurde zu Boden geschleudert und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde nach notärztlicher Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Der Pkw der 30-jährigen Frau schleuderte nach links in die Böschung, wo er stark beschädigt liegen blieb. Die Fahrerin erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle + Foto: Polizei
Unfälle auf regennasser Fahrbahn
Unfallverursacher immer noch flüchtig
Der Wagen kam dadurch nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Das Verursacherfahrzeug entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.
Rentnerehepaar getötet
Das Rentnerehepaar im Alter von 83 und 86 Jahren wurde durch den Unfall in dem verunglückten Ford getötet.
Rubinroter Audi 80 oder 90 gesucht
Nach den bisherigen Stand der Ermittlungen dürfte es sich bei dem geflüchteten Pkw um einen rubinroten Audi 80 oder 90 der Baujahre 1992-1996 (Limousine oder Avant) handeln, der hauptsächlich vorne rechts am Kotflügel, am Blinker und an der Stoßstange beschädigt sein müsste.
Bereits 250 Fahrzeuge überprüft
Bisher wurden ca. 250 Fahrzeuge aus sechs angrenzenden Landkreisen von der Polizei überprüft.
Das Verursacherfahrzeug könnte nach Ansicht der zwischenzeitlich extra eingerichteten, 10-köpfigen Sonderermittlungsgruppe aber auch aus dem Weser-Ems-Bereich, dem südlichen Niedersachsen sowie den angrenzenden Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen oder Nordrhein-Westfalen stammen.
Die Ermittler fragen nun:
Wer hat den Unfall beobachtet oder kann Angaben zu den Beteiligten machen? Wer hat das gesuchte Fahrzeug nach dem Unfall gesehen oder
weiß, wo es repariert wurde?
Die Polizei bittet insbesondere Kfz-Werkstätten, Lackierer und Kfz-Teileverkäufer, aber auch Privatpersonen aus den oben genannten Bereichen um sachdienliche Hinweise. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Stade unter der Rufnummer 04141-102215
Zur Erstmeldung des schweren Unfalls...
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Die Bilanz des Unfalls sind drei Schwerverletzte und ein Sachschaden in Höhe von rund 23000 Euro.
Ein 25-jähriger Soldat aus der Lentkaserne Rotenburg fuhr mit einem Bundeswehr-Jeep von der Bundesstraße 71 auf die B75. Ohne auf die bevorrechtigte Fahrzeugführerin eines VW Golf zu achten, fädelte er in Richtung Scheeßel ein.
Die 54-jährige Golf-Fahrerin wurde dabei abgedrängt und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß sie frontal mit dem Opel Omega eines Hamburger Ehepaares zusammen, das in Richtung Sottrum unterwegs war. Die 54-Jährige aus Stuckenborstel, die 67-jährige Opel-Fahrerin und ihr 80-jähriger Beifahrer wurden schwer verletzt in das Diakoniekrankenhaus Rotenburg gebracht. Die Fahrbahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Quelle + Foto: Polizei Rotenburg
Mächtig Glück nach Unachtsamkeit
Mächtig Glück hatte ein 39-jähriger Verkehrsteilnehmer aus Moringen. Als er mit seinem Daihatsu Sirion die Kreisstraße 31 von Förste nach Dorste befuhr, kam er durch Unachtsamkeit von der Fahrbahn ab.
Bei dem Versuch gegenzulenken, brach das Fahrzeug aus und schleuderte mit dem Heck gegen einen Straßenbaum. Das Fahrzeug wurde bis zur Rückbank eingedrückt, der Fahrer blieb unverletzt. An dem PKW entstand Totalschaden, außerdem wurde der Baum an der Rinde leicht beschädigt.
Quelle + Foto: Polizei Northeim/Osterode
Ein 50-jähriger Gifkendorfer befuhr mit seinem Renault Espace die Radbrucher Straße in Richtung Winsen/L..
In Höhe der Golf Anlage "Green Eagle" geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab.
Er fuhr anschließend frontal gegen einen Straßenbaum.
Der 50-Jährige verstarb sofort. Er musste durch die Feuerwehren Winsen/L. und Luhdorf aus dem Fahrzeugwrack herausgeschnitten werden.
Die Kreisstraße blieb für die Bergungs- und Aufräumarbeiten bis 13.00 Uhr voll gesperrt.
Quelle + Fotos: Polizeiinspektion Harburg
Ein 68-jähriger Fahrer eines 40 t-Sattelzuges aus Stade fuhr auf der A7 von Hildesheim kommend in Richtung Norden. Um ca. 04:00 Uhr fuhr in Höhe der Ortschaft Hotteln ein 53-jähriger Pkw-Fahrer aus der Nähe von Halle/Saale mit sehr viel höherer Geschwindigkeit und ungebremst von hinten unter den Sattelzug.
Während der Sattelzugfahrer bei diesem Unfall unverletzt bleib, wurde der Fahrer des Pkw schwer und sein 42-jähriger Beifahrer, der ebenfalls aus der Nähe von Halle kommt, lebensgefährlich verletzt. Die Verletzten wurden nach Hildesheim und in die Medizinische Hochschule nach Hannover gebracht.
An dem Sattelzug entstand erheblicher Schaden, er konnte aber seine Fahrt bis zum nächsten Parkplatz fortsetzen. Der auffahrende Pkw wurde völlig zerstört. Die Polizei schätzt den Unfallschaden auf ca. 20.000,- EUR.
Quelle + Foto: Polizei Hildesheim
Nach bisherigen Ermittlungen befuhr eine Fahrzeugkolonne die Bundesstraße aus Richtung Bremervörde kommend in Richtung Stade.
PKW von der Straße abgedrängt
Auf der geraden Strecke vor dem Ort Hagenah überholte ein Pkw die Kolonne. Beim Wiedereinscheren kam es zu einer Fahrzeugberührung mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Pkw, so dass dieser praktisch von der Straße abgedrängt wurde.
Frontal gegen Straßenbaum
Nach Durchfahren des Seitenstreifens prallte der Wagen frontal gegen einen Straßenbaum. Die 83-jährige Beifahrerin verstarb noch an der Unfallstelle, der 86 Jahre alte Ehemann, der den Wagen gelenkt hatte, wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Stader Krankenhaus gebracht, wo er im Laufe des Nachmittags seinen Verletzungen erlag. Beide kamen aus der Gemeinde Oldendorf.
Unfallverursacher geflüchtet
Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Dass er einen Unfall verursacht hatte, muss er bemerkt haben.
Spuren gesichert
Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Ein Sachverständiger wurde sofort zur Unfallstelle geholt, um bei der Rekonstruktion des Unfallherganges und bei der Spurenanalyse zu unterstützen. Die Polizei hat diverse Spuren gesichert, um den Unfallflüchtigen zu ermitteln. Es wurden noch am selben Tag Meldungen im Rundfunk verlesen, in denen nach Zeugen gesucht wurde.
Beschädigter roter Audi Avant gesucht
Bei dem Unfall verursachenden Fahrzeug soll es sich nach dem bisherigen Ermittlungsstand um einen roten Audi Avant (Kombi) handeln. Das Fahrzeug muss an der rechten Seite beschädigt sein.
Dringender Zeugenaufruf
Die Polizei geht davon aus, dass sich bei einer derartigen Tat Zeugen melden werden. So werden die anderen Fahrzeugführer aus der Kolonne aufgefordert, sich zu melden. Leute, die einen roten Audi Avant beschädigt sehen oder jemanden kennen, der ein solches Fahrzeug fährt, werden ebenfalls gebeten, der Polizei Kenntnis zu geben.
Ebenso Kfz-Werkstätten, bei denen ein solches Fahrzeug zur Reparatur gebracht wird oder Fahrzeugteile-Händler, bei denen entsprechende Teile bestellt werden oder Lackierer, die ein solches Fahrzeug bearbeiten sollen. Die Polizei arbeitet mit Hochdruck an der Ermittlung nach dem Fahrzeugführer und ist zuversichtlich, erfolgreich zu sein.
Dem Fahrer selbst bleibt ja auch noch die Möglichkeit, sich bei der Polizei zu stellen, bevor er ermittelt wird. Hinweise an die Polizei unter 04141-102215.
Quelle + Fotos: Polizei Stade