
Auf dem Standstreifen stand ein wegen technischem Defekt liegengebliebener Sattelzug (40-Tonner). Dahinter stand ein mit gelben Rundumleuchten abgesichertes Servicefahrzeug.
Ein mit Tiefkühlkost beladener Sattelzug (ebenfalls 40-Tonner) befuhr den rechten Fahrstreifen und streifte aus derzeit unbekanntem Grund den auf dem Standstreifen stehenden Servicewagen. Der Sattelzug geriet außer Kontrolle und kippte ca. 100 Meter hinter der Unfallstelle um, so dass die beiden rechten Fahrstreifen blockiert waren. Dabei wurde der Führer des Sattelzuges leicht verletzt.
Sachschaden ca. 300.000-400.000 Euro
Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 300.000-400.000 Euro. Mehrere Hundert Liter Dieselkraftstoff liefen aus den Tanks des verunglückten Sattelzuges aus, die von der Feuerwehr gebunden werden mussten. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden. Es kam zu mehreren Kilometern Rückstau.
Quelle + Foto: Polizei Koblenz
Gefährlicher Standstreifen:
Dass Fahrzeuge, die auf dem Standstreifen der Autobahn stehen, immer einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, bestätigte sich wieder einmal bei dem Unfall im Westerwaldkreis.

Gründe dafür sind häufig eine kurze Ablenkung am Steuer und die monotone Autobahnfahrt.
Aus diesem Grund bittet die Polizei alle Verkehrsteilnehmer, die mit ihrem Fahrzeug einmal auf dem Standstreifen zum Stillstand kommen, das Fahrzeug unbedingt zu verlassen und sich hinter die Außenschutzplanke (mit einigem Sicherheitsabstand) zu begeben.
Jeder Schaden ist ersetzbar!
Ein Menschenleben nicht!
Gegen 06:45 Uhr befuhr ein Sattelschlepper die Landesstraße in Richtung Wardenburg. In Höhe des Wassermühlenweges wollte der 39-jährige Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Vechta wenden und fuhr im Kurvenbereich rückwärts in den Wassermühlenweg. Ein 45-Jahre alter Mann aus Oldenburg fuhr aus Richtung Wardenburg die Litteler Straße entlang, stieß frontal mit dem querstehenden Lkw zusammen und schob sich unmittelbar hinter der Zugmaschine unter den Auflieger.
Der Pkw-Fahrer konnte sich eigenständig aus seinem eingeklemmten Fahrzeug befreien. Der 45-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde durch Rettungsdienst und Notarzt erstversorgt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt. Beide Fahrzeuge waren durch den starken Aufprall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Quelle + Foto: Polizei Delmenhorst / Oldenburg - Land
Unfälle im Landkreis Oldenburg
Nach bisherigem Kenntnisstand ist ein Tanklastzug mit etwa 24.000 Litern Natronlauge verunglückt.
Gegen 14 Uhr befuhr der 35-jährige Lkw-Fahrer die A59 in Richtung Süden auf dem rechten Fahrstreifen.
Neben ihm auf dem linken Fahrstreifen befand sich eine 54-jährige Fordfahrerin. Die 54-Jährige entschied sich im letzten Moment von der A59 auf die A560 zu wechseln.
Dabei übersah die Fiestafahrerin offensichtlich den Tanklastzug.
Der 35-Jährige wich noch nach rechts aus und stieß dabei zunächst gegen die Betonschrammwand. Anschließend kippte der Lastzug in das dortige Regenrückhaltebecken.
Dem Fahrer gelang es, sich selbstständig aus dem Führerhaus zu befreien. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Der Lkw ist zum Teil in dem Becken versunken.
Die Bergungsarbeiten dauern voraussichtlich bis in die Abendstunden an. Für die Dauer der Bergung ist der Abzweig von der A59 auf die A560 gesperrt. Bis etwa 16.15 Uhr war der Abzweig von der A560 auf die A59 in Richtung Königswinter gesperrt.
Der Verkehr wurde am Dreieck Sankt Augustin in Richtung Köln abgeleitet.
Quellen: Polizei Köln + Wiebold TVnews
Fotos: Wiebold TVnews
Gegen 14.40 Uhr, befuhr ein 39-jähriger Lastzugfahrer aus Dortmund den Haarweg (B516) in westliche Richtung.
An der Kreuzung mit der Straße Im Grund (Abzweig Günne) wollte eine vorausfahrende Opel-Insignia-Fahrerin nach links abbiegen. Sie musste allerdings verkehrsbedingt warten.
Dies erkannte der Lastzugfahrer zu spät und fuhr fast ungebremst auf den Opel auf. Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls um 180 Grad gedreht und kam rechts in der Einmündung total beschädigt zum Stillstand.
Die 43-jährige Opel-Fahrerin aus Möhnesee wurde leicht verletzt, ihr 13-jährige Beifahrer erlitt einen Schock. Beide wurden zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Lkw-Fahrer erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, sein Fahrzeug wurde vorne links stark beschädigt.
Ingesamt wird der Schaden auf etwa 40000,- Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste der Haarweg gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Soest
SicherheitsabstandUnfälle im Kreis Soest
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Der 54-jährige Fahrer eines Container-Sattelzuges aus Marienhafe blieb in Höhe Waidmannsruh aufgrund eines technischen Defektes mit seinem Fahrzeug liegen.
Der nachfolgende 49-jährige Fahrer eines Mercedes-Klein-LKW erkannte das Hindernis zu spät und fuhr auf den ordnungsgemäß abgesicherten Liegenbleiber auf. Sein Fahrzeug prallte mit der rechten Fahrerhausseite gegen den Containerauflieger und verkeilte sich darin. Das Führerhaus wurde dabei total beschädigt.
Der Selsinger hatte Glück im Unglück und blieb bis auf einen Schock unverletzt.
Er musste nach der Erstversorgung zur vorsorglichen ambulanten Behandlung von der Besatzung des Horneburger Rettungswagens ins Elbeklinikum Buxtehude eingeliefert werden.
Der Fahrer des Containerzuges blieb unverletzt.
Erst mit Hilfe anderer vorbeikommender LKW-Fahrer konnten beide Fahrzeuge schließlich auseinander gezogen werden.
Der aufgefahrene Mercedes wurde total und der Containerauflieger schwer beschädigt.
Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 12.000 Euro belaufen.
Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die L123 zeitweise voll gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Fahrer kurz abgelenkt?
Unfälle im Landkreis Stade
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Gegen 10:00 Uhr befuhr eine 29-jährige Pkw-Fahrerin aus Werlte mit ihrem einjährigen Kleinkind in Löningen die Elberger Straße in Richtung Wachtum. Ausgangs einer Rechtskurve kam ihr ein Traktorgespann entgegen.
Dadurch vermutlich irritiert verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, schleuderte nach rechts über einen Grünstreifen und einen angrenzenden Fuß- und Radweg und prallte gegen mehrere Bäume.
Durch den enormen Aufprall auf der Beifahrerseite wurde das Kleinkind mitsamt Kindersitz aus dem Fahrzeug geschleudert.
Die Mutter konnte sich - trotz schwerer Verletzungen - noch selbständig aus dem Fahrzeug befreien und sich um ihr Kind kümmern. Das Kind lag - noch im Kindersitz festgeschnallt - kopfüber im Laub neben dem Fahrzeug.
Die Versorgung wurde sofort von alarmierten Rettungskräften zweier Rettungswagen und einem Notarzt übernommen. Das Kleinkind wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Oldenburg geflogen.
Die Mutter wurde ins Cloppenburger Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Quelle + Fotos: Polizei Cloppenburg / Vechta
Unfälle im Landkreis Cloppenburg
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Der 21-jährige Pizzafahrer befand sich bereits einige Zeit hinter einem ebenfalls Richtung stadtauswärts fahrenden Pkw, als der junge Mann, wohl um seine Pizza möglichst heiß zum Kunden liefern zu können, die Geduld verlor und den Vordermann überholte.
Dieser wollte genau in diesem Moment nach links in eine Grundstückseinfahrt einbiegen.
Der erst 18-jährige Fahrer dieses Pkw fuhr langsam, da er aufgrund ausgefallener Straßenbeleuchtung die Einfahrt nicht ohne weiteres erkennen konnte. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrer leicht verletzt, konnten aber nach ambulanter Behandlung nach Hause entlassen werden.
Quelle + Foto: Polizei Nienburg-Schaumburg
Unfälle der Risikogruppe 18-24 JährigeUnfälle im Landkreis Schaumburg
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Der junge Mann war mit seinem Sprinter aus Richtung Neukloster kommend in Richtung Apensen unterwegs und hatte dann in einer scharfen Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Der Doppelkabiner kam nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte zunächst gegen ein Verkehrsschild und dann im Seitengraben gegen einen Baum.
Der 37-Jährige aus Ladekop wurde zunächst in dem völlig zerstörten Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Apensen, die mit ca. 10 Feuerwehrleuten anrückte, mit schwerem Gerät aus dem Wrack geschnitten werden.
Er wurde nach der Erstversorung durch die Buxtehuder Notärztin vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Buxtehude eingeliefert.
Der Sprinter wurde bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 10.000 Euro belaufen.
Die Straße musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt werden.
Quelle + Fotos: Polizei Stade
Unfälle im Landkreis Stade
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Eine 65-jährige Frau aus Ratingen befuhr, gegen 11.30 Uhr mit einem Audi A6 Kombi, den Kreisverkehr Krummenweg in Ratingen-Breitscheid, welchen sie über die Krummenweger Straße in Richtung Lintorf verließ.
Unmittelbar nach Einfahrt in die Krummenweger Straße, die nach wenigen Metern eine scharfe Linkskurve beschreibt, geriet der Audi nach Zeugenaussagen aus ungeklärter Ursache gegen den rechten Bordstein, woraufhin dessen Fahrerin vollends die Kontrolle über den Wagen verlor und auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geriet.
Dort kam es zur frontalen Kollision mit einem Mülheimer Omnibus, dessen 52-jähriger Fahrer aus Mülheim mit dem silbernen Neoplan weder ausweichen, noch rechtzeitig genug vor dem plötzlichen Hindernis bis zum Stillstand abbremsen konnte.
Gurt verhindert Schlimmeres
Durch Sicherheitsgurt und die ausgelösten Airbags im Audi geschützt, wurde die Unfallverursacherin in ihrem Fahrzeug nur leicht verletzt.
Auch eine 75-jährige Frau aus Mülheim sowie ein 83-jähriger Mann aus Mülheim, als Fahrgäste im Linienbus, erlitten bei dem Unfall nur jeweils leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden mit Rettungswagen ins örtliche Krankenhaus transportiert, welches die Patienten nach ambulanter ärztlicher Behandlung schnell wieder verlassen konnten.
Am Audi und am Linienbus entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von mindestens 25.000,- Euro.
Der Totalbeschädigte und nicht mehr fahrbereite Audi wurde von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt.
Der nach provisorischer Reparatur am Unfallort nur bedingt fahrbereite Linienbus konnte seine Fahrt zum Mülheimer Betriebshof der Verkehrsbetriebe, ohne Fahrgäste, aber mit eigener Kraft fortsetzen.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Sicherheitsgurt immer Anlegen!
Auch und vor allem bei den sogenannten „ich fahr nur mal kurz...“ Fahrten.
„Ohne Wenn und Aber“
Ein Airbag erfüllt nur seinen Zweck, wenn der Sicherheitsgurt angelegt wurde.
Unfälle aus Ratingen
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Der Überschlag einer 48-jährigen Autofahrerin mit ihrem Pkw endete letztlich noch relativ glimpflich.
Beim Durchfahren einer Linkskurve geriet die Frau mit ihrem Auto vermutlich aufgrund Unachtsamkeit mit den rechten Rädern in den Grünstreifen, versuchte Gegenzulenken und geriet dabei ins Schleudern.
Dadurch kam der Dacia nach links von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und überschlug sich.
Die 48-Jährige konnte mit leichten Verletzungen (Schock, HWS und Prellungen) das Fahrzeug verlassen. Sie wurde mit einem Rettungswagen ins Städtische Klinikum gebracht. Es entstand ein Sachschaden von gut 6000 Euro
Quelle + Fotos: Polizei Lüneburg
Unfälle im Landkreis Uelzen
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Zum Vorfallszeitpunkt befuhr eine junge Frau (Bj. 87 aus Hildesheim) mit ihrem Peugeot die dreispurige A7 in Richtung Kassel. Mit im Fahrzeug befand sich eine gleichaltrige Bekannte der Fahrzeugführerin. Kurz hinter der Kanalbrücke verlor die junge Frau auf dem mittleren Fahrstreifen fahrend die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Der Pkw kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte in die Mittelschutzplanke. Dort blieb der PKW, quer zur Fahrbahn und unbeleuchtet stehen. Ersthelfer, die den Pkw dort haben stehen sehen, hielten sofort auf dem Standstreifen an und schalteten ihr Warnblinklicht ein.
Dieses ordnungsgemäße Verhalten führte nun leider zu einer Verkettung unglücklicher Umstände. In diesem Moment näherte sich nämlich ein junger Mann aus Salzgitter (Bj. 85) der Unfallstelle auf dem mittleren Fahrstreifen. Der junge Mann erkannte die auf dem Standstreifen stehenden und abgesicherten Fahrzeuge.
Um eine Gefährdung möglicher ausgestiegener Verkehrsteilnehmer auszuschließen, wechselte der Fahrzeugführer mit seinem Audi A6 auf den linken Fahrstreifen. Hier stand jedoch der verunfallte und unbeleuchtete Pkw der Unfallverursacherin (Insassen hatten das Fahrzeug bereits verlassen).
Der Salzgitteraner erkannte die Unfallstelle erst im letzten Moment und versuchte noch nach rechts dem Hindernis auszuweichen. Dieses gelang ihm nur zum Teil, so dass es zu einer leichten Berührung der Fahrzeuge kam. Im weiteren Verlauf kam der Salzgitteraner mit seinem Pkw ins Schleudern und prallte mehrfach in die Mittelschutzplanke. Anschließend kam der Pkw stark unfallbeschädigt auf dem Standstreifen zum Stillstand.
Bei dem Verkehrsunfall wurden die Insassen des Peugeot schwer verletzt. Im Audi wurde ebenfalls eine junge Frau (Bj. 86) schwer verletzt und eine junge Frau (Bj. 87) leicht verletzt. An den beiden Pkw entstanden Totalschäden.
Quelle + Fotos: Polizei Hildesheim
Unfälle im Landkreis Hildesheim
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