
Am 31.05.2010, gegen 17:48 Uhr, kam es auf der A250 in Fahrtrichtung Hamburg, an der Anschlussstelle Winsen-West zu einem Verkehrsunfall. Insgesamt waren dabei drei Pkw beteiligt, zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.
Eine 31-jährige Skoda-Fahrerin fuhr an der Anschlussstelle Winsen-West auf die Autobahn auf, wobei sie direkt auf den linken Fahrstreifen steuerte, ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten.
Die 20-jährige Fahrerin eines Audis versuchte noch auszuweichen, geriet jedoch mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern, kollidierte mit der Mittelschutzplanke und anschließend mit der rechten Schutzplanke. Sie sowie ihr 23-jähriger Beifahrer wurden dabei leicht verletzt. Am Audi entstand Totalschaden. Durch herumliegende Fahrzeugteile wurde noch ein nachfolgender Pkw leicht beschädigt.
Stau durch Schaulustige
Aufgrund von Gaffern kam es auf der Gegenfahrbahn zu einem drei km langen Rückstau.
Quelle + Foto: Autobahnpolizei Winsen (Luhe)
Unfälle im Landkreis Harburg
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Der Fahrer eines Sattelzuges, ein 34-jähriger Mann aus Landesbergen, war um kurz nach 15.00 Uhr in Richtung Lahde unterwegs und setzte in Höhe der Einmündung "An der Schleuse" zum Überholen eines vor ihm fahrenden Pkw sowie eines Lkw der Bundeswehr an.
Als sich das schwere Fahrzeug neben dem Auto des 44-Jährigen befand, scherte dieser ebenfalls aus. Dabei übersah er offensichtlich den bereits im Überholvorgang befindlichen Sattelzug. Durch die seitliche Kollision kamen beide Fahrzeuge nach links ab. Der 34-Jährige bekam seinen Sattelzug wieder unter Kontrolle, konnte aber einen leichten Zusammenstoß mit dem Bundeswehr-Lkw nicht mehr verhindern.
Der Wagen des 44-Jährigen kam unterdessen von der Straße ab und überschlug sich an der tiefer liegenden Böschung. Hier blieb das Fahrzeug, ein VW, auf dem Dach liegen.
Ein Rettungswagen brachte die beiden leicht verletzten Insassen ins Johannes-Wesling-Klinikum nach Minden. Der Schaden an den drei beteiligten Fahrzeugen wird von der Polizei auf rund 25.000 Euro geschätzt.
Quelle + Fotos: Polizei Minden-Lübbecke
Unfälle in Petershagen
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Gegen 13:00 Uhr befuhr ein 21-jähriger Mann aus Essen mit seinem Renault Clio die Siebeneicker Straße in Fahrtrichtung Wuppertal. Kurz vor der Einmündung Teimbergstraße, sowie der unmittelbar gegenüber befindlichen Zufahrt einer Tankstelle, bremste der Mann sein Fahrzeug ab, um nach links in die Teimbergstraße abzubiegen. Dazu setzte er nach eigenen Angaben auch den linken Fahrtrichtungsanzeiger.
Der unmittelbar nachfolgende 28-jährige Mercedes-Fahrer sah nach eigenen Angaben jedoch den rechten Fahrtrichtungsanzeiger am Clio blinken und ging davon aus, dass der bremsende Renault auf das Tankstellengelände abbiegen werde.
Darum setzte der Nevigeser mit hoher Geschwindigkeit zum Überholen an und wurde vom Renault gerammt, als dieser nach links in die Teimbergstraße abbiegen wollte.
Durch diese Kollision wurde der Mercedes nach links von der Fahrbahn geschleudert. Der PKW durchbrach ein massives Stahlgeländer und landete auf der linken Fahrzeugseite hochkant stehend in dem von Mauern eingefassten zwei Meter tiefen Bett des zurzeit aber trockenen Motschenbrucher Baches.
Noch während der 28-Jährige und seine 31-jährige Beifahrerin völlig unverletzt durch das Fenster der Beifahrertür aus dem Fahrzeug klettern konnten, stieg Qualm aus dem Wagen auf. Augenblicke später stand der Mercedes in Flammen.
Die alarmierte Feuerwehr, die einige Minuten später eintraf, hatte die Flammen schnell unter Kontrolle. Zu diesem Zeitpunkt war das Fahrzeug jedoch schon bis auf die Heckpartie vom Feuer zerstört.
Da sich herausstellte, dass der Mercedes neben Benzin auch mit Flüssiggas (LPG) betrieben wurde und einen entsprechenden Tank im Kofferraum besaß, wurde die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt.
Personen waren bei dem Unfall, wie durch ein Wunder, nicht zu Schaden gekommen.
Quelle: Polizei Mettmann + Feuerwehr Velbert
Fotos: Feuerwehr Velbert
Unfälle aus Velbert
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Ein VW Polo, besetzt mit einer 58-jährigen Herdeckerin und einem 9-jährigen Jungen im Kindersitz, wollte aus Herdecke kommend von der Wetterstraße links auf einen Parkplatz abbiegen.
Offenbar übersah dies ein nachfolgender Opel Vectra Fahrer. Der 24-Jährige fuhr auf den VW Polo auf.
Der VW drehte sich um 180 Grad und kam mit einem völlig deformierten Heck entgegen der Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Der Opel kam schließlich im Gegenverkehr zum Stehen. Bei dem heftigen Unfall wurden alle Insassen leicht verletzt.
Das Rettungsdienstteam behandelte alle Patienten ambulant vor Ort im Rettungswagen. Ein Transport ins Krankenhaus war nach der Untersuchung des Notarztes nicht erforderlich.
Die Wetterstraße war von Trümmerteilen und Glassplitter übersäht. Parallel wurde die Patientenversorgung koordiniert.
Insbesondere nach Verkehrsunfällen besteht eine hohe Brandgefahr, daher wurden die Fahrzeugbatterien der Unfallwagen durch die Feuerwehr abgeklemmt. Ingesamt waren sechs Fahrzeuge der Feuerwehr über eineinhalb Stunden im Einsatz.
Glück im Unglück
"Wenn man den Zustand des VW Polos sieht, der im Heckbereich total eingedrückt war, ist es großes Glück, dass die Insassen des VW nur leicht verletzt waren", so der Feuerwehr Einsatzleiter.
Quelle + Fotos: Feuerwehr Herdecke
Unfallursache ?
Vergleichbare Auffahrunfälle entstehen nicht selten durch eine oft nur winzige Ablenkung am Steuer in Verbindung mit zu geringem Sicherheitsabstand. Die Ursache bei dem aktuellen Unfall ist bisher noch unklar.
Unfälle im Ennepe-Ruhr-Kreis
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Eine 23-jährige Frau aus Ummern fuhr mit ihrem Opel Corsa von der Bundesstraße 4 kommend in Richtung Celle. Auf gerader Strecke geriet sie mit ihrem Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur und kollidierte dort frontal mit einem entgegen kommenden Peugeot 306, der von einem 23-jährigen Mann aus Ummern gelenkt wurde.
Dieser versuchte zwar noch, nach rechts auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Infolge der Aufprallwucht schleuderte der Peugeot in den rechten Straßengraben, überschlug sich und kam anschließend auf der Fahrbahn wieder zum Stehen. Der Opel wurde beinahe vierzig Meter quer über die Straße geschleudert.
Obwohl beide Fahrer den Sicherheitsgurt angelegt hatten und die Airbags in den Fahrzeugen auslösten, trug die Opelfahrerin schwere innere Verletzungen davon, während der 23-jährige Peugeotfahrer Kopfplatzwunden erlitt. Beide wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus nach Gifhorn gebracht, nachdem sie zuvor an der Unfallstelle von einem Notarzt versorgt wurden.
Quelle + Foto: Polizei Gifhorn
Kurz abgelenkt ?
Vergleichbare Unfälle, bei dem ein Fahrzeugführer seine Fahrspur verlässt, entstehen in den meisten Fällen durch eine kleine Ablenkung am Steuer, oder den tückischen Sekundenschlaf.
Die Ursache bei dem aktuellen Unfall ist bisher noch unklar.
Unfälle im Landkreis Gifhorn
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Beim Abbiegen von der Mettmanner Straße nach links in die Goethestraße stieß der Fahrer eines silberfarbenen 3er BMW mit dem Mercedes eines 81-jährigen Wülfrathers zusammen, der in Richtung Flandersbacher Straße unterwegs war.
Der Wülfrather wurde dabei leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere 1000 €uro.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der 28-jährige BMW-Fahrer aus Velbert gab an, er habe das Abbiegemanöver schon fast beendet, als der Mercedes mit hoher Geschwindigkeit in seine rechte Fahrzeugseite geprallt sei.
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann
Unfallgefahr: Linksabbiegen
Das Linksabbiegen an einer Kreuzung oder Einmündung erfordert Vorsicht und Umsicht, um eine Gefährdung oder auch nur Behinderung des Gegenverkehrs zu vermeiden. In den meisten Fällen sind es Sekunden die sich jeder Fahrzeugführer nehmen sollte, um ein sicheres Abbiegen zu gewährleisten.
Unfälle im Kreis Mettmann
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Nach einem Ausweichmanöver hatte sich ihr BMW überschlagen. Die Frau war um kurz vor 14.00 Uhr auf der Haldmer Straße (L766) in Richtung Dielingen unterwegs, als plötzlich ein anderer BMW von der Straße "Am Thie" nach links auf die Vorfahrtsstraße einbiegen wollte.
Dessen Fahrer, ein 24-jähriger Mann aus Stemwede, hatte offenbar die Geschwindigkeit des herannahenden PKW falsch eingeschätzt und war wenige Meter in den Einmündungsbereich gefahren. Als er die Gefahr erkannte, hielt er an.
Die 61-jährige versuchte den drohenden Zusammenstoß durch ein Ausweichmanöver zu verhindern. Dabei verlor sie, ohne den anderen Wagen zu berühren, die Kontrolle über ihren BMW. Der Wagen geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Straße ab und überschlug sich. Auf dem Dach liegend kam das Fahrzeug in der Hecke eines angrenzenden Netto-Marktes zum Stehen.
Die Fahrerin konnte noch selbständig aus dem Auto kriechen, nachdem Passanten ihr die Tür geöffnet hatten. Ein Rettungswagen brachte sie anschließend ins Krankenhaus nach Rahden. Der schwer beschädigte BMW musste abgeschleppt werden.
Quelle + Foto: Polizei Minden-Lübbecke
Unfälle im Kreis Minden-Lübbecke
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Der Autofahrer fuhr gegen 18:00 Uhr auf dem Mergelweg in Richtung Senne. Kurz vor der Heinrichstraße kam der Audi in einer Kurve nach rechts von der Straße ab. Das Auto schleuderte nach links und prallte frontal gegen eine dicke Eiche.
Mit Totalschaden blieb der Wagen schräg auf dem Radweg liegen.
Das Autoheck landete in eine Hecke. Ein Passant alarmierte den Rettungsdienst. Der schwer verletzte Audifahrer musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht werden. Weil der Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.
Quelle + Foto: Polizei Paderborn
weitere Alkoholunfälle
Unfälle im Kreis Paderborn
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Kurz nach 16.00 Uhr hatte eine 22 Jahre alte Autofahrerin aus Düren die L264 aus Richtung Eschweiler über Feld kommend in Fahrtrichtung Merzenich befahren.
Vor den Augen weiterer Verkehrsteilnehmer geriet der Opel Astra der Frau in Höhe der Ortslage aus zunächst unbekannten Gründen nach rechts von der Straße. Beim Versuch, auf die Fahrbahn zurück zu lenken, übersteuerte die 22-Jährige, so dass sich ihr Pkw überschlug und schließlich entgegen der voran gegangenen Fahrtrichtung total beschädigt auf der linken Fahrzeugseite liegen blieb.
Mit Hilfe anderer Verkehrsteilnehmer wurden die 22-Jährige, ihr dreijähriger Sohn und ein Hund aus dem mitten auf der Straße liegenden Wagen über die Beifahrerseite befreit. Ein RTW transportierte die hochschwangere Fahrerin mit leichten Verletzungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus, wo sie vorsorglich stationär verblieb.
Dank des vorschriftsmäßigen Transports in einem Kindersitz blieb der Dreijährige bei dem Unfall augenscheinlich unversehrt. Nach ersten Mitteilungen der 22-Jährigen war sie während der Fahrt durch den im Innenraum mitgeführten Hund derart abgelenkt worden, so dass sie einen kurzen, aber folgenschweren Moment lang unaufmerksam gewesen war. An dem Opel entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
Quelle + Foto: Polizei Düren
Unfälle im Kreis Düren
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Gegen 20.30 Uhr, befuhr ein 18-jähriger Golffahrer aus Lippstadt die Straße "Auf der Hude" von Overhagen kommend in Richtung Hellinghäuser Weg.
Offensichtlich fuhr der junge Mann sehr schnell und "schnippelte" eine Linkskurve.
Ausgangs der Kurve kam ihm dann eine Twingofahrerin entgegen und der Golffahrer musste ausweichen. Dadurch verlor er die Gewalt über den Wagen, kam ins Schleudern und prallte links gegen einen Straßenbaum. Das Fahrzeug wurde dadurch total beschädigt.
Der Fahrer und seine beiden Mitfahrer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Alle drei wurden nach der Erstversorgung durch die Notärzte in die Krankenhäuser von Lippstadt und Soest eingeliefert.
An der Unfallstelle wollten sich die Verletzten zunächst nicht daran erinnern, wer mit dem Auto unterwegs war. Allerdings konnte durch Zeugenaussagen ermittelt werden, dass der 18-jährige Lippstädter fuhr und der eigentliche Fahrzeugnutzer auf dem Beifahrersitz saß.
Der Fahrer ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Quelle + Foto: Polizei Soest
Unfälle im Kreis Soest
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Der junge Autofahrer ist aus Everode in Richtung Hörsum unterwegs gewesen, als er vor einer Kuppe, am Beginn einer Linkskurve mit seinem Pkw nach rechts aus der Kurve herausgetragen wird.
Das Auto schleift an der Schutzplanke entlang und gerät beim Gegenlenken ins Schleudern.
Der Pkw schleudert querstehend über die Fahrbahn und gerät in den linken Seitenraum. Als erstes prallt der Pkw in die Böschung und verfehlt dabei nur knapp einen Straßenbaum. Nachdem der Pkw etwa 70 Meter durch den Seitenraum schleudert, stellt er sich quer und überschlägt sich. Dann bleibt der Wagen auf den Rädern stehen.
Der 19-Jährige kann aus dem völlig demolierten Fahrzeug aussteigen. Von Mitgliedern der zufällig auf den Unfall zukommenden DLRG wird er am Unfallort erstversorgt und anschließend der Leineberglandklinik in Alfeld zugeführt. Dort wird er ambulant behandelt.
Als Unfallursache scheint, laut Polizei, zu hohe Geschwindigkeit in Frage zu kommen.
Quelle + Foto: Polizei Hildesheim
Unfälle im Landkreis Hildesheim
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In einer Rechtskurve kam ihr auf ihrer Fahrspur ein roter Kleinwagen entgegen, dessen Fahrerin offensichtlich die Kurve "schnippelte". Die Sassendorferin bremste stark ab, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, verlor dadurch aber auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über ihr Auto.
Der Corsa kam nach rechts in den Graben, überschlug sich und blieb auf der Seite liegen. Dabei wurde der Wagen stark beschädigt (5000,- Euro) und musste abgeschleppt werden. Die Fahrerin blieb glücklicherweise unverletzt.
Unfallflucht: Zeugen gesucht!
Die Fahrerin des roten Kleinwagens muss den Unfall bemerkt haben, fuhr aber weiter in Richtung Bettinghausen. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu der flüchtigen Verursacherin machen können, sich bei der Polizei in Soest unter der Telefon 02921-91000 zu melden.
Quelle + Foto: Polizei Soest
Unfälle im Kreis Soest
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Beide Fahrzeuge waren stadtauswärts unterwegs. Auf dem Teilstück der Korschenbroicher Straße zwischen Bereitenbachstraße und Reyerhütter Straße, hier wird die zweispurige Straße einspurig, kam es zum Zusammenstoß der beiden nebeneinander fahrenden Fahrzeuge.
Hierbei drehte sich der Pkw vor den Lkw und wurde von diesem etwa 20 Meter weit geschoben. Der 73-jährige Fahrer des Pkw, seine 50-jährige Ehefrau und die im Fond sitzende 30-jährige Tochter, alle aus Mönchengladbach, wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie verblieben dort wegen der Schwere ihrer Verletzungen stationär. Der 68-jährige Fahrer des Krefelder Lkw blieb unverletzt. Die Schadenshöhe beträgt 4.000 Euro.
Zeugen gesucht
Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei unter der Telefon Nr. 02161-290 zu melden.
Quelle + Foto: Polizei Mönchengladbach
Häufiges Problem: Das Reißverschlussverfahren
Bei vergleichbaren Unfällen gab es Probleme mit dem sogenannten Reißverschlussverfahren.
Hier ein Teilauszug aus der STVO (§ 7 Benutzung von Fahrstreifen durch Kraftfahrzeuge) zum Thema Reißverschlussverfahren.
Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, so ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, dass sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können (Reißverschlussverfahren).
In allen Fällen darf ein Fahrstreifen nur gewechselt werden, wenn eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. Jeder Fahrstreifenwechsel ist rechtzeitig und deutlich anzukündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.
Ob bei diesem aktuellen Unfall das "Reißverschlussverfahren" zum Problem wurde, konnte nicht bestätigt werden.
Unfälle in Mönchengladbach
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Gegen 02:45 Uhr befuhr der 47-jährige Fahrer eines Peugeot Kleintransporters die zweistreifige A7 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Norden. Der Kleintransporter war mit einem Motorblock und diversen Batterien beladen.
In Höhe der Auffahrt vom Parkplatz Seesen näherte sich mit deutlich höherer Geschwindigkeit ein 47-jähriger Hamburger mit seinem mit Zeitungen beladenen VW-Bus.
Aus derzeit unbekannter Ursache fuhr der Hamburger ungebremst auf das Fahrzeug des Berliners auf. Hiernach prallte der VW-Bus in die Mittelschutzplanke, drehte sich und blieb schließlich quer zur Fahrtrichtung auf dem Überholfahrstreifen liegen.
Der Lkw des Berliners wurde im hinteren Fahrzeugbereich stark eingedrückt. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb quer zur Fahrtrichtung im Grünstreifen stehen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der geladene Motorblock auf die Fahrbahn und blieb auf dem linken Fahrstreifen liegen.
Durch den heftigen Aufprall wurde die Fahrbahn auf gesamter Breite und einer Länge von ca. 140 Metern mit Trümmerteilen verschmutzt.
Die Situation machte eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn erforderlich. Durch den Unfall wurden beide Fahrzeugführer verletzt. Sie wurden mit einem Rettungswagen dem Krankenhaus Seesen zugeführt.
An beiden Fahrzeugen entstanden Totalschäden in Höhe von ca. 22.000 Euro. Außerdem wurden rund 60 Meter Mittelschutzplanke zerstört.
Quelle + Fotos: Polizei Hildesheim
Kurze Ablenkung am Steuer
Bei vergleichbaren Unfällen zur Nachtzeit ist in den meisten Fällen der gefährliche Sekundenschlaf die Ursache gewesen. Die genaue Unfallursache des aktuellen Unfalls ist zur Stunde noch unklar.
Unfälle im Landkreis Goslar
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