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Diese Initiative sollte jeder Fahrzeugführer regelmäßig besuchen, um sich einen gesunden Respekt gegenüber den Gefahren im Straßenverkehr zu erhalten !

Unfälle und kurioses vom 16.09.2009 bis zum 03.12.2009
Doppeltes Pech - Zwei Reifenplatzer an einem Tag
Reifenplatzerunfall auf der A6 bei Kaiserslautern

Ein Pechvogel hatte zwei Reifenplatzer an einem Tag 
Doppeltes Pech und gleichzeitig riesiges Glück hatte ein Transporter-Fahrer am 03.12.2009 gehabt.
Nachdem der 37-jährige Mann bereits am Morgen in Frankreich den rechten Vorderreifen wegen eines Defektes wechseln musste, wiederholte sich sozusagen das Unglück bei Kaiserslautern erneut.
Auf der Autobahn 6 in Richtung Mannheim platzte gegen 10.30 Uhr plötzlich und völlig überraschend schon wieder der rechte Vorderreifen.
Dadurch kam der Kleintransporter ins Schleudern, prallte gegen einen vor ihm fahrenden Laster und beschädigte diesen dabei an der Pritsche. Anschließend rutschte der Transporter rund 50 Meter über die Seitenschutzplanken, ehe das Fahrzeug nach rechts kippte und sich in der vier Meter tiefen Böschung überschlug.
Bereits auf den Leitplanken hatte das Auto Feuer gefangen, was zum Glück von zwei hinzu kommenden französischen Soldaten gelöscht werden konnte. Der 37 Jahre alte "Unglücksrabe" blieb bei der ganzen Aktion unverletzt. Allerdings entstand am Unfallfahrzeug ein Schaden von rund 20.000 Euro. Der Kleintransporter musste mit einem Kran aus der Böschung gehoben werden.
Quelle + Foto: Polizei
Unfälle aus Kaiserslautern
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Überdachte Parkplatzsuche oder
nur unbedachte Pedalverwechselung ?
Unfallzeugen zu phantasiereichen Gedankenspielen angeregt

Überdachte Parkplatzsuche in Münster 
Am 26.11.2009, gegen 10:45 Uhr, hatte sich auf einem großen Parkplatz in Münster-Gievenbeck ein Unfall ereignet. Der Unfall verführte viele Unfallzeugen zu phantasiereichen Gedankenspielen.
Zunächst zur reinen Sachlage, die von den Polizeibeamten aufgenommen wurde:
Eine Autofahrerin verwechselte beim Einparken das Brems- mit dem Gaspedal, schoss regelrecht dabei nach vorne, überfuhr einen kleinen Grünstreifen und fuhr geradewegs in einen Unterstand zum Abstellen von Einkaufswagen. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.
Die Fahrerin wurde -"Gott sei Dank"- nicht verletzt. Vorbeikommende Passanten und auch Kollegen der aufnehmenden Beamten, die allein die Bilder sahen, spekulierten natürlich über andere Möglichkeiten, wie es zu dem Unfall gekommen sein konnte:
Parkplatzsuche nach überdachtem Stellplatz bei schlechter Witterung oder Abstellen eines größeren Einkaufswagens (wobei nicht geklärt war, ob ein Einkaufschip oder ein Euro eingelegt war) - Parken nach dem Motto "Platz ist in der kleinsten Hütte" - Parkplatzsuche per Navi - und so weiter, und so weiter...
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Quelle + Foto: Polizei Münster
Unfälle aus Münster
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Ziegen "in Handschellen abgeführt"
Drei Ziegen mussten Handschellen angelegt werden

Die Ziegen bekamen Handschellen angelegt 
Im Bielefelder Stadtbezirk Brackwede staunte ein Lkw-Fahrer nicht schlecht, als ihm am Morgen des 21.11.2009 gegen 02:30 Uhr auf der Osnabrücker Strasse drei weiße Ziegen auf der Fahrbahn entgegenliefen.
Geistesgegenwärtig bremste der Brummi-Fahrer ab und warnte die anderen Fahrzeugführer mit seiner Warnblinkanlage. Schließlich gelang es dem Fahrer die Ziegen auf ein Grundstück zu treiben.
Anschließend verständigte er die Polizei. Als die Beamten eintrafen, versuchten die Ziegen immer wieder auf die Straße zu rennen.
Glücklicherweise trugen die Tiere Halsbänder und so konnten die Ziegen mit Handschellen an einen Zaun gefesselt werden. Nach kurzer Zeit in polizeilicher Gefangenschaft konnte der Eigentümer der Ziegen ermittelt werden. Er holte die Tiere ab und brachte sie zurück in ihr Gehege. Wie es den Ziegen gelang auszubüchsen, konnte nicht geklärt werden.
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Quelle + Foto: Polizei Bielefeld
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Raser telefoniert bei nasser Fahrbahn
Autofahrer zu schnell in Baustelle mit dem Handy am Ohr erwischt
Die Autobahnpolizei Sittensen bekommt jeden Tag einige Verkehrssünden geboten. Ein dänischer Autofahrer schlug am Morgen des 5.11.2009 dem Fass aber wieder einmal den Boden aus.
Bei nasser und rutschiger Fahrbahn überschritt der Fordfahrer im Bausstellenbereich der Hansalinie in Höhe Gyhum die Höchstgeschwindigkeit um 45 Stundenkilometer.
Dabei telefonierte er auch noch mit dem Handy.
Vielleicht hätte er statt in die hochwertigen Alufelgen besser in eine Freisprechanlage investieren sollen. Ein Bußgeld in Höhe der Kosten einer solchen Anlage wird auf jeden Fall jetzt auf ihn zukommen.
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Quelle + Foto: Polizei Rotenburg
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Wieder fahrende Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen
LKW an einer Achse ohne Rad und ohne Bremsanlage auf der Autobahn unterwegs
Erschreckende Mängel stellte die Polizei am 26.10.2009 auf der A1 an einem Lastzug aus Lettland fest.
An der Anschlussstelle Hemelingen (Bremen), war den Polizeibeamten der Verkehrsüberwachung der lettische Lastzug, beladen mit 19 Tonnen Leerpaletten, aufgefallen.
Bei einer anschließenden Kontrolle auf einem nahegelegenen Autohof stellten die Polizisten fest, dass ein Rad und die komplette Bremsanlage an der rechten Nachlaufachse fehlten.
Die luftgefederte Achse war mittels eines Spanngurtes einseitig hochgebunden worden. Während der Kontrolle legte der Fahrer eine Rechnung einer Autowerkstatt vom gleichen Tag vor, wonach der Lkw nach einer Panne in die Osterholzer Werkstatt abgeschleppt worden war.
Anschlussermittlungen ergaben, dass der Lastzug in der Nacht zu Montag während der Fahrt auf der A1 einen Radlagerschaden hatte, woraufhin ein Reifen in Brand geraten war. Nachdem das Feuer gelöscht werden konnte, mussten in der Werkstatt Rad und die komplette Bremsanlage abgebaut werden.
Eine notwendige neue Achse ließ der Fahrer in der Werkstatt nicht einbauen.
Warum der Fahrer die Fahrt mit seinem verkehrsuntüchtigen Fahrzeug trotzdem fortsetzte, konnte aufgrund von Sprachschwierigkeiten nicht geklärt werden. Dem Brummifahrer wurde eine Weiterfahrt untersagt.
Er musste auf dem Autohof Hemelingen sowohl den Anhänger entladen, als auch Sorge dafür tragen, dass der Lkw wieder ordnungsgemäß in Stand gesetzt wird.
Quelle + Fotos: Polizei Bremen
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Fahrende Zeitbombe auf der Autobahn 2 gestoppt
Marode Achse am tschechischen LKW mit Spanngurt befestigt
15.10.2009: Das war selbst den Spezialisten der Autobahnpolizei Braunschweig bei Lkw-Kontrollen noch nicht untergekommen.
Weil die Bremsanlage nicht mehr funktionierte, hatte der 51 Jahre alte Brummifahrer aus Tschechien die betroffene Achse seines LKW mit Spanngurten angehoben und festgezurrt.
Laut einem Sachverständigen, waren die Lager für die Luftfederung der restlichen Achsen dadurch ständig überlastet, vollkommen verbogen und nicht mehr funktionsfähig.
Somit dürften auch der Rest der Bremse kaum noch Wirkung gehabt haben. Die Polizisten untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt. Bei der Kontrolle waren den Beamten zunächst nur die unterschiedlich warmen Bremstrommeln des LKW aufgefallen, was auf eine unregelmäßige Bremswirkung schließen ließ.
Beim zweiten Blick unter den Laster wurde der lebensgefährliche Eigenbau sichtbar. Der Fahrer war mit 7,5 Tonnen Kühlschränken aus Dänemark auf der Rückfahrt nach Tschechien. Der Spediteur wird auf die Reparatur des Lasters verzichten, weil die Kosten den Wert des LKW-Wracks übersteigen würden. Die fabrikneuen Kühlschränke mussten auf einen Ersatz-Lkw umgeladen werden.
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Quelle + Foto: Polizei Braunschweig
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18-jähriger Fahranfänger mit 220 Km/h gelasert
Erst 4 Monate den Führerschein
Am 13.10.2009 führten Beamte der Wuppertaler Polizei zur Bekämpfung der Hauptunfallursache "Geschwindigkeit" gezielte Kontrollen in Solingen durch.
Am Nachmittag wurden auf der L 141 (Viehbachtalstraße) in Solingen, mittels einer Laserpistole bei Messungen, 46 Fahrzeugführer angehalten, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Km/h überschritten hatten.
Dabei waren zehn Fahrer im Alter von 18 - 24 Jahren.
Spitzenreiter war ein 18-jähriger Solinger, welcher erst seit 4 Monaten im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B ist. Der BMW des Fahranfängers wurde mit 220 km/h gemessen. Er muss nun mit einem Bußgeld von 600 Euro, 4 Punkten und 3 Monaten Fahrverbot rechnen.
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Quelle + Foto: Polizei Wuppertal
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Glück im Unglück, Kleinwagen aus misslicher Lage befreit
Gefährlicher Vorfall in der Nähe des Hauptbahnhofes in Lübeck
Am 04.10.2009 kam es im Gleisbereich, in der Nähe des Lübecker Hauptbahnhofes, zu einem kuriosen Vorfall, der fatale Folgen hätte haben können. Ein Auto steckte im Gleisbereich fest.
Der 71-jährige Fahrer eines Opel Corsa war in den Morgenstunden nach eigenen Angaben auf der Suche nach einem Parkplatz in der Nähe des Lübecker Hauptbahnhofes. Bei Dunkelheit und starkem Regen sei er von der Ladestrasse des Güterbahnhofes abgekommen und auf einen Sandweg geraten, den er dann bis unter die Meierbrücke weitergefahren sei.
Dort hatte er sich dann im Gleisbereich festgefahren. Der Fahrdienstleiter des Lübecker Hauptbahnhofes bemerkte die vergeblichen Bemühungen des Autofahrers, seinen Wagen aus dem Gleisbereich zu entfernen und alarmierte die zuständige Bundespolizei.
Vor Ort fanden die Beamten den aufgeregten Fahrer des Opel und einen Zeugen der misslichen Situation. Nach kurzer Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass es sich zum Glück um Gleise handelte, die ausschließlich für Rangierfahrten genutzt werden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren die betroffenen Gleise außerdem außer Betrieb.
Da es nicht möglich war, den Kleinwagen so ohne weiteres wieder frei zu bekommen, wurde schließlich ein professionelles Unternehmen mit der Bergung beauftragt und nach vier Stunden stand der Corsa wieder auf festem Boden, auf einer Strasse, auf der er fahren konnte und auch durfte.
Der Fahrer stand mit etwas hängenden Schultern aber erleichtert daneben.
Ein sicherheitshalber durchgeführter Alkoholtest verlief negativ. Neben den Bergungskosten, die der Senior zu tragen hat, erhielt er von den Bundespolizisten eine Anzeige wegen unbefugten Betretens bzw. Benutzens von Bahnanlagen.
Quelle + Foto: Bundespolizei Kiel
Unfälle aus Lübeck
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Rasante Fahrt im Roadster durch Ladenpassage endete mit 5 Verletzten
Unfall in einer Ladenpassage der Gustav-Mahler Straße in Hilden
Am 02.10.2009, gegen 10.35 Uhr, ist eine 68-jährige Frau auf der Gustav-Mahler Straße in Hilden mit ihrem Mercedes SLK in eine Ladenpassage gefahren und vor einem Gemüseladen stecken geblieben.
Die Frau fuhr vor der Ladenzeile auf einen markierten Parkplatz. Dann beschleunigte der Mercedes Roadster, fuhr über Bordstein und Gehweg in die Ladenpassage hinein. Dort wurden von dem Mercedes mehrere Personen erfasst und verletzt. Zwei Frauen im Alter von 37 und 63 Jahren wurden schwer verletzt.
Die Unfallverursacherin, sowie zwei Männer im Alter von 68 Jahren wurden leicht verletzt. Der Zweisitzer kam am Ende der Passage, in den Auslagen eines Gemüseladens zum Stehen.
Die Fahrerin stand unter Schock und konnte zum Unfallhergang noch nicht befragt werden. Zur Zeit ist noch Unklar, ob die Ursache für den Unfall, technisches oder menschliches Versagen gewesen ist.
Der Mercedes SLK wurde daher von der Polizei sichergestellt.
Laut Polizei wurde der Unfallverursacherin eine Blutprobe entnommen, da sie unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Ihr Führerschein wurde sichergestellt.
Zu den Fotos des Unfalls
Quelle + Fotos: Polizei Mettmann + Wiebold TVnews
Unfälle aus Hilden
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Kamikaze auf der Autobahn
Extremer Motorradraser auf der Autobahn
Am frühen Abend, des 16.09.2009, verfolgte die Polizei einen unglaublich waghalsigen Motorradraser auf der Autobahn 30 in Fahrtrichtung Ibbenbüren in einem zivilen Streifenwagen, einem sogenannten ProViDa Fahrzeug.
In einer dortigen Baustelle, wo zur Zeit die Geschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt ist, wurden die Beamten von einem Motorrad mit hoher Geschwindigkeit und aufheulenden Motorengeräusch überholt.
Das ProViDa Fahrzeug ist nun wirklich nicht untermotorisiert. Trotz Vollgas entfernte sich das Motorrad immer weiter.
Ungefähr einen Kilometer vor Ende der Baustelle wurde der Biker eingeholt und es konnte eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt werden. 151 km/h stand auf dem Videobildschirm, acht Kilometer Toleranz abgezogen und es verblieb eine Überschreitung von 83 km/h.
Damit nicht genug, die Videokamera lief weiter und zeichnete auf, wie der Motorradfahrer bei Geschwindigkeiten bis 180 km/h bis auf fünf Meter auf vorrausfahrende Fahrzeuge auffuhr. Danach gab der Fahrer ordentlich Gas bis über 230 km/h.
Im weiteren Verlauf fuhr ein Auto mit einer Geschwindigkeit von rund 130 km/h, um einen Lkw zu überholen. Dieses "Hinderniss" war für den Motorradfahrer kein Grund, seine Geschwindigkeit zu vermindern. Mit knapp 170 km/h fuhr er vom linken Fahrstreifen nach rechts und überholte beide Fahrzeuge über den Seitenstreifen.
Die Polizisten setzten dem unverantwortlichen Treiben ein Ende und hielten das Motorrad in Höhe der Anschlussstelle Laggenbeck an.
"Grob verkehrswidrig und rücksichtslos" ist der amtliche Ausdruck für Verkehrsverstöße dieser Art. Fahrlässigkeit kann aufgrund der extremen Fahrweise wohl ausgeschlossen werden.
Den 34-jährigen Motorradfahrer aus Delbrück, erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 1.350 Euro, Punkte in Flensburg und ein viermonatiges Fahrverbot.
Das Motorrad des 34-Jährigen trägt den Namen "Ninja".
Der Vorgang hat deshalb zu Recht den Namen "Kamikaze auf der Autobahn" verdient.
Quelle + Foto: Landrat Steinfurt/Polizei
Aktuelle Unfälle im Straßenverkehr